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Montag, 27. April 2015

HUMAN DESIGN - Allgemeine Einführung und individuelle Einzelsessions





Ich stelle ein Instrument vor, dass uns dazu dient, stimmige Entscheidungen zu treffen.
Entscheidung begleiten uns jeden Tag - vom morgendlichen Aufwachen bis zum Schlafengehen.
Die allermeisten treffen wir "automatisch" oder "unbewußt".
Doch bringt mich dieser Prozess wirklich dort hin, wohin ich möchte?

Fühle ich mich erfüllt?
Bin ich erfolgreich (i.S.v.: werde ich wirklich als die Person erkannt, die ich bin)?
Ist Frieden die Signatur meines Seins?
Bin ich frei für Überraschungen des Lebens?

Das HUMAN DESIGN bringt uns in Kontakt mit der "Funktionsweise"unserer Existenz als Körper in Raum und Zeit.

Als Bild möge dies dienen: Ein Ferrari braucht eine andere Umgangsweise als einTraktor.
Kenne ich die jeweilige "Bedienungsanleitung", wird die Fahrt zu einem Abenteuer und ich kann entspannt auf das schauen, was meinen Weg kreuzt.

Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich - Freude und Neugierde äußerst willkommen!

EINZELSESSION:

Jeder Mensch "tickt anders". Hier sind Einzelsessions besonders hilfreich.

So kann Dich Deine ganz persönliche "Bedienungsanleitung" immer müheloser auf Deinem Weg führen.

(Kontakt: UlrikeWeberin@freenet.de)

Montag, 23. März 2015

monDWeben (58)






Was erwartet Dich beim „monDWeben“?

monDWeben eröffnet einen Raum, in dem Du Dich dem tiefen "Inneren Wissen" und der Wahrheit näherst. Du empfängst Inspirationen, Antworten, Impulse, Fragen, die Dich auf Deinem Weg voranschreiten lassen.

Wie geschieht das?

Ich verbinde mich mit der Stille, lasse mich zu einer TextPassage aus meinem Werk FlüsterLippen führen und bin empfänglich für das, was sich durch mich schreibend ausdrücken möchte. Diese GeWebe sind die "insights" (Einsichten im Sinne von: "tiefer blicken").
Indem Du Dich ebenfalls mit der Stille verbindest, vielleicht eine Frage oder ein Anliegen in Dir trägst, kannst Du die "insights" zu Dir sprechen lassen. Manchmal berührt ein Wort, eine spezielle Formulierung, ein Bild - achte nicht auf die konventionelle Logik des Verstandes. Öffne Dich für die Weisheit, die zu Dir sprechen möchte. Die Weisheit, die tief in Dir selbst liegt und an die Du Dich immer wieder neu er-Innern kannst.

monDWeben lädt Dich dazu ein...








monDWeben am 2.5.2016


...dies denn nur auf diesen sakralen Raum beschränkt? War diese Verbindung aufgehoben sobald eine Veränderung eintrat? „Das kann doch nicht wahr sein“, empörte sich Annabelle. Für sie waren Rituale und Frauenkreise immer die Konzentration der allumfassenden Göttlichkeit gewesen. Hier wurde sie in den vielfältigen Facetten der Frauen gespiegelt. „Das hört doch nicht abrupt auf, wenn die Zusammenkünfte beendet sind. Die Energie der Kreise nährt das persönliche Wachstum. Die Kraft der Göttin potenzierte sich, wenn sich zwei, drei oder mehr Frauen in ihrem Namen versammeln.
Sicher! Auch wenn es die äußere Mitte gibt, wie hier beim Ritual der blutige Schemel, gilt es im Wesentlichen, in der eigenen Mitte verankert und mit der Urquelle verbunden zu sein. Dann entsteht Freiheit und Verbindung zugleich.“ Diese Kreisfrauen erschienen Annabelle sehr fixiert auf die äußere Form, schienen unfähig zu sein, neu über ein gemeinsames Handeln nachdenken zu können. Sie versteckten ihren Schmerz allein gelassen zu sein und die mögliche Sorge um Marie-Antoinette hinter Angriffen und Beschuldigungen. Annabelle schmerzte es zu sehen, wie Frauen sich in ihrer eigenen Kränkung veranlasst sahen, eine Sünderin zu suchen. Wieso fragte keine: was ist wohl mit Marie-Antoinette passiert? Was wollen wir jetzt machen? Wer mag als Stellvertreterin der blutigen Göttin in die Mitte gehen? Keine erhob auch nur die Stimme, alle tuschelten und flüsterten in der Sicherheit der Masse. „Altes Frauenleiden“, stieg es heiß in Annabelle hoch. So viele Frauen litten demütig darunter, sich als... 





                                  insights




"...gilt es im Wesentlichen, in der eigenen Mitte verankert und mit der Urquelle verbunden zu sein..."
Äußere Formen können mir dienen, in Kontakt mit meinem Zentrum, mit der Urquelle zu treten. So wie es Annabelle mit dem Ritual der Blutigen Schemel erfährt.
Doch: es geht weiter und weiter; darüber hinaus. 
Das Ritual ist eine Möglichkeit, etwas für einen Augenblick bewusst und konzentriert in den Fokus zu nehmen, eine Erinnerungshilfe: nicht mehr, nicht weniger. 
Die "rituelle Handlung" an sich ist bedeutungslos.
Diese äußere Form ist darauf angelegt zu vergehen: früher oder später.
Dies ist wesentlich, im Bewusstsein auftauchen zu lassen: es geht niemals um das Ritual, niemals um die äußere Form. 
Alle Formen sind vergänglich und können keine Konstanz, keine Sicherheit schenken. 

Scheinbar, ja, für eine Weile. 
Wir geben ihnen die Bedeutung der Besonderheit - und dies ist auf alle Erscheinungsformen anwendbar: von meinen religiösen Ritualen über Beziehungsrituale bis hin zu tagtäglichen Essgewohnheiten.
Erkenne ich in all dem die Begrenzung, kann ich den Augenblick ihrer Anwesenheit ganz neu annehmen.

Ich erkenne auch die feinen Hinweise der stetigen Veränderung - wenn ich dies will.
Es braucht einzig meine kleine Bereitwilligkeit, mich immer wieder für dieses Abenteuer zu entscheiden.

Bin ich bereit, mich führen zu lassen?
Vertraue ich darauf, dass ich geleitet bin von einer liebevollen und fürsorglichen Kraft, die einzig mein wahres Glück möchte?
Vertraue ich, dass "mein Glück" nicht bedeutet, meine Ego-Bedürfnisse zu befriedigen, sondern wahrhaftigen Seelenfrieden und Stille des Geistes zu erlangen?
Bin ich bereit, mich sicher sein zu lassen, dass dieser Bewusst-SEINS-Zustand Wirkungen in meiner äußeren Welt zeigt, die mich zutiefst dankbar machen?

Ich bin sehr dankbar, diesen grenzenlosen Erfahrungsraum immer weiter und weiter auszudehnen.
Eine der Ausdehnungsformen zeigt mir gerade freundlich, dass sie einer neuen Platz macht.

Es geht um das 
monDWeben

Auf leisen Samtpfoten pirschte sich das Neue in den vergangenen Wochen auf meine Lebensbühne.

N e u e s   empfängt mich samtpfotig
Lauschend, schauend, beobachtend schaue ich ihm zu... 

...jetzt: in diesen Sekunden, bin ich selbst so neugierig-aufgeregt-freudig-schmunzelnd wie ein kleines Kind... und etwas zappelig auf seinem Stuhl...

Was geschieht nun?
Was möchte ich hören?
Was schreibt es aus mir - zu mir - zu Dir!?


"Die Form ist vorbei", höre ich.

"Siehe es ist alles neu", geht es weiter.


Ich fühle Freude: ohne Grund steigt sie aus meinem Inneren auf, erfüllt mein Sein.

Ich bin berührt, Worte fehlen, dem Ausdruck zu geben.

Stille.

"Ich bin frei - und ich spreche für uns Beide", höre ich es in mir. 

Das Ritual des monDWebens hat Mich - Dich - Uns über einen Jahreslauf begleitet.

Ich danke für die Präsenz des ewigen JETZT.

Es nutzt nun eine andere Form - ist eh unabhängig von irgendeiner Form.

Wie gesagt: Rituale, Gewohnheiten wie auch immer wir Rahmen-Bedingungen bezeichnen... dienen u n s: nicht umgekehrt.

So schauen wir gemeinsam über das monDWeben hinaus... 
verlassen eine dienliche, begrenzte Form... 
tauchen auf... 
WO?

N e u l a n d 

Wie wäre es, die Rolle zu wechseln?
Vom Lesenden zum Webenden!?
Die Textauszüge können Dich inspirieren, Deine eigenen Fäden zu weben.
Versuche es.
Du hast nichts zu verlieren, höchstens eine alte Begrenzung, die Dich von Deinen freien Möglichkeiten bislang abhielt.

Wie es hier weiter geht?

Ja, das werden wir gemeinsam erfahren.
Ich vertraue der EWIGEN LIEBE, die wir immer im JETZT erfahren und die uns zeigt, was stimmt.

Ich lausche... lauschen wir gemeinsam!?






monDWeben am 27.4.2016

 Abschwellen in seinem Inneren. So war er in freudiger Erregung aufgestanden und fühlte sich wie ein kleiner Junge am Morgen seines Geburtstages; bereit, die auf ihn wartenden Geschenke in Empfang zu nehmen. Langsamer als zuvor war er bedächtig im Buchenwald umher geschritten, lauschte dem Konzert der Vögel, bis er einen Bussard von Osten nach Westen fliegen sah. Da wusste er, dies war seine neue Richtung. Trotz der anhaltenden Aufregung war sein Schritt gemessen und achtsam geblieben. So als ahnte Li, dass er mit jedem Schritt, den er jetzt in den Westen ging, das Alte vollkommen hinter sich ließ, um das Neue zu entdecken.
Die Waldlichtung mit dem Lusttempel der Göttin und der tanzenden und singenden Annabelle, erreichte er erst nach Stunden mit Einbruch der Dämmerung – eine Wegstrecke, für die er üblicherweise keine halbe Stunde gebraucht hätte. Was war ihm alles durch Herz und Bauch gegangen, das ihn immer wieder zum Innehalten führte? Viele der Gedankenbilder hatten sich schon wie Nebel aufgelöst, doch eines stand nun mit seiner ganzen Präsenz vor ihm.
Zunächst hatte er einzelne Farbflächen auf sich zufliegen gesehen, als er sich von einem alten Baum anziehen ließ und sich an seinen Stamm lehnte. Bisher hatte er die magnetische Kraft der Trance noch nie mit geöffneten Augen erlebt. Offenbar hatte dieser Wald eine besondere Energie, die geöffneten Herzen Inspiration und Magie schenkte. Jedenfalls wollte Li den fliegenden Farbflächen zusehen. Sie wirkten seltsam einladend und eine Heiterkeit strahlte von ihnen aus.





                                      insights


"Trotz der anhaltenden Aufregung war sein Schritt gemessen und achtsam geblieben."
Wohin werden wir mit diesen Worten geführt?
Schau hin.
Schau wie es ist, Aufregung wahrzunehmen: im Körper, im Geist.

Was geschieht?

Zieht es Dich hierhin - dorthin - um noch einmal zum Anfang zu streben?

Oder kannst Du die Aufregung beobachten und zugleich die Ruhe und Stille in Deinem Zentrum kosten?

Leichter gesagt als getan, nicht wahr!?

Li spürt, dass etwas vollkommen Neues auf ihn wartet. 
Er erlebt bewußt, wie er sich vom Alten weg - und zu Neuem hin bewegt.
Das Vertraute, ja, das entfernt sich mit jedem Schritt, den er im Außen tut.
Das Unbekannte breitet die Arme empfangend aus.

Diesem feinen Spüren des Übergangs, diesem Wechsel in mir will ich lauschend immer mehr Raum geben.
Ja, er hat schon längst im Inneren stattgefunden, ehe ich den Vollzug/die konkreten Wirkungen im Außen erkennen werde.
Und doch: wie ein Echo hallt es in mir: "Das Alte ist vergangen, siehe, ich mache alles neu."
Und genau im Lauschen auf diese Worte, wird es ganz hell in mir: es geht nur um diesen Moment.

Ich wähle, ob ich ihn als Fortsetzung des vorherigen betrachte, als Wiederholung einer üblichen Tagesroutine oder ob ich entschlossen bin, ihn jetzt neu zu betrachten - und mir damit eine neue Erfahrung zu schenken.

Was wäre, wenn ich das Schreiben/für Dich: das Lesen in diesem Augenblick "neu" erleben will?
Wie geht das?

Frage nicht. 

S
c
h
a
u
e



s s s c h aa u  eeee








Schon 
verändert sich alles, bin ich bereit, neu zu s c h a u e n.
Es gibt eine Ausdehnung in mir, ich entspanne, sehe blaue Farbe über weißes Papier fließen - ein Bild entseht vor meinen Augen.

Gehe noch weiter, höre ich es in mir.
Ich verstehe nichts, doch spüre ich wie Vertrauen genau hier beginnt.
In diesem Augenblick erkenne ich die Spuren meines vergangenen Lernens (ich sehe wie ich Worte schreibe) und ahne, dass es hier noch viel mehr zu entdecken gibt.
Ich fühle die Aufregung, die Neugierde - unschuldig wie ein Kind. 
Was sieht ein kleines Kind, wenn es auf diese "Gebilde" (sogenannte "Worte") schaut?
Vollkommen urteilsfrei, ganz offen, ohne Bedeutung erscheinen Buchstaben, Worte, Zwischenräume.

Das Kind weiß nichts vom Schreiben, nichts vom Lesen: es schaut einfach: vollkommen ruhig wirkt es, fast teilnahmslos: es schaut hin, schaut weg, verweilt nirgends länger.
Dem Kind sind alle Dinge gleichermaßen lieb oder unlieb - mehr noch: es hat diese einordnenden und begrenzenden Kategorien gar nicht. 
Es ist frei.

Frei, weil alle gedanklichen Begrenzungen ... einfach gar nicht anwesend sind.
Welch ein weiter Raum öffnet sich für den Geist.
Grenzen - los --- weit


Free your mind
oder...und:
Werdet wie die Kinder

So können wir den Himmel auf Erden finden.

Immer wieder "mit Kinderaugen schauen" üben --- bringt uns zur Meisterschaft





monDWeben am 18.4.2016



...die Kraft der Verbindung mit allem Wissenden – man könnte auch sagen mit allem Beseelten – erleben und für das Wohl aller verfügbar machen. Als drittes erfüllst du das innewohnende Gesetz alles Lebendigen, ja des Göttlichen selbst: Liebe und Freude, beständiges Glück und Glückseligkeit zu erschaffen, gerade dort, wo du bist und von dort aus wie ein Lichtstrahl zu wirken. Und zuletzt wird dir etwas sehr persönliches während der Initiation geschenkt – doch das weiß nur die Göttin! Sei offen und bereit.“
Großmama und ich traten ein paar Schritte auseinander. Die ganze Zeit hatten wir nah beieinander gesessen und ich hatte nun das Bedürfnis, mich aus dieser Nähe zu lösen.
„Ich brauche jetzt Zeit für mich, um das alles wirken zu lassen, liebe Großmama. Und außerdem will ich noch vor dem Fest ein Reinigungsbad im See nehmen.“ „Ja, Annabelle. Folge deinen Impulsen. Du wirst gut geführt. Den Wehen einer Gebärenden gleich, kündigt sich dieEinweihungsenergie schon jetzt gut bei dir an. So gehe nun in Frieden und Schönheit.“

Die letzten Worte von Großmama legten sich wie ein schützender Mantel um mich und ich ging mit bedächtigen Schritten in den vor mir liegenden Buchenwald. Bis zum Abend hatte ich noch reichlich Zeit, dann war ich mit Großmama und den mir bislang unbekannten Frauen auf der Lichtung verabredet. Großmama hatte mir gesagt, ich würde schon spüren, wann der rechte Zeitpunkt da sein würde, um zur Lichtung zu kommen. Ich vertraute auf diese Worte und die Stimme in meinem Inneren. Alles offenbarte sich zur rechten Zeit.



Neues staunen


                             insights


"Alles offenbarte sich zur rechten Zeit."
Das klingt ganz einfach, mühelos und natürlich.
So als ob ich gar nichts zu tun brauche.
Annabelle ist mit dieser Gewissheit stark verbunden und hat sich entschieden, dieser feinen inneren Stimme zu folgen.
Wo stehe ich?
Bin ich skeptisch, unsicher oder habe ich aufgegeben, dieser Stimme in meinem Inneren zu lauschen?
Bin ich schwankend?
Bin ich neugierig und vertrauensvoll?
Wo stehe ich?
Was geschieht bei mir, wenn ich in diesem Vertrauen bin, dass "sich alles zur rechten Zeit offenbart"?
Kann ich mit grenzenloser Geduld, wach und präsent sein?
Gelingt es mir, für einen Moment in diesem "Niemandsland" zu stehen, in dem ich das Neue spürend erahne, die konkrete Form jedoch noch verborgen ist?
Schenke ich mir für einen Augenblick die Erfahrung des "Nicht-Wissens" - und erlebe wie mir dies Freiheit schenkt?!

Was taucht in mir auf, wenn das Neue und Unerwartete vollkommen anders ist, als ich es mir vorgstellt habe?
Rebelliere ich und gehe in Widerstand zu dem was ist?
Gelingt es mir, einen Schritt zur Seite zu treten und mir eine andere Sichtweise schenken zu lassen?

"Das Alte ist vergangen, siehe ich mache alles neu",klingt verlockend und aufregend.

Doch was ist, wenn die neue Beziehung eben nicht mehr einfach eine Wiederholung der alten ist; wenn der neue Job eben nicht mehr nur eine Fortsetzung des alten ist?

Was, wenn "n e u" bedeutet: vollkommen unbekannt, ohne Verwendung bisheriger Denk- und Verhaltensmuster?

Wie fühlst Du Dich, wenn Du spürst "keine Ahnung wie und wer ich hier gerade bin" und alles neu lernen/betrachten darfst!?
So wie ein Kind laufen lernt... beharrlich und mit grenzenloser Geduld: übt und übt und übt.

So kann es gelingen, im Neuland leicht, mühelos, freudig und verspielt wie ein Laufen-lernendes-Kind das Neue immer wieder zu erforschen. 

Weiter und weiter... ausdehnen.

Jeder Tag 
-jede Minute, jeder Augenblick-
IST  
NEU




monDWeben am 11.4.2016



...Eine Einladung, den Weg zur Quelle zu gehen und Stärkung zu empfangen. Den Spiralweg zu gehen bedeutete, die Quelle in der eigenen Mitte aufzuspüren. Annabelle war nun am äußeren Rand vor den sitzenden Frauen angekommen und blickte in elf strahlende Augenpaare. Wie auf ein unsichtbares Zeichen erhoben sich alle, nahmen ihre mit Blut gefüllten Holzschalen in die linke Hand und bildeten einen Kreis. Jede hielt die Holzschale der Nachbarin, nachdem sie dieser einen Blutpunkt zwischen die Brüste gezeichnet hatte. Annabelle, deren Leib mit gezeichneten Blutschlangen geschmückt war, nahm eine Frau bei der rechten Hand und führte die Frauenschlange auf dem Spiralweg zum Feuer. Die Frauen summten und sangen das ewige Frauenmantra: „Ischala mabu le ma“. Die Zeit verlor jegliche Bedeutung. Als die Frauen in der Mitte angekommen waren, ganz dicht die lodernde Mitte umkreisten, gab jede ihr Blutopfer dem Feuer mit den Worten: „Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu.“
Dann übernahm die vormals letzte Frau die Führung aus dem Mittelpunkt nach außen. Schweigend schritten sie auf dem heiligen Symbol und jede Frau nahm in sich die Leere und Stille vor dem neu Beginnenden wahr. Am Kreisrand wieder angekommen, lösten sie die Hände und jede ging ihres Weges. Alle waren genährt in ihrer Frauenkraft, gestärkt für

das neue Wirken bis zur kommenden Feier, dem Ritual der blutigen Schemel. Dann würden alle Frauen mit ihren jungfräulichen Schemeln erneut ein Ritual kreieren – aus dem Vertrauen der Verbundenheit. In diesem Vertrauen hatten alle...


                                 insights


Dieser Textauszug i s t das, was sein Inhalt beschreibt... 

ein Spiralweg in die


horchen...lauschen...gewahrsein
eigene Mitte.

Nimm die letzten Worte: "In diesem Vertrauen hatten alle..." und bringe sie in Kontakt zum Anfang: "Eine Einladung..."

Nur darum geht es. Wir haben die Einladung, den Weg in die eigene Mitte, zur QUELLE zu gehen.
Es liegt an mir, ob ich die Einladung annehme und auch wann ich dies wähle.
Früher oder später werde ich "Ja" sagen, denn die QUELLE ist mein 
zu-Hause, dem mein ganzes Sehnen, Begehren, Suchen und Forschen gilt.
Irgendwann erkennt jeder, dass die Suche im Außen - mögen die Angebote auch noch so verlockend, spirituell, ausgeklügelt oder exotisch sein - nur in einer Täuschung münden kann.
Das nennen wir dann "Ent-Täuschung". 
Immer noch nicht wirklich erfüllt, wirklich erfolgreich, wirklich glücklich. 
Irgendetwas fehlt.
Wer kennt dies nicht?
Dies ist ein unangenehmer Zustand; wenn ich erkenne: ich habe gesucht und war überzeugt, jetzt endlich "auf dem richtigen Weg" zu sein.
Doch es war offenbar die Suche an einem Ort (sprich: außerhalb von meinem SELBST), wo ich nicht finden konnte.
Einen Augenblick lang habe "ich gefunden" - vielleicht, ja.
Ist dies konstant? Dehnt es sich aus? 
Meist braucht es erneut "Nahrung"... eine neue Möhre, die mir als vermeintlich lohnendes Ziel vor die Nase gehalten wird (genauer: die ich mir selbst vor die Nase halte!)
"Weiter, immer weiter", lautet die Devise des unruhigen Geistes. 
"Nein, hier kannst Du noch nicht zur Ruhe kommen. Da ist noch mehr. Weiter, noch weiter."
Das ego gibt keine Ruhe, denn Ruhe ist ein Bereich des Geistes, den das ego fürchtet.
Und genau an dieser Stelle wird es interessant. 
Hier ist der Punkt, an dem wir wach werden können - wenn wir es wählen wollen.
Hier ist eine Einladung für uns hingelegt.

"Halte inne. 
Es ist genug. 
Die Suche ist vorbei. 
Relax. 
Be as you are."

Was geschieht, wenn wir diese feine einladende Stimme in uns wahrnehmen?

Sie ist so sanft, klar, vollkommen liebevoll. Sie drängt sich nicht auf, wartet, i s t einfach da, bis wir bereit sind zu horchen.

Erstaunlich ist: sie fühlt sich sehr vertraut an. 
Ich "erkenne sie wieder"  so als ob ich aus einem langen Schlaf erwache.
Es ist etwas paradox: so vertraut und so fremd zugleich.

Ich kann wählen, dieser Einladung zum Horchen mehr Raum zu geben oder auch nicht.
Meine Wahl ändert nichts an der Präsenz dieser Stimme - der Ausdehnung der QUELLE. 
Es geht hier um meine eigene Bereitschaft "die QUELLE in der eigenen Mitte aufzuspüren": wann auch immer.

Ein "zu früh", ein "zu spät" gibt es nicht, denn:


"Niemand kann etwas lernen, wenn er es nicht lernen will und nicht in irgendeiner Weise glaubt, er brauche es."
(Ein Kurs in Wundern, Textbuch, VI,1.2)

Wie wunder-voll, dass es nichts zu tun gibt, den die QUELLE  I S T; vollkommen unberührt davon wie ich als Mensch agiere oder nicht. 
Immer wieder neu darf ich diese Wirkung und Tiefe erleben (eben nicht als "schlaues Mantra" im mind)

nothing to do
be as you are 
rest in GOD






monDWeben am 4.4.2016


...erblickte sie nun den vertrauten Garten wie eine neue Welt. Trotz – oder gerade wegen – der einsetzenden Dunkelheit, sah Annabelle weißlich durchscheinende Schleierfäden. Annabelle sah kurz in die Räucherschale, die sie beim niederknien an ihre linke Seite gestellt hatte. Der Rauch war aufgestiegen und hatte seinen Weg in die dunkle Stille genommen. Nun vermählte er sich mit den Schleierwesen im Garten. Die Kniende sank ganz ein in die Schleiertänze der durchscheinenden Lichtwesen. Mit zunehmender Hingabe fühlte sie sich immer leichter werden, als ob sie selbst zu einem tanzenden Wesen geworden wäre. In diesem Gefühl der Verbundenheit konnte Annabelle ihr Sein auf mehreren Ebenen fühlend erkennen. Sie begann es zu genießen – das Hin- und Herpendeln von lichter Transparenz hinein in den Zustand dichteren Energie in ihrem wundervollen Frauenleib: beides Ausdrucksformen unterschiedlicher Realitäten. Hin und her, her und hin. Schwebend im Tanz der Lichtwesen sah sie ihren knienden Körper eingehüllt in das heilige Gewand und genoss diesen besonderen Moment. Annabelle erfreute sich am Anblick der tänzelnden Luftwesen, die sich ihr in einer lustvollen Choreographie darboten. Und einige Augenblicke schenkten ihr sogar das ekstatische Vergnügen, sich in beiden Zuständen gleichzeitig zu erleben. Eher zufällig und absichtslos blickte sie auf die kleine braune Schale zu ihrer Linken, aus der die Duftfäden empor wirbelten. Da erkannte sie mit einem Mal die Bedeutung: die Räucherung, zu der sie sich an diesem Abend hingezogen...




                              insights


"...erblickte sie nun den vertrauten Garten wie eine neue Welt." 
Wie ist das möglich? Etwas so Vertrautes wie den eigenen Garten plötzlich vollkommen neu zu sehen?
Ja. Beide Gärten können herangezogen werden: der äußere Erdengarten (oder eben das Erdenleben) wie der innere Garten.
Wie ist es möglich, anders zu sehen?
Wie trete ich aus dem gewohnten, lieb gewordenen und vertrauten Sehen aus?
Und wozu sollte dies nützlich sein?
Diese Fragen stellen wir uns dann, wenn wir an einem Punkt angelangt sind, wo wir uns in Wiederholungsschleifen wiederfinden. 
Irgendwie scheint sich unser Leben nach einem seltsam starren und festgefahrenen Muster abzuspielen.
Klar: die Schauplätze, Personen, Umstände und andere "Requisiten" im Lebenstheater wechseln: doch blicke ich einen Moment ehrlich hin, erkenne Ich: "same procedure like last time."
Das kann ganz schön ernüchternd sein - oft sehr frustrierend.
So desillusionierend, dass ich alles unternehme, diese Gefühle nicht wahrzunehmen: noch mehr Sport, noch mehr Arbeit, noch einen Liebhaber, noch mehr Luxus, noch exquisitere Lebensmittel, noch mehr Fernsehen oder zu welcher Form der Ablenkung(sSucht) ich auch greifen mag.
Das kann eine ganze Weile dann die Illusion nähren, "es geschafft" zu haben. 
Bis jeder in sich erkennt: es gibt einen Hunger, den kann all dies nicht stillen.



...Vertrautes...
Wie nur kann "der vertraute Garten wie eine neue Welt erblickt werden"?









"Positiv denken", ist eine interessante Variante von Selbstbetrug.
Hier wird das duale Denksystem noch weiter bedient.
Und Dualität ist eben: Trennung.
Ja, wir leben in dieser dualen Matrix... und können erst einmal nur genauso wahrnehmen: unser "vertrauter Garten": ich denke dual... also erblicke ich alles ebenso.



...anders sehen...


"Eine neue Welt" erblicken 
bedeutet: 
anders sehen: 
bedeutet: 
andere Gedanken denken.











Was geschieht, wenn ich mich für eine andere Möglichkeit öffne - und sei es für einen winzigen Augenblick?
Was wäre, wenn ich "Stopp" sage - JETZT - und das, was ich gerade vor mir erblicke, nur betrachte: ohne Be-Wertung!?

Den Bildschirm vor mir, diese schwarzen Gebilde (wir habe sie als "Buchstaben" bezeichnet)... was wäre, wenn ich diese Sprache nicht sprechen und verstehen würde und einfach vollkommen teilnahmslos-neutral nur schaue...

Kannst Du dies in diesem Moment wagen?

Spürst Du etwas?

Genau!

Das Denken (be-urteilen: heißt: Bedeutung geben) beruhigt sich.

Es wird stiller.

Ein Hauch von Ruhe im Geist.

Ruhe des Geistes, die sich ausdehnt ... FRIEDEN

Dieser FRIEDEN des Geistes ist es, der mir eine "neue Welt" mit Hilfe des "vertrauten Gartens" zeigen will.

Dieser FRIEDEN hat kein Gegenteil: non-dual



FRIEDEN  IST







monDWeben am 29.3.2016


...sich selbst fand. Sie hörte nun viel lieber und intensiver sich selbst zu als den Menschen um sich herum. Das war anfangs sehr befremdlich für sie, denn Anna war eine Frau, die Zeit ihres Lebens immer ein Ohr für Andere gehabt hatte. Verständnis, Einfühlung, Wertschätzung der Fähigkeiten anderer und immer ein Horchen hin zu dem, was die Anderen wohl gerade brauchten, waren wesentliche Elemente ihres Seins und Sinn ihres Lebens gewesen. So war sie auch die letzten zehn Jahre vor ihrer Initiation als Weise Frau im Leben ihrer Gemeinschaft hoch geachtet gewesen. Immer mehr Menschen kamen von weit her angereist, um sich bei ihr Unterstützung und Impulse für ihr Leben zu holen. Immer verließen die Suchenden Großmama gestärkt und mit einem Leuchten in den Augen. So sehr Anna dieses Wirken auch liebte, stellte sie doch gleichzeitig fest, dass sie sich immer häufiger erschöpft und ausgelaugt fühlte. Da sie gute Arbeit machte, konnte Anna zunächst gar keine Verbindung zwischen ihrer Arbeit und der zunehmenden Erschöpfung herstellen. Die Schwächung ihres Gehörs lernte sie in der Zeit immer gelassener anzunehmen. Eine leise Spur von Unruhe war jedoch geblieben und immer häufiger stellte sich Anna die Frage: „Bin ich wirklich mit der Stimme meiner Seele verbunden?“ Dieser Frage war sie schon Zeit ihres Lebens nachgegangen, und wenn sie ehrlich zu sich war, hatte sie bis jetzt noch kein von Herzen kommendes Ja gefunden. „Ich will so gerne meine Gaben und Fähigkeiten in die Welt bringen. Doch irgendwie fühle ich nicht, dass ich dies wirklich schon tue. Was ist...





                                  insights


Ich will so gerne meine Gaben und Fähigkeiten in die Welt bringen. 
Ich kenne diesen Wunsch in mir. 
Jahre und Jahrzehnte habe ich gesucht --- und nicht gefunden.
Das heißt nicht, dass ich keine Gaben und Fähigkeiten in mir finden und entwickeln konnte.
viele Male wurde mir auch von außen, von "gut gemeinten Anstupsern" gesagt, diese Gabe und jene Fähigkeit "in-die-Welt-zu-bringen".
Vielfältiges "try and error" haben mich gelehrt: auf diese Weise kann ich nicht fündig werden.
Selbst mit der Herausgabe der FlüsterLippen tauchte "Und jetzt? Was nun?" in meinem mind auf.
Ich kann es als eine permanente Unruhe beschreiben, ein "Getrieben-Sein" - wer weiß wohin?

Ist Dir dies vertraut?

"Ich will so gerne meine Gaben und Fähigkeiten in die Welt bringen" scheint sich zu einem tragenden Fundament im Gemüt auszubreiten.
Doch nagt es mehr an meiner Substanz, als dass es mir Halt und Sicherheit geben kann.
Muß ich also exakt "meine Gaben und Fähigkeiten" - "meine Bestimmung, meinen speziellen Auftrag" ergründen, damit ich Frieden finde?

Oder könnte es sein, dass ich in eine vollkommen andere Richtung blicken muß?
Könnte es sein, dass alle Fragen nach Sinn, Bedeutung und Zweck meines Hier-Seins in eine falsche Richtung zielen?
Könnte es sein, dass es überhaupt nicht um "richtige Ziele", "meine Gaben und besonderen Fähigkeiten" geht!?

Was wäre, wenn das alles ohne Bedeutung ist?

Eine erschreckende Idee?
Oder eine Befreiung?

Genau diese Wahl bleibt.
Glaube ich den infiltrierten Denk-Gewohnheiten (all den vielfältigen Konzepten)--- wähne ich mich auf einer essentiellen Spur: der Suche nach dem Sinn des Lebens, dem Zweck meiner Existenz "zum Wohl aller".




Befreie ich mich einen Augenblick aus dieser Spur - z.B. mit dem Satz: "Es könnte sein, dass ich mich geirrt habe" - erhasche ich einen Blick in NeuLand: Freiheit vom gewohnten Denken.

Wenn es dann also nicht mehr um die Suche nach persönlichen Gaben und Fähigkeiten geht...?

Dann kann ein freier Raum auftauchen.



...weiter...immer weiter...a u s d e h n e n...
                                                               Stille
                                                              Frieden
                                                                Jetzt









Und für diesen Moment erfahre ich: alles ist absolut perfekt.
Die Suche ist vorbei.
Ankommen
Im Zentrum
In mir
Frieden - Stille - Ausdehnung

Dies ist meine "Gabe", wenn ich dem einen Namen geben möchte.
Ich BIN --- immer --- JETZT...
und in dieses Gewahrsein "gebe" ich MICH hin - 


                                                        ICH BIN (HIN-)GABE


und dehne so diesen Augenblick aus...

dies be-FÄHIGT mich, mich immer und überall zur rechten Zeit am rechten Ort zu erfahren


                                                           im EWIGEN JETZT








monDWeben am 21.3.2016



...sehr tief und als sie am Morgen erst spät erwachte, wusste sie, dass sich die vielschichtigen Bilder, Eindrücke und Begegnungen des letzten Tages nun in Körper und Geist integriert hatten. Mit den neuen Erfahrungen und mit all ihrer Neugierde fühlte Annabelle die Kraft des Weibes in sich wie glühende Kohlen: warm und bereit, sich gerne und lustvoll entfachen zu lassen. Während sie ihrem gewohnten Alltag nachging, umschmeichelte sie diese Glut wie ein seidenes Kleid, wie ein Hauch auf nackter Haut, jede Pore zutiefst erregend und das Verlangen schürend. Annabelle genoss diese neu entfachte sinnliche Lebendigkeit und häufig gestattete sie lustvollen Schauern, sie bei ihrem Tagewerk zu unterbrechen. Dabei machte sich jedes Mal ein Strahlen auf ihrem Gesicht breit. Annabelle gluckste und freute sich über den Spaß, den sie dabei mit sich hatte. Am Nachmittag stellte sie plötzlich fest, dass in den vergangenen Stunden immer wieder Bilder, Gedanken, Farben und Formen vor ihr wie Puzzelteilchen aufgetaucht waren, um dann wieder zu verschwinden: grüner Samt, eine Quelle, der Durchgang in der Felswand, eine weinende Frau, eine unbekannte Margareta, ein Rosenbogen, die schreibende Marie-Antoinette, ein Mann, dessen Hände ihren Bauch liebevoll hielten, die Erdhöhle, ein singender Frauenkreis, Blut, ein Oval. Sie nahm dies alles einfach wahr, ließ es wie Wolken am Himmel vorbeiziehen und widmete sich unbeirrt der Pflege ihres Kräutergartens. Die Integration des Erlebten vertiefte sich. Sie erinnerte sich an die Zukunft und sah in die...



                                    insights



Ein Kreis schließt sich. 
Vor genau zwei Monaten erschien dieser Textausschnitt schon einmal.
"Sie erinnerte sich an die Zukunft und sah ..." 



...könnte eine Täuschung sein...


Was will uns diese seltsame Formulierung mitteilen?
Wie kann ich mich an die "Zukunft erinnern"?
Dies verbinde ich doch gewohnheitsmäßig genau mit der entgegengesetzten Zeitspur: der sogenannten Vergangenheit.
Nein.
Es geht hier nicht um Wortklauberei, philosophische Spielchen, nette "mind-Unterhaltung" oder gar eine "neue Erkenntnis".
Wir werden eingeladen--- stutzig zu werden.
Wir werden eingeladen--- wahrzunehmen--- "Das verstehe ich nicht"
Wer werden eingeladen--- inne zu halten--- still zu Sein.

Jetzt. 
Für einen Augenblick.
Du bist eingeladen, Deine Augen zu schließen, ganz sanft, wenn Du magst.

Konntest Du einen winzigen Moment erhaschen, in dem der mind frei von Gedanken/von Bildern ist?
Hast Du das Leuchten, die Spur des immanenten Friedens erlauben können?
Ja. 
Dieser ewig-ausgedehnte Frieden IST und IMMER.

Wir haben uns angewöhnt auf ihn regelmäßig zu verzichten.
Da hat jeder Mensch seine eigenen Spezialitäten.
Hier sind wir alle im "gleichen Film", in dem wir Nebelschwaden vor den FRIEDEN GOTTES auftürmen.
Scheinbar unterschiedlich sind lediglich die Formen des Nebels, mit der wir die Wahrheit vor uns selbst verhüllen.
Manchmal wählen wir Krankheit, Schmerz und Leid, um uns "zu beschäftigen", manchmal eine Beziehung "an der wir arbeiten müssen", ein anderes Mal ist es der Job, "von dem wir uns auffressen lassen".
Merkst Du was?!
Ja, es geht immer darum, etwas "anders-haben" zu wollen.
So wie etwas jetzt gerade ist, ist es nicht passend.

Frieden, ja klar, den könnte ich erleben, wenn...

... ich gesund bin
... gut gelaunt bin
... den richtigen (Seelen-)Partner hätte
... den erfüllenden Job hätte
... endlich erleuchtet wäre

So verschieben wir den Frieden gerne in die Zukunft oder klammern uns an die Vergangenheit: versehen ihn auf jeden Fall mit Bedingungen.

Nur der gegenwärtige Moment - Nein! der kann auf keinen Fall anhaltenden Frieden und damit Freude und Glück sein - damit wollen wir auf jeden Fall Recht haben!

Stimmt das wirklich?

Natürlich, sagt der konditionierte mind.

Eben nicht, höre ich die sanfte und klare Stimme des HEILIGEN GEISTES.

Es gibt nur diesen Moment - die Zeit ist eine Illusion der Begrenzung.
"Wenn-dann" Optionen lösen sich darin auf... und lassen mich für einen Augenblick unwissend sei.
o.k.
Wie fühlt es sich an, für einen Moment zuzulassen, dass ich nichts weiß?
Kannst Du dies - JETZT - zulassen:
einen winzigen Moment...
Ich lade Dich ein, die Augen zu schließen mit den Worten: "Ich verstehe nichts."

Diese Übung ist einfach, jedoch nicht leicht.
Rebelliert der mind doch sofort, weil seine installierten Sicherheitsgurte unangetastet bleiben.
o.k.
Dennoch: Gelingt es Dir - angesichts dieser Rebellion - einfach sanft weiter zu sprechen:
"Ich verstehe nichts",
eröffnet sich für Dich nach und nach ein Portal: in grenzenloser Gedurld kannst Du die Erfahrung machen, wie sich grenzenloser Frieden und pure Freude ausdehnen. 

Du folgst einer Ahnung... kannst erfahren wie "zeit-los" Zukunft und Vergangenheit sind

 - einfach -

weil alles 

JETZT  IST







monDWeben am 14.3.2016



Ohne das große Vergessen würde es niemals die große Suche geben.
Doch was bisher sorgsam im Verborgenen gehalten wurde, bricht sich jetzt immer mehr Bahn ins Leben und kommt ans Licht: die Erinnerung an die Heimat der Seele beinhaltet die Erinnerung an die eigene Göttlichkeit und damit die eigene Schöpfungskraft. Wesentlicher Kern dieser Kraft ist die Kreation. Die Erfindung. Es geht um die Erschaffung dessen, was jeder von uns zu sein wählt. Was ist der tiefere Sinn meiner Erdenreise? Erkennet, dass ihr auch das Ankommen erschafft. Und – plopp – da ist sie, die Erinnerung. Dann entstehen wahre Meisterwerke des Lebens, in denen ihr euch wirklich wohl fühlt. Um es einmal salopp zu sagen: Ladet euch die Paradiesmatrix auf eure Seelen herunter. Macht Platz. Räumt auf in euren mehrdimensionalen Energiefeldern. Reinigt euren Körper, der verdichtete Energie ist. Lasst liebevoll und behutsam Schlacke um Schlacke und Überlebtes aus den Energiebahnen gehen. Putzt sie mit Licht, so wie eine verstopfte Pfeife mit Pfeifenputzern gelüftet wird. Weg damit und herzlich willkommen, Glücksstrom, Fülle der Liebe und Verbindung mit allem was ist. Das Paradies auf Erden. Lasst uns Göttin und Gott in Menschengestalt sein. Einen neuen Morgen kreieren. Einen neuen Himmel und eine neue Erde. Wir müssen nicht mehr rückwärts gewandt leben, wir gehen weiter voran, noch weiter - und sind da.
Endlich angekommen, zu Hause, weil wir den Ort unserer Seelen und Herzen erschaffen. Jeder Tag ist ein Mosaiksteinchen mehr. Jeder Tag, an dem wir einen guten Gedanken bewusst aussenden...


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Ich lasse mich zutiefst berühren.
Die Worte scheinen zu mir zu sprechen, doch vernehme ich dahinter - darunter die Stimme, die mich wie mit liebevollen Armen umhüllt.
"Endlich angekommen, zu Hause".
All mein Sehnen, mein verzweifeltes wie hoffnungsschwangeres Suchen werden hier gestillt.
Die Reise, die Suche, the journey: all dies hat ein Ende, hat sein Ziel gefunden.

"zu Hause"

Wieder ein neues Konzept, fragt der kritische weil misstrauische mind.
So einfach kann das ja nun wirklich nicht gehen.
Wo soll dieses "zu Hause" denn sein.
Ja. In Dir selbst. o.k. Aber das ist ja nichts Neues.

Stimmt. 
Das Konzept als Konzept ist nicht wirklich neu. 
Viele religiöse (d.h. zum Ursprung weisende) und spirituelle Pfade haben es auf ihre Fahne geschrieben.
Die Reise nach Hause. 
Dort wird Mensch nach dieser oft beschwerlichen Körper-Erden-Reise irgendwann ankommen.

"Endlich angekommen" weist jedoch auf etwas Anderes hin.
Die Ankunft liegt nicht in der Zukunft: in einem Leben nach dem Tod oder in einem anderen/nächsten Leben.
Angekommen SEIN... geschieht - IST:im jetzigen Moment!

Welch eine Behauptung, welch ein Versprechen, welch eine Gewissheit, welch ein Frieden.

Das soll möglich sein? regt es sich gleich im Geäst des zweifelnden Verstandes.
Dass das so ist, ist vollkommen natürlich.
Der Verstand kann nicht erfassen, worum es hier geht. 
Er ist überhaupt nicht dafür gemacht. 
Total ungeeignet.

Es geht hier überhaupt nicht um diese Formen des "Verstehens" - es geht überhaupt nicht darum irgendetwas zu verstehen - zu begreifen - zu erfassen.
Wir werden eingeladen, dieses bekannte Terrain - das uns immer die bekannte Möhre hingehalten hat, uns jedoch niemals konstant freudig und glücklich machen konnte - hinter uns zu lassen.

"Endlich angekommen" ist die Einladung an Dich, eine andere Erfahrung zu machen. 
Hier bedarf es allein Deiner Bereitwilligkeit, diesen Schritt zu wagen.
Dein "Ja" genügt, um zu dem Licht in Dir zu gelangen, das ewig in Dich gelegt ist.

Es leuchtet Dir den Weg nach Hause.
Ja! Es ist näher als Du denkst, näher als Dein Atem...
Das Licht IST  ---   DU   





monDWeben am 7.3.2016


...Menschen singend, Hand in Hand, bilden eine riesige Schlange. Eine Frau geht mit ihrem Mann ein Liebesbündnis ein, umringt von einer Schar festlich gekleideter Menschen.
Und dann sah Annabelle ihre geliebte Großmama. In dem kupferfarbenen Kessel braute sie eine frische Wundsalbe, verband Kräuter, Talg und geheime Spezereien zu ihrer allseits bekannten magischen Salbe. Annabelle wunderte sich über diesen reichen Fächer der Verbindungen. So viele Zugangsmöglichkeiten gab es also, Anschluss an diese besondere Energie zu erhalten. „Ob ich eine Kluft mit einer Seilbrücke überwinde, die Hände meiner Nachbarn in der Menschenschlange fühle oder Kräuter für einen bestimmten Tee mische: wenn ich Bewusstheit hinein gebe, kann ich in Verbindung mit allem treten. Mich ein Stück mehr ins GanzSein hinein geben, Gegensätze überwinden, gemeinsam für eine Sache gehen und Heilung unterstützen,“ dachte Annabelle. Sie hob den Blick und sah zu Marie-Antoinette, deren Feder sich nun wieder etwas ruhiger über das Pergament bewegte. Was Marie-Antoinette wohl in Verbindung bringen würde? Annabelle lächelte und bemerkte dabei zunächst nicht, wie Marie-Antoinette die Feder nun ruhig in der Hand hielt und leise murmelte:
Mhm. Verbindung. Wohin? Wozu? V e r b i n d u n g.“
Dann laut, als stünde direkt jemand vor ihr, sagte sie: „Kannst du mir dabei weiterhelfen? Annabelle?“ „Das war nur ein Scherz“, schmunzelte Marie-Antoinette. „Ich weiß ja, dass du nicht `wirklich´ da bist. Es ist nur so: ich fühle dich so nah, als könnte... 






                                    insights



V e r b i n d u n g 
Jetzt.
In diesem Moment.
immer-ewig-jetzt-EINS

Kannst Du, LesendeR, für einen Augenblick diese 
V e r b i n d u n g 
zwischen/mit uns fühlen?
Ja, es stimmt.
Wir "kennen" uns nicht...
Was bedeutet: unsere Körperformen sind sich wahrscheinlich noch nicht begegnet bzw. sind scheinbar in diesem Moment, wo ich jetzt schreibe - Du jetzt liest - getrennt.
Doch es ist wirklich so: scheinbar!
Scheinbar sind "wir" getrennt.
Doch diese Begrenzung findet ausschließlich im Geist statt - dort wo auch ausschließlich 
V e r b i n d u n g stattfindet...

Unser Denken lehrte uns, dass "die Realität" sichtbar vor unseren (Körper)Augen liegt.
Was, wenn dies eine Einschränkung in unserem Geist ausdrückt?
Was, wenn der "Wahre Geist" weit über unseren menschlichen Verstand hinausreicht?
Was, wenn der "Wahre Geist" gar nichts mit dem begrenzten und begrenzenden Gedanken unseres Verstandes gemein hat?

Schon an dieser Stelle können wir leichte bis starke Widersprüche des "gewohnten Denkens" in uns wahrnehmen.
Spürst Du es?
o.k.
Vollkommen natürlich. 
Definieren wir uns doch traditionsgemäß mit dem, was wir denken.

"Ich denke, also bin ich" hat einen prägenden Einfluss auf uns genommen.
"Ich denke" o.k.
Was geschieht, wenn ich einen Schritt zur Seite trete und mir für einen Augenblick dabei zuschaue, welche Gedanken ich denke!?

Als ich dies einmal bewusst unternahm, bemerkte ich, dass
1. die Gedanken sich ständig wiederholen (maximal in leicht veränderter Form)
2. die Gedanken nicht wirklich Neues hervorbringen
3. 80% meiner Gedanken meist mit Essen und all dem was dazu gehört beschäftigt sind.

Das war sehr ernüchternd. 
Hielt ich mich doch für eine Person, die gut reflektiert ist, innovativ denkt :)) und kreativ agiert.
Also in diesem begrenzenden "Ich denke, also bin ich"
fühlte ich mich wie in einem Gefängnis.
Klar.
Dieses Gefängnis hatte ich mir ja selbst erbaut und stabilisierte es täglich durch ewig-gleiche Gedanken-Kreisläufe.

Also: Wer BIN ich? Wenn ich nicht die bin, die sich mit den begrenzenden Gedanken identifiziert?

V e r b i n d u n g 

Hier liegt ein Schlüssel, den ich aufnehmen darf, um mit ihm die Tür zu öffnen, die mir einen anderen Weg zeigt.
Den Weg zu meinem Wahren Selbst.
Den Weg nach Hause.

Besinne ich mich auf die vielfältigen Formen, in denen ich bislang V e r b i n d u n g 
erfahren habe, so dienen sie mir als ein erster Fingerzeig.
Genau!
Es geht über "meinen Tellerrand" hinaus.
Treten Menschen in V e r b i n d u n g wird etwas in uns angesprochen, das eine tiefe Sehnsucht stillt - manchmal erst schmerzlich bewusst macht.
Gemeinsames singen, tanzen, lauschen, spazieren gehen, meditieren, kuscheln, Intimität teilen sind einige dieser Formen.

Und...
es geht noch weiter.
Wer BIN ich? 
Wenn ich nicht denke!?

Ich bin "in V e r b i n d u n g ".
Noch weiter:
Ich BIN schon immer da, wo ich mich hin-sehne: ZU HAUSE
Beim Vater, der Quelle, im Licht...

Das kann der Verstand nicht "begreifen" -- eben: nun dürfen wir erfahren: 
Wir sind reiner Geist: ewig verbunden. miteinander und dem, was ewig IST.
Wir sind Licht.

Wir befinden uns hier in der Welt scheinbar "auf-einer-Reise-nach-Hause".
Jedoch: da wir schon "angekommen sind" - Licht sind - ist es dieses Paradox:

Es ist eine Reise ohne Distanz! 

Spüre das Zetern und Maulen des Verstandes.
Das ist nichts für ihn. 
Nein. Das ist kein "Futter" für Diskussionen und Analysen.

Dieses Paradox kann nicht über die Ratio erfasst werden - dies kann nur als Erfahrung angenommen werden.
Und um diese Erfahrung kann ich bitten.
"Bittet so wird euch gegeben", ist hier ein sehr praktischer Fingerzeig.
Es funktioniert... auch, wenn Du absolut nicht weißt, WIE!
Eben!

Genau darum geht es!
Du weißt nichts - es wird Dir alles geschenkt.
Einzig Dein aufrichtiger Wunsch zu dieser Erfahrung ist von Bedeutung. 

Enjoy!



Fühlst Du Dich zu einem Kommentar inspiriert? Ich freue mich!

UlrikeWeberin@freenet.de 




monDWeben am 29.2.2016


...die erste Vision dieses Kreises kurz nach ihrer Begegnung mit Marie-Antoinette. KALI hatte sie sofort mit dem Verblassen des Bildes durch ihren Weckruf zu sich gelockt und Annabelle war unmittelbar in das Reich der blutenden Göttin gefolgt. Nun erlebte sie, dass der Ruf KALIS alle Frauen einschloss. Ein Kreis vollendete sich.
Diese Vision sollte der Ausgangspunkt für das weitere Wirken Annabelles werden. Die Befreiung der Frauenkraft war die Grundlage zur Befreiung der Erdkraft, zur Genesung von Gaia und allem Lebendigen. Das Großartige dieses Wirkens bestand darin, das a l l e Frauen über ihren Körper Zugang zum begrabenen Frauenwissen haben konnten. Sie mussten nur wieder daran erinnert werden. Und wenn eine Frau sich wieder erinnerte, wo und wie sie selbst genährt wurde, konnte die Verhärtung gehen und auch die Brüste – Symbol der nährenden femininen Qualität – wieder frei und entspannt sein. Dieser Heilkreis konnte sich jeder Verletzung des Frauenleibes annehmen. Dazu brauchten die Frauen keine Krankheiten in ihr Leben einladen; das Wissen um die vielfältigen kollektiven Kränkungen genügte, um sich aktiv der Heilung zuzuwenden. Auch das war uraltes weibliches Wissen. Die Zeit des Allein-Seins ging ihrem Ende entgegen.
Annabelle spürte ein leichtes Ziehen in ihrem Körper.
„Wie ich anfangs sagte“, hallte KALI zu Annabelle in den Kessel zurück. „Das ist der Anfang der Botschaft an die Frauen der Neuen Zeit. Ich freue mich, dass du bereit bist, Annabelle. Du trägst die Qualitäten meiner 
Energie nun in dir. Alles, was es zu bewirken...



                                    insights



"...das Wissen um die vielfältigen kollektiven Kränkungen genügte, um sich aktiv der Heilung zuzuwenden."
Hier werden wir zu einem Tor geführt.
Hier wird das Feld ausgedehnt.
Über die so genannte "Energie der Frauen" hin zu allem Sein.
Die "vielfältigen kollektiven Kränkungen" begegnen mir rund um die Uhr.
Damit meine ich nicht die offen-sichtlichen Kränkungen in Form von: Beleidigungen, Vorwürfen, Intrigen, den kleinen Unehrlichkeiten (den sog. Not-Lügen) oder aggressiven Attacken und Wutausbrüchen: all dieses all-täglichen kriegerische Geschehen.
Ja, sie sind auch Formen von Kränkungen - krank sein.

Es geht jedoch weiter und tiefer.
changing moment
Es ist ganz nah.
So unmittelbar vor mir - noch tiefer, noch weiter: IN MIR.
So nah, dass ich es nicht bemerken w i l l !

Die Kränkung liegt in mir selbst begraben. Ruht wie in einem ewigen Grab, mit dem ich mich vor langer Zeit abgefunden habe.
o.k. Manchmal vernehme ich ein Rumoren: bin kurz irritiert: was regt sich da in mir?
Welche Stimmung taucht da -scheinbar aus dem Nichts- auf?
Welche Unruhe, welche scheinbar grundlose Trauer, welche völlig unangemessene Wut nehme ich wahr?
Meistens finde ich etwas oder - am besten - jemanden, auf den ich diese "Seltsamkeiten" projizieren kann.
Dann ist es geschafft. 
Es ist nicht mehr in mir.
Endlich draußen.
Endlich ist "das Außen, die Umwelt" Schuld an der ganzen Misere.
Endlich habe ich "den Grund gefunden", warum ich traurig, wütend oder auch glücklich bin.

Ich - also: I c h  selbst! - habe ja nichts mit dem zu tun, was sich im Außen abspielt... 
Genau so habe ich Jahre und Jahrzehnte im Schlafmodus all dieses "für-wahr-gehalten".

Was wäre, wenn ich die ganze Zeit einem Irrtum erlegen bin?
Was wäre, wenn es vollkommen anders wäre?
Was wäre, wenn es sogar genau umgekehrt ist? 
Was wäre, wenn das, was ich im Außen sehe, eine reine Projektion meiner eigenen (meist unbewussten) Gedanken ist?

Das hieße: meine Gedanken bestimmen das, was ich wahrnehme.
Nicht mehr: Die Wahrnehmung bestimmt das, was ich denke: das ist das vertraute Denkschema.

Und dieses wiederum würde bedeuten:
"Das Wissen um die vielfältigen kollektiven Kränkungen" entspringt - wie die Kränkungen selbst - allein meinen / deinen Gedanken.

Und es bedeutet weiterhin:
Die Heilung, der es bedarf findet ebenso genau dort statt:
In meinen Gedanken!
Welche Gedanken denke ich?

Urteile, bewerte ich?
Mich? Dich? 
Oder spüre ich, wie sich etwas in mir regt, das sich bereit fühlt, all diese alten Konditionierungen hinter sich zu lassen?!
Back to the roots!
heißt nun: Ich werde mir meiner Gedanken gewahr 
und bin bereit für einen Moment zu erwägen, dass

"Ich mich geirrt haben könnte" und stattdessen

"Frieden sehen möchte"

zuerst in m i r 
- alles andere folgt...

Fühlst Du Dich zu einem Kommentar inspiriert? Ich freue mich!
UlrikeWeberin@freenet.de

monDWeben am 22.2.2016



...Glaubensmuster. Das ist ja das Kreuz: die kollektive Giftspritze! So subtil und wirksam nistet sie sich bei Allen auch ohne ausdrückliche Einladung ein. Doch Erwachende wie du, Annabelle, aktivieren diese Muster nicht und so hast du gemeinsam mit anderen Pionierinnen ein Lichtfeld erschaffen. Ihr knüpft an die Essenz an – so z.B. an die Essenz des an mir Gehängten.“ „Ich kann mich gar nicht so recht auf deine Worte konzentrieren“, sagte Annabelle etwas ungeduldig. „Es ist plötzlich so laut um mich herum.
Maschinengeräusche, die wie eine Herde wilder Tiere brummen, dröhnen und fauchen. Jetzt geben sie kurz Ruhe, um dann erneut jäh aufzuheulen. Was soll das? Was bedeutet das? Ich fühle mich gestört.“ „Ja, das verstehe ich, Annabelle. Du bist inzwischen eine so feinstoffliche Frau geworden und die nach Aufmerksamkeit brüllenden Maschinentiere – die machen dich tierisch unruhig. Atme einfach entspannt weiter. Kämpfe nicht, auch hier kann Hingabe helfen. Und wisse: es ist in keiner Weise gegen dich gerichtet.“ „Danke. Manchmal deute und analysiere ich tatsächlich ein bisschen viel und beziehe alles unmittelbar auf mich selbst. Das macht mich dann unruhig. Doch nun ist es genug. Es war gut für mich, diese Störung zu benennen. Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja. Ich wunderte mich gerade darüber, dass ich die kollektive Schwingung des religiösen Unterdrückungsfeldes so deutlich gefühlt habe.“ „Dazu möchte ich dir einen Hinweis für deinen weiteren Weg geben. Du selbst hast es als den Raum der Gleichzeitigkeit bezeichnet. Altes geht und Neues kommt und zwar... 

     

                                    insights


"Kämpfe nicht, auch hier kann Hingabe helfen."



hineinfallen...hineinfließen...heraus...



Kämpfe nicht, lege die Waffen des Angriffs wie der Verteidigung nieder. 
Diese Empfehlung mutet zunächst fremd an.
Wenn ich mich gestört fühle, 'muss ich doch dafür sorgen, dass es mir besser geht.' 
Ich muss mich doch schützen, wehren, sagen, was ich will und was nicht.
Vertraute Gedanken.
"Kämpfe nicht" ist eine Weisung, der wir uns für einen Moment zuwenden, um sie in ihrer tieferen Bedeutung zu erfassen.
Natürlich geht es hier nicht um äußeres kämpfen.
Nein: es geht darum, mir für einen Augenblick anzuschauen, wie ich kämpfe.
Welche Strategien habe ich mir zurechtgelegt, möglicherweise "schwer erarbeitet" in diversen Selbesterforschungs-Settings...
Welche inneren, heißt: gedanklichen, Rückzugs- und/oder Angriffsparolen halten meine Kampfbereitschaft im "standby-Modus"?!
Welche Urteile, Bewertungen fälle ich über die Anderen, über mich selbst; das heißt: wie greife ich sie und/oder mich an?!
Wie nähre ich immer wieder neu mein Denksystem, das vor allen Dingen "Recht haben" will.
Ja: ich will Recht haben mit meiner Deutung, Wertung, Sicht der Welt.
Schließlich habe ich lange und oft auch hart daran gearbeitet, alles so zu fundieren, dass es 'wasserdicht' (heißt: sicher vor Angriffen) ist.
Wir alle haben scheinbar gute Gründe für die Sicherstellung solch einer Komfortzone.
Woran sollten wir uns denn sonst orientieren?
Und wieso sollte diese "Strategie" denn etwas mit kämpfen zu tun haben?
Ich "schütze bzw. verteidige" mich doch nur.
Was wäre, wenn ich bemerke, dass diese Form von Schutz ebenso kriegerisch ist wie eine Form von scheinbarem direktem Angriff von außen?
Es gibt keine sog. Verteidigung, die nicht das "versteckte Schwert im Gewand" mit sich führt.
Das Schwert dient "prophylaktisch" für einen (erwarteten) Angriff. 
Dies impliziert allerdings eine Welt(sicht), in der ich Angst habe und in der ich mich bedroht fühle.
"Kämpfe nicht, auch hier kann Hingabe helfen."
Die FlüsterLippen tragen ein neues Paradigma in das 'gewohnte Schlachtfeld'.
Hier wird Hingabe eingeführt.
Hingabe: an wen, an was?
Macht mich das nicht zum Opfer - und erfordert um so mehr "Verteidigungsbereitschaft"!?
Bin ich denn nicht total verletzbar, ausgeliefert und bedroht?
Ja. Denke ich (und ich meine wirklich: Welche Gedanken denkst Du!?), dass ich bedroht bin, werde ich das Außen genau so wahrnehmen.
Kannst Du es wagen, mit folgendem Gedanken einmal zu experimentieren?


"Ich könnte statt dessen auch Frieden sehen."

Merkst Du etwas?
Jetzt. 
In diesem Moment.
Genau.
Du erlebst totalen Widerstand - oder: einen Moment der Überraschung, der Dir sagt: 
Es könnte auch eine andere Art und Weise geben auf dies (Person, Situation) zu schauen.
Dies ist meine Einladung zum Beobachten an Dich.
Du bist eingeladen, immer wieder diese Momente des Innehaltens in Deinen Alltag zu etablieren.

Anders sehen.
Neu sehen. 
Frieden sehen.
Zuerst in Dir.
In Deinen Gedanken.
Just try!
Du kannst nur (neue Erfahrungen) gewinnen...










monDWeben am 15.2.2016


Mit den Worten "Nun gut", öffnete Margareta diesem tabuisierten Raum die Fenster, 
damit sie das bisher im Dunkeln Wohnende 
betrachten und 
erstmals klar sehen konnte.




                                           insights



"Nun gut" führt die Frau in unserem Textabschnitt über eine Schwelle.
Der Schritt, der nun gemacht werden will, entspringt einer stillen Bewußtheit.
Auch schimmert noch etwas vom Zögern und einer gewissen Unsicherheit durch die beiden Worte.
Zugleich wird aber die Unentrinnbarkeit des nun Folgenden spürbar.
Ich er-kenne mich in der Frau.
Er-kenne mein Zögern und Zaudern in eine Unsicherheit hinein zu gehen.
Er-kenne die Gewissheit des feinen inneren Stimmchens, das mir so sanft und liebevoll den Weg weist. 
Vollkommen anders als feurige und quirrlige Entschlüsse, denen ich so gerne eifrig folgte.

Je mehr ich mich dieser Tiefe, dieser Stille, diesem Sein im Gewahrsein an-vertrauen, umso natürlicher entfaltet sich alles vor mir. 

Diese Weise des Seins beinhaltet nur dies: diesen Augenblick.
Los-lösen von Plänen, Konzepten, guten Absichten für mich und andere: befreit mich!

Das JETZT - einzig "real" im Sinne von wahrhaftigem DA - umarmt mich voll.

Es gibt keine "Portionen von JETZT".
JETZT ist immer voll und DA.
Eben immer. Nichts später. Nichts früher.

Darüber kann ich nicht diskutieren oder spekulieren, so verpasse ich "ES" garantiert.
Dies ist immer und immer wieder eine gegenwärtige Erfahrung.
Immer. JETZT.
Und in diesem gegenwärtigen Augenblick...öffnen sich mir dann neue Räume. 
Ich habe nichts zu tun - im Sinne von "machen" - mein "Tun" ist ein Ja zu dem, was ist.

Vertrauen leitet und begleitet mich.
Vertrauen in eine Führung, die jenseits all meiner gewohnten und wohl erprobten Kontrollstrategien liegt.
Mein Vertrauen dehnt sich aus mit jedem Augenblick in der Gegenwärtigkeit der Quelle, GOTT oder welcher Bezeichnung wir uns für das Unbenennbare bedienen.
In dieser Ausdehnung komme ich in Kontakt mit der unbegrenzten Freiheit; erlebe ich grundlose Freude und Frieden ohne Gegenteil.

Könnte es sein, dass die Margareta aus unserem heutigen Text, das Fenster in diesen Raum öffnet?
Das im "Dunkeln Wohnende" wird nun "erstmals klar sichtbar".
Raum für Spekulationen, Möglichkeiten, Phantasien und Projektionen auf die Leinwand zu bringen.
Das ego liebt diese Art der Beschäftigung.

Schauen wir genauer hin.
Da gibt es etwas, was im Dunkeln wohnt. 
Nein. Es wird nicht gesagt, dass da etwas Dunkles wohnt.
Wenn ich auf die Schablonen des ego verzichte und eine "klare Sicht" wähle...

Könnte es sein, dass hier das Fenster zu dem Raum in mir geöffnet wird, 
wo ich erstmals dem begegne, was ich wahrhaftig BIN!?

...nun gut..



Es ist allein meine Bereitschaft, derer es bedarf, diesem Raum in mir selbst das Fenster zu öffnen... 
sachte... 
bis ich bereit bin, weiter zu gehen und die Tür zu öffnen... 
wieder vollkommen sanft... 
und eintrete.

"Nun gut" sind wählende Worte, die mich liebevoll, achtsam und klar ermutigen.












monDWeben am 8.2.2016



...Kessel an diesem Geschehen?“ Und je genauer sie ihre Situation beleuchtete, desto klarer sortierten sich ihre Gedanken und Gefühle. Sie hatte fast vergessen, dass sie in eine Tabuzone eingedrungen war. Das Feuer des Opals hatte sie so reich beschenkt. Daran gemessen erschien es ihr lächerlich, ein unsinniges Verbot ignoriert zu haben. Doch ihr war nicht zum Lachen zumute, die Leibeskälte war eine deutliche Mahnung an ihre ernste Lage hier. Sie musste weg, bald, möglichst sofort – und es gab noch etwas zu tun hier. Es war eine Winzigkeit, das spürte sie jetzt. Diese war so verborgen wie die berühmte Nadel im Heuhaufen. Ein Rascheln im Laub holte Annabelle für einen Moment aus ihren Gedanken, die gerade einem bunt drehenden Kreisel ohne Anfang und Ende glichen. Sie wandte ihren Kopf, blickte nach rechts – und sah es wenige Schritte vor sich.
Ein riesiges Eisschwert steckte im Leib von Mutter Erde. Hell, fast leuchtend, strahlte es wie ein Mahnmal und ließ Annabelle frösteln. Es ging eine so starke Präsenz von diesem Schwert aus, dass Annabelle glaubte im nächsten Augenblick das Blut aus der Eintrittswunde Gaias quellen zu sehen. Schmerz und Trauer krallten sich um Annabelles Herz und Bauch. Gequält und gleichzeitig fasziniert, fasste sie Mut und erhob sich, um dem Vereisten gegenüber zu treten. Als sie vor ihm stand, sah sie die erschreckende Größe des Folterinstrumentes. Es war so hoch aufgerichtet wie der knorrige Lindenstamm im Garten ihrer Großmama und damit drei Mal so hoch wie ihre eigene Gestalt. Ja...




Be-FREI-end

                                         insights



Es gibt so viele Verweilmomente im heutigen Textabschnitt... und jeder führt mich weiter... und noch weiter... bis... genau zum letzten Wort - 
JA

So stark der Wunsch auch ist, dem Fröstelnden, dem bedrohlich Erscheinenden, dem Quälenden und scheinbar Gefahrvollen auszuweichen:

JA

entrinnen können wir ihm letztlich nicht.
Je früher ich mich dem Unbehaglichen mit einem "Ja" zuwende - selbst ein scheues und zögerliches "Ja" ist eine Hinwendung - desto leichter die Begegnung.
Ja, genau darum geht es.

Begegnung

Ich begegne in meiner äußeren Welt etwas, das mir fremd erscheint und will am liebsten nur weg. Gleichzeitigt gibt es auch immer eine ganz feine Spur von Faszination in diesem Geschehen. 
Etwas bislang Unentdecktes begegnet mir.
Haben wir unsere Mühe damit, beginnen wir sämtliche Abwehr- und Angriffsstrategien mobil zu machen. 
Das geschieht scheinbar "automatisch" - wir müssen uns ja "schützen".

Ist das wirklich wahr?

Was wäre, wenn das Fremde, das scheinbar Bedrohliche in meiner äußeren Welt, etwas sichtbar macht, was tief in mir selbst bislang unbemerkt geschlummert hat?

Was wäre, wenn das "eisige Schwert", das mir Angst einflößt und das ich so schnell wie möglich los werden will, eine gute Absicht für mich hat?

Was wäre, wenn ich einen winzigen Moment inne halte - und JA sage!?

Ja sage zum Erscheinen eines mir fremden Aspektes meiner Selbst.
In der Regel projizieren wir diese Aspekte "automatisch" - heißt: vollkommen unbewusst - auf Menschen oder Situationen in unserer äußeren Welt.
Das ist eben scheinbar viel "einfacher", dann habe ich selbst nämlich nichts damit zu tun.
Ich klage an, urteile, beschuldige, rechtfertige - oder: fortgeschritten auf dem spirituellen Pfad: 
ich beobachte.

Doch niemals "drehe ich den Spiegel" um: ich vermeide zu mir selbst zu schauen.
Das kann dann eben für einen Augenblick so richtig weh tun...
...und Kratzer an meinem so sorgsam aufgebauten Selbstbild sichtbar machen.

Ja, die fortschreitende Enthüllung meines Wahren Selbst ist für einen Moment immer wieder auch schmerzhaft.
Ja, die Begegnung mit der Illusion, die ich über mich hegte, tut wirklich weh. 

Und: 

Hinsehen befreit mich.
Annehmen macht mich sanft und liebevoll, 
führt mich vielleicht erstmals zu dem, was wirkliche Selbstliebe ist.
Und so erhasche ich in dieser sanften, liebevollen, neuen Betrachtung 
einen Hauch von 


grenzenloser Freude, grenzenlosem Frieden und grenzenloser Freiheit: 

das, was mein 

WAHRES SELBST 
IST




monDWeben am 1.2.2016

...vergesse alles: Zeit, Raum, Absicht meines Weges, ja sogar mich selbst. Es gibt nur dieses Eine, was mich zieht: unbekannt und unbenannt.
Nahezu schwebend eile ich immer schneller durch die dunkler werdenden feuchten Höhlengänge. Wohin der Weg mich führt, will ich schon gar nicht mehr wissen. Von einer starken inneren Gewissheit beflügelt, konzentriere ich mich auf das Finden. Die Suche ist vorbei. Obwohl ich nicht weiß, was ich finden werde, bin ich sicher, genau dem zu begegnen, was seit Anbeginn Ziel und Sinn meiner Suche gewesen ist. Meine Aufregung steigt und mit schnellem Schritt schenke ich ihr Beachtung.
Sofort stoppt etwas in mir meine Bewegung und lässt mich
abrupt anhalten. Ich befinde mich in absoluter Dunkelheit, die ich zuvor gar nicht wahrgenommen habe. Ich atme einige Male tief ein und aus, spüre den warmen, weichen Boden unter meinen nackten Füßen und nehme wahr, wie sich mein Puls allmählich beruhigt. Irgendwie fühle ich mich angekommen. Ich weiß zwar nicht wo ich bin und was mir dieses seltsam vertraute Gefühl vermittelt. Doch in dieser absoluten Dunkelheit, vollkommen nackt, wie ich nun erst bemerke, bin ich vollkommen geborgen. Meine angespannten Augen geben ihre Spannung ab und alles Gestaute findet seinen Tränenweg über die warmen Wangen. Ich genieße diesen Ort der Stille, lasse mich auf den Boden sinken und werde augenblicklich von einer warmen, würzigen Duftwolke eingehüllt. Ich bin selig und völlig beglückt, an diesem Ort der Wärme und des Friedens zu sein. Es gibt nichts zu tun. Einfach nur... 


rieche - höre - schmecke das JETZT


                                        insights


Heute erreichen mich die Worte im Herzen, zeigen mir in ihrer Milde und Prägnanz, diese Bewegungen meines suchenden Herzens.
"Mich selbst vergessen". 
Ja, in besonderen Momenten: sei es in der Natur, beim Tanz, beim Sex... da mag es gelingen.
Einen Augenblick lege ich all das, was mich definiert, mit dem ich mich selbst identifiziere ab und tauche ein.
Wer bin ich in diesem sonderbaren Zeitfenster?
Was bin ich?

Befreit  -  Grenzenlos  -  Ausgedehnt
Einfach sein  -  im Jetzt  -  Präsent sein

"Irgendwie fühle ich mich angekommen."
Es ist nicht "dingfest" zu machen dieses "angekommen sein" - eben 'irgendwie ein Gefühl'.
Wir treten in solchen Augenblicken in Verbindung mit einer Ebene, die immer DA - in uns - ist.
Sie umhüllt uns so zart und sanft, dass es unserer bewussten - heißt: gewollten - Hinwendung bedarf, um wirklich 'in touch' damit zu kommen.

Der jetzige Augenblick schenkt uns die Eingangspforte. 
Genau: JETZT
In dieser Stille.
In diesem very special moment: sei es der Duft einer Rose, der Kuss des Geliebten, der Regenschauer, die Mullabführ... jedes Jetzt bietet diese Pforte.

Denn: es geht nicht im Geringsten um das Ereignis an sich. 
Es bedarf unserer bewussten Wahl, darüber hinaus schauen zu wollen.

Das JETZT von dem ich hier spreche bezeichnet nicht ein einzelnes spezielles Ereignis, das sich eins ans andere reiht.
Das JETZT vom dem hier die Rede ist, liegt hinter all dem - wie der Grundton einer Melodie.

Dieser Grund IST.
Ewig
Ohne Anfang
Ohne Ende
Erfahrbar immer: JETZT
Spürst Du es?

Verweile einen Atemzug oder auch zwei.

JETZT

Wenn Du es Dir erlaubst, tönt dieses Ewige Sein in Dir. 

Immer DA.
JederZeit kannst Du Dir dessen bewusst werden. 

Atme bewusst. 

Genieße.

Das ist 

A N K O M M E M






monDWeben am 25.1.2016


                                     
!?...Ordnung-Un-Ordnung-Un-Ordnung-Un-...!?
        

                                            insights


Erschreckend ist, das dieses Wissen um unser Geburtsrecht ist ein riesengroßes Tabu ist und wird uns meist ein Leben lang vorenthalten wird.

Was ist denn hier passiert?
Welch eine Un-Ordnung ist in die Ordnung hinein gefallen? 
Oder ist es etwa umgekehrt?

Das Natürlichste auf der Welt ist zur quälend harten Mühsal des Lebens geworden.
Hier wird ein Tabu gehütet wie ein kostbarer Schatz.
Wir werden herausgefordert. Unsere Beharrlichkeit ist gefragt. 
Wie begegne ich diesem Kauderwelsch?
Diesem Un-Sinn?!
Lasse ich mich von der äußeren Form blenden? 
Hält mich das scheinbare Chaos davon ab, weiter-tiefer-feiner hinein zu spüren?
Was will sich da verstecken? Welcher geheime Pfad verbirgt sich vor mir?

Ja. So erscheint es oft im sogenannten Lebens-Alltag. Mühsal und schwere Herausforderungen, ja manchmal erleben wir eine Situation auch als "besondere Prüfung".
Ist die bestanden... ja dann... Was dann?
Dann bin ich am Ziel!
Welches Ziel? 
Welches Ziel muß mit Mühsal, Angst, Sorge, Hoffen und Bangen anvisiert werden? 
Das Leben an sich?
Der heutige Text spricht von: Geburtsrecht, Natürliches Sein, Wohlbefinden und von einem Zustand vollkommenen Glücks. Hier scheint ein Seinszustand beschrieben, der einfach da IST.
Kein schuften, arbeitem, gute Werke vollbringen, keine Prüfungen bestehen... einfach: natürlich.

Was ist meine wahre Natur?
Habe ich eine Idee, den Hauch einer Ahnung, was hier gemeint sein könnte?
Wie finde ich Zugang zum "Natürlichsten"?... wenn nicht in mir selbst?!

STILLE ist ein Pfad

STILLE bietet einen Geschmack an

STILLE

Wie wäre es... ein Mal am Tag eine Minute

STILLE
...vielleicht um 12 Uhr!?
Versuche es!
Du kannst nur gewinnen...
...bis morgen
...um 12 Uhr  ;)) ?!






monDWeben am 18.1.2016

...sehr tief und als sie am Morgen erst spät erwachte, wusste sie, dass sich die vielschichtigen Bilder, Eindrücke und Begegnungen des letzten Tages nun in Körper und Geist integriert hatten. Mit den neuen Erfahrungen und mit all ihrer Neugierde fühlte Annabelle die Kraft des Weibes in sich wie glühende Kohlen: warm und bereit, sich gerne und lustvoll entfachen zu lassen. Während sie ihrem gewohnten Alltag nachging, umschmeichelte sie diese Glut wie ein seidenes Kleid, wie ein Hauch auf nackter Haut, jede Pore zutiefst erregend und das Verlangen schürend. Annabelle genoss diese neu entfachte sinnliche Lebendigkeit und häufig gestattete sie lustvollen Schauern, sie bei ihrem Tagewerk zu unterbrechen. Dabei machte sich jedes Mal ein Strahlen auf ihrem Gesicht breit. Annabelle gluckste und freute sich über den Spaß, den sie dabei mit sich hatte. Am Nachmittag stellte sie plötzlich fest, dass in den vergangenen Stunden immer wieder Bilder, Gedanken, Farben und Formen vor ihr wie Puzzelteilchen aufgetaucht waren, um dann wieder zu verschwinden: grüner Samt, eine Quelle, der Durchgang in der Felswand, eine weinende Frau, eine unbekannte Margareta, ein Rosenbogen, die schreibende Marie-Antoinette, ein Mann, dessen Hände ihren Bauch liebevoll hielten, die Erdhöhle, ein singender Frauenkreis, Blut, ein Oval. Sie nahm dies alles einfach wahr, ließ es wie Wolken am Himmel vorbeiziehen und widmete sich unbeirrt der Pflege ihres Kräutergartens. Die Integration des Erlebten vertiefte sich. Sie erinnerte sich an die Zukunft und sah in die...



Wer bin ich?




                                 insights



"Sie nahm dies alles einfach wahr, ließ es wie Wolken am Himmel vorbeiziehen und widmete sich unbeirrt der Pflege ihres Kräutergartens."

Stille 
...in mir dehnt sich Stille aus... "in mir" meint: in meinem Geist.
Gedanken, die "wie Wolken vorbei gezogen sind" haben nun den wolkenlosen Himmel sichtbar gemacht.
Und hier gibt es nur dies: 

STILLE

Die Qualität dieses Gewahrseins ist etwas vollkommen Neues.
Es geht nicht um eine Form von Ruhe, "um mal eine Pause im Getriebe des Trubels" zu installieren.
Nein. Stille liegt jenseits der vertrauten Formen.
Stille führt uns zum ewig ausdehnenden Sein, führt uns dorthin wo wir uns erinnern, wer wir wirklich sind.
Ja, unsere wahre Natur, unser wahres SELBST liegt jenseits der Formen-Welt 
- auch jenseits der Gedanken-Formen, mit denen wir immer und immer wieder neu uns zu definieren suchen.
Gewohnheitsmäßig repetieren wir gerne die Vergangenheit, um uns selbst zu erzählen wer wir sind:
eine Frau, ein Mann, deutscher, spanischer, irgendwelcher Herkunft,... auf alle Fälle mit einer ganz speziellen story, die mich einzigartig macht.
Ich wähle die story, um mich im Jetzt zu "verstehen": mir zu sagen, wer ich bin. 
Indem ich mich mit der Vergangenheit (dem 'so-geworden-sein') identifizieren, 
"erbaue ich mir meine Identität nach meinem Geschmack.

Annabelle ist dieses nicht fremd. 
Sie nimmt Erinnerungen, Impulse, innere Bilder in ihrem Geist wahr und bleibt unbeirrt im Jetzt: sie pflegt den Kräutergarten.

Was geschieht, wenn ich für einen Augenblick die story (im Kopf)  hinter mir lasse?
Was geschieht, wenn ich für einen Moment lang inne halte, mich diesem Jetzt öffne?
Es könnte sein, dass Du eine augenblickliche Erfahrung von unmittelbarer Präsenz machst.

STILLE

Gönnst Du Dir dieses Gewahrsein, kannst Du auch bemerken: 

STILLE dehnt sich aus...

nicht weil sie sich bewegt, sondern 

STILLE   IST


schon immer-ewig-jetzt




monDWeben am 11.1.2016

...auch ein Stück weit die Welt zu verändern. Und außerdem meinte ich bisher immer, es sei absolut wesentlich, mich zu erinnern, um mich von der Vergangenheit zu lösen. Und nun sagst du, ich mach damit aus der Erinnerung eine heilige Kuh?“ „Ja, das ist doch so. Du gräbst und gräbst wie ein Goldgräber jahrzehntelang nach einer Ader gräbt, so gräbst du, um Gold in der Vergangenheit zu finden. Doch das Gold liegt auf deiner Straße vor dir. Hier und Jetzt! Sieh es nur, erkenne es. Sieh mich! Ich bin pures Gold, absolute Lebendigkeit, Freude und Liebe. Genuss des Seins in allen Poren, Göttlichkeit in quietschlebendigem Spiel, im Spiel des Lebens. Komm, spiel mit mir, Annabelle. Lass uns spielen und unsere Göttlichkeit feiern. Dann erinnerst du dich an deine göttliche Schöpferkraft.“ „Du kleines Wesen bist so weise, dass ich nur staunen kann. Ich freue mich sehr, dass du so lebendig und freudig bist. Deine Lebenslust ist einfach ansteckend. Mein Verstand weiß schon lange, dass du ja ein Teil von mir bist. Doch mein Sein und Fühlen hat es noch nicht durchdrungen. Doch ich spüre es zunehmend stärker: hier in der Höhle verändert sich etwas mit mir. Es ist ein spezieller Ort und ich bin ganz neugierig auf unser Spiel als Höhlenforscherinnen.“ Obwohl Annabelle wusste, dass dieser intensive Dialog mit dem kleinen Mädchen in ihr selbst stattgefunden hatte, fühlte sie sich nun so aufgeladen und lebendig, als habe sie ganz konkret mit einer Person gesprochen. Sie war sehr überrascht, wie viel Weisheit durch die Stimme des Mädchens zu Tage trat und genoss diese berührende Herzensschwingung. 



...gehe darüber hinaus...A U S D E H N U N G





                                          insights


Du gräbst und gräbst wie ein Goldgräber jahrzehntelang nach einer Ader gräbt, so gräbst du, um Gold in der Vergangenheit zu finden. 
Welch eine Weisheit nimmt hier Kontakt zu uns auf!
Bin ich bereit, dies zu hören?
Nein. Ich meine wirklich zu-zu-hören. Zu horchen. Zu lauschen.
Wie oft habe ich ein Verständnis von Altem -Situationen, Menschen, sog. "Zufällen" - erringen wollen... um: "mich selbst endlich zu verstehen."
Wer bin ich? Was bin ich?
Wie ist dieses "ich" geworden?
Meine Antworten beziehe ich aus der Vergangenheit. Forsche nach Gründen, Überzeugungen, Verletzungen, Gedankenbildern, die mir mein Jetzt erklären sollen.
Ahne ich, dass ich mich damit nur im Kreis drehe? Spüre ich wie ich letztlich immer nur nach einer Bestätigung meines 'von-mir-gemachten' Selbstbildes Ausschau halte?
Kann ich es wagen, mir einzugestehen, dass ich vollkommen falsch liege mit meinen Annahmen über mich?
Bin ich bereit, mich für den Gedanken zu öffnen, dass ich am falschen Ort suche?
Das "kleine Mädchen" in Annabelle gibt einen wichtigen Hinweis.
Hier und Jetzt!
Genau.
Der einzige Moment - die einzige "Zeit" - die existiert.
Doch es geht auch in diesem Augenblick nicht um die story, die mich gerade scheinbar umgibt. Diese Jetzt ist nicht gemeint.
Denn dann befänden wir uns im gleichen Hamsterrad wie die "Goldgräber der Vergangenheit".
Das 'Hier und Jetzt' weist über die Worte - über sich selbst hinaus. Es ist ein Fingerzeig.
Was kann das denn sein?
Genau!
Etwas Neues, Lebendiges wartet darauf, von mir enthüllt zu werden.
Keine neue Szene in der story, keine neue Idee, Interpretation oder Deutung der story.
"Darüber hinaus gehen..." ist meine Bereitschaft, meinen Geist zu öffnen.
Mein Geist, der jenseits des menschlichen Verstandes liegt - rein gar nichts damit zu tun hat.
"Mein" Geist, der keinesfalls persönlich ist, eben nicht!
Verbunden - mehr noch: Teil des universellen Geistes... von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Ja. Amen,
Das ist die Lösung der ganzen Schatzsuche.
Die "Lösung" ist die Los-Lösung aus dem begrenzten und begrenzenden Verstandes-(ego)Denken und die Erinnerung an das 
EINS-SEIN im Geist.
Im Erinnern an diesen sich ewig ausdehnenden Geist hebe ich das wahre Gold des Jetzt: Frieden, der sich nur ausdehnen kann, tiefe Freude (ohne äußere "Gründe"), ungrenzte Freiheit.
"Das Gold liegt auf deiner Straße vor dir", sagt das kleine Mädchen zu Annabelle.
Dieses Wissen ist in uns allen lebendig!
Erinnere Dich! Du hast die Wahl.







monDWeben am 4.1.2016


...nicht das Geringste mit ursprünglicher  „religio“ zu tun: der Rück-Bindung an unseren Ursprung, unsere Göttlichkeit. „Ich und der Vater sind eins.“ Jesu Worte fallen mir grad ins Auge. Warum? Keine Ahnung. Sieh, Annabelle. So weit bin ich gekommen. Und nun bist du dran.“ „Danke für deine Offenheit und deine mutigen Worte. Ich brauche jetzt erst mal eine Weile, um das alles sacken zu lassen“, antwortete Annabelle. „Alle Zeit der Welt“, hörte sie das Kreuzesauge, als sie sich streckte, die Augen rieb und in den hellblauen Himmel blickte. Es tat gut die Pfeiler der religiösen Unterdrückung in solch gebündelter und ungeschminkter Form präsentiert bekommen zu haben. Nicht neu, doch neu im nackten Ausdruck lag die Misere nun offen. Die verstaubte Deckung war gelüftet, jetzt war alles sichtbar. Das sichtbar Gewordene bewohnte nun nicht mehr Ecken und Nischen in den Energiefeldern der Menschen, die diese Manipulation in ihrer subtilen Form meist nicht einmal ahnten. Annabelle war auch bewusst, dass Vielen diese Enthüllungen den Boden unter ihren gläubigen Füßen wegziehen würden – waren sie doch ein Leben als sündige Lämmer gewohnt. Die Enthüllung der ureigenen Göttlichkeit brachte nämlich auch ein Dilemma mit sich. Einerseits die Chance, das Paradies hier und jetzt zu erschaffen und die eigene Schöpfungskraft voll in Anspruch zu nehmen. Andererseits setzte diese Inanspruchnahme der eigenen Schöpfungsmacht vollkommene Eigenverantwortung voraus. Und das umfasste eben vollkommen Alles! Ich, als göttliches Wesen bin Erschaffende alles...




...sich ewig ausdehnende Freiheit


                                     insights


"Ich als göttliches Wesen bin Erschaffende alles..."
Damit endet unser Text heute - damit beginnt dieses Jahr im monDWeben.
Klar, diese Idee ist mir bekannt.
Ich erschaffe selber alles.
Doch habe ich mich tatsächlich schon einmal schuld- und schamlos diesem Erschaffen zugewendet?
Welch eine Größe, welch eine Stärke, welch eine Macht soll mir da inne wohnen?
Welch eine Verantwortung!

Will ich mich damit wirklich beschäftigen?
Will ich wirklich wissen - d.h. in meinem Bewußtsein aufsteigen lassen - dass die einzige Quelle all meiner Schöpfungen - d.h. alles, was ich sozusagen außerhalb von mir wahrnehme - einzig aus mir kommt?
Wie kann ich dann auf sogenannte "negative und unangenehme Äußerungen meines Willens" schauen - ohne mich zu verurteilen, zu beschuldigen, zu schämen?

Wir gelangen über diese Ebene des Fragekarussells nur hinaus, wenn wir dorthin schauen, wo wir erschaffen.
Was ist die Quelle meines Erschaffens?
Ja. Genau.

Es ist mein Geist, in dem ich die Gedanken hege, die erschaffen.
Und mein Geist erschafft permanent - zum größten Teil unbewußt und meist vom ego-Denksystem geführt.
Das ist eben das, was wir als die begrenzte und begrenzende Welt der Dualität wahrnehmen.
Treffe ich eine andere Wahl in meinem Geist - 'Ein Kurs in Wundern' nennt dies: "anderen Geistes werden" - erschaffe ich in einem anderen Geist.

Heiliger Geist, ewige Wahrheit, Quelle sind beispielhalfte Worte, die auf diese Geisteshaltung hinweisen.
Ich werde geführt und folge dieser grenzenlosen, befreienden Macht.
Sie liegt schon ewig in mir-dir-uns begründet; wartet auf meine-deine-unsere kleine Bereitwilligkeit, sie in Anspruch zu nehmen.

Wie schon so oft im monDWeben gesagt:
Die Wahl liegt bei mir! 
Immer! 
Jeden Tag neu - in jedem Augenblick!
Wem gebe ich die Führung in meinem Geist: dem ego oder dem Heiligen Geist?

Dieser tiefe Respekt zum freien Willen - befreit mich in der Tiefe, führt mich in eine Freiheit, die sich ausdehnen will.





monDWeben am 28.12.2015

...aufgebaute Spannung ab. „Mir würde da nichts einfallen“, sagte Annabelle nach einer kleinen Pause nachdenklich. „Kann schon sein, dass es ganz nett ist, doch ich hab' da kein Talent. Ich konnte noch nie gut Geschichten erzählen.“ „Ach, komm“, sprach Andorra, „das sagen viele, ehe sie Blut geleckt haben. Stell dir doch einfach mal Folgendes vor: Du sitzt mit Frauen zusammen und ihr wollt über Sex sprechen. Das Gespräch will nicht recht in Gang kommen. Begeisterung und Pepp fehlen, vom Feuer keine Spur. Genau wie in eurem Liebenleben: Ebbe, totale Dürre. Dann pack mal deine Titten – oh, verzeih – deine Brüste aus und lass sie wippen. Na siehst du, ein leichtes Schmunzeln kommt dir schon auf die Lippen, nein, jetzt meine ich wirklich deinen bezaubernden Mund – oder etwa doch nicht nur? Na, das Feuer ist jetzt jedenfalls geschürt. Lass die Zwillinge wippen und beweg dich zu den anderen Frauen, lad sie ein, ja genau so wie du es gerade machst. Spielt miteinander, es darf auch etwas deftig zugehen. Na, da fällt mir doch gerade was ein. Als ich mir das letzte Mal einen Lustgefährten genommen habe, schlug ich ihn mit meinen prallen Zwillingen fast ohnmächtig. Der hatte nichts mehr zu lachen. Als meine Pracht sein Gesicht in die Kissen drückte und ich ihm noch beide Brüste in den Mund stopfte, keuchte er: „Oh Göttin, lass mich gnädig sterben.“ Jetzt hatte Andorra die vor Lachen Brüllenden vollends auf ihrer Seite. Es war zu schön, um wahr zu sein, in welcher Leichtigkeit und mit wie viel Spaß die sonst so ernsten Themen hier genommen wurden. Annabelle kannte dieses...


                                   insights


"... doch ich hab' da kein Talent."
Das kann ich nicht. Schon als Kind nicht.
Alle haben gelacht, wenn ich: gesungen, gelesen, musiziert, getanzt habe.
Altes Lernen, das dir sicher in der einen oder anderen Form auch vertraut ist.
Wie viele Wege haben wir durch solche Reaktionen des Außen übersehen, überhört und selber abgeschnitten!?
Wem höre ich zu?
Welcher Stimme ge - horche ich?
Traue ich mich noch einmal ganz neu zu lauschen?
Riskiere ich, die äußeren Ohren vor allzu bekanntem, begrenzendem Geplapper zu verschließen - und tiefer zu tauchen?!
Bin ich damit vertraut, dieser feinen, sanften Inneren Stimme zu begegnen!?
Ihre Sanftheit und Zartheit bewässern mein Innerstes in 
ewig-immer-während-unendlicher
Geduld.

Kein Drängen.
Kein Zerren.
Kein Fragen und Diskutieren.
Nur sanfte Weite.
Nur Ausdehnung.
Nur Stille.

STILLE
die spricht
Ganz liebevoll.
Ganz fürsorglich.
Ganz DA.
The bottom of all.
Urgrund

Kannst Du einen Hauch davon wahrnehmen?!

Jetzt!?

Ja, es ist immer und immer in genau diesem Jetzt möglich.

Getragen  -  seiend  -  nothing to do

Eine Frage nach Besonderheit - z.B. sogenannten Talenten - ist hier gar nicht möglich (nicht nur:nicht nötig!)

SEIEND  -  EINS
space, in dem wir alle alles sind

Zurück-kehrend in dieses Raum-Zeit-Kontinuum bedeutet es: 
Ja! Ich bin alles und kann-darf-muss meine Begrenzungen hinter mir lassen.
Kann-darf-muss mir von dieser Stille sagen lassen, wohin der nächste Schritt getan werden will.

Annabelle schreitet hinein in das heilvolle Feld von Sinnlichkeit und Sexualität.

Enjoy!

nothing to do - be as you are



monDWeben am 21.12.2015


...bekommen. Das Holz entließ Feuchtigkeit aus seinem Inneren und es sah so aus, als ob es blutet.
Annabelle schaute berührt zum blutenden Kreuz. Das Harte und Kalte wurde im schmelzen weich und lebendig. Eine Bewegung ging durch das Kreuz. Seltsame Vertrautheit spürte sie, doch das Geheimnis wollte sich noch nicht zu erkennen geben. Rinnsale und einzelne Tropfen der schmelzenden Kälte liebkosten das aufgerissene Kreuz. Heilendem Balsam gleich salbte das einst Gefrorene nun hingebungsvoll das verletzte Holz. Die weibliche Qualität des Wassers durfte ihren Dienst vollbringen. Welcher Spur wollte Annabelle zur Enthüllung dieses Geheimnisses folgen? Sie atmete tief durch und erlaubte, sich dem Gedanken- und Bilderstrom in ihrem Inneren hinzugeben. Dabei würde sie spüren, wo Energie und Ladung ist und welche Spur sie leiten wollte.
Mit einem letzten Blick auf das Kreuzmonument vor sich, schloss sie die äußeren Augen, um die inneren Bilder zu empfangen. Die Umrisse des Kreuzes tanzten eine Weile vor ihr und Annabelle ließ es geschehen. Ganz entspannt und ohne bestimmte Erwartung öffnete sie sich dem, was sich ihr zeigen wollte. Der Kreuzestanz wurde feiner und lichter, löste sich dann ganz auf, um einem dunkelblauen Farbteppich Platz zu machen. Blau, tiefes meerblau. Das war alles. Es gab nur dies. Dieser Farbton schien die ewige Unendlichkeit in sich zu bergen und zugleich alles zu umspannen. Anders als im Dunkel der Schwärze lag hier eine majestätische Eleganz,  dem Atem gleich – Lebensodem. Der Hauch des Lebens...




please sit down - inside
                                        insights


Vom Außen zum Innen: dies ist die Bewegung zu der uns Annabelle heute einlädt. Das Außen ist schon sehr attrakiv, kann in seinen Bann ziehen.
Das Kreuz.
Schon dies Bild allein genügt, um unendliche Trigger in uns zu starten.
Schauen wir dem für einen Augenblick zu.

Meistens verbindet sich völlig unwillkürlich - d.h. schneller als ein Gedanke! - Leid, Ohnmacht, Schuld und Sühne in diesem Gedanken-Bild.
Es erscheint so unwillkürlich und macht damit nur umso deutlicher: dies hier liegt scheinbar außerhalb meiner bewußten Kontrolle.

Das ist doch "ganz normal", dass diese Assoziationen auftauchen.
Was sollte denn sonst erscheinen?
Wir dürfen hier eine wunderbare Beobachtung machen - ja eine Lektion lernen (wenn wir wollen).

Ist denn das, was unwillkürlich in mir auftaucht wahr?
Eben, weil es "sofort-natürlich-automatisch" da ist?
Habe ich eine Wahl?
Was sollte denn die Alternative sein?
Über 2000 Jahre Implantation im kollektiven Bewußtsein - das hat seine Wirkungen hinterlassen: gleichgültig wie nah oder fern wir uns zum Religiösen, Spirituellen oder Esoterischen definieren.

Das Kreuz - oft mit einem daran hängenden Leib - begegnet uns doch immer wieder: gehen wir durch die "göttlich-schöne Natur", kann uns das Leidensmonument bei der nächsten Ecke den Spaß erst mal verderben. 

Ohne Worte - eben! - wissen wir alle Bescheid.

Wir haben diesem Holzstück eine Bedeutung gegebe. (Das Ding/Holzskulptur an sich ist neutral.)
Eine Bedeutung, die nicht Liebe inspiriert, vielmehr: Angst, Schuld, Scham und Strafe.

Annabelle erlebt eine Wandlung: ihre "Sicht des Kreuzes" zeigt etwas anderes.
Altes, gewohntes Denken und damit Wahrnehmen löst sich vor ihren Augen auf.
"Das Harte und Kalte wurde im Schmelzen weich und lebendig."

Dieses ist die äußere Wahrnehmung Annabelles, die in ihrem Inneren bereit ist, eine andere Sicht zu erlauben, ihren Geist neu werden dzu lassen, "ein Wunder geschehen zu lassen" (so nennt es "Ein Kurs in Wundern", wenn wir eine neue Sicht auf die Welt erlangen - anderen Geistes werden)
Das Außen beginnt sich zu verändern und Annabelle -ich-du-wir- bemerken dies: diese sanfte Unruhe:
"Seltsame Vertrautheit spürte sie, doch das Geheimnis wollte sich noch nicht zu erkennen geben."

Jetzt gibt es nur eine Möglichkeit:
den Weg nach Innen.
Im Außen finde ich dieses "Geheimnis" nicht - mögen auch noch so vielfältige Pfade locken und ihre Dienste anbieten.
Es gibt letztlich nur diesen einen Pfad: 
Hin-Wende-ung zu dem Licht, das ich schon immer und in Ewigkeit bin.

Vielleicht gehören Erfahrungen auf sog. Nebenpfaden zu meiner Reise...
o.k....
doch die "Reise nach Hause" hat eben keine Distanz...
maximal 30 Zentimeter: 
vom Kopf ins Herz.

Ja...und genau dies kann das Schwierigste sein, und dem ich dennoch meine Bereitwilligkeit schenken möchte.
Denn: es bringt mich in eine sich ausdehnende Erfahrung
- state of awareness -
von
Glück, Geboren-Sein, Frieden, zu-Hause-angekommen




monDWeben am 14.12.2015


...kleines Pflänzchen zu bescheiden, unscheinbar zu dienen und ihre Unzufriedenheit im Chor mit anderen Leidensgefährtinnen zu beklagen. Lieber im Sumpf der Masse verharren, unentdeckt und gelähmt bleiben, nur nicht sichtbar werden als freie Frau in der eigener Kraft und Stärke. „Wie schaffen es so viele Frauen eigentlich, nicht in ihre Kraft zu gehen?“ fragte sich Annabelle. „Was ist denn die Faszination des dumpfen Sumpfes?“ „Es ist eine sichere Variante, nicht aus der Masse heraus zu ragen“, hörte Annabelle eine Stimme in sich. „Still und unauffällig zu sein – ein Leben als graue, angepasste Maus.“ „Wieso zeigen Frauen denn nicht, dass sie herausragend sind?“
„Es ist die alte Angst vor der Illusion der Trennung. Die Angst ausgeschlossen und ausgestoßen  zu werden, sobald Frau sich mit ihren innewohnenden Potentialen verbindet.
`Dazu-gehören-wollen´ ist eine wesentliche Überlebensdevise: koste es was es wolle! Auch wenn der Preis die eigene Lebendigkeit fordert. Dann entscheidet sich Frau eben dafür taub, dumpf und fühllos zu sein. Sie wählt den siechenden Weg des Todes, häufig in Form von Krankheiten oder periodischen Depressionen. Das pralle, erfüllende und nährende Leben gerät in weite Ferne, obwohl es unmittelbar in jeder Frau wohnt.“
Annabelle verblüffte die Klarheit und Schärfe dieser Stimme. Sie  schüttelte sich kurz und legte Marie-Antoinette wieder sachte die Hände auf die Schultern. In diesem Moment tauchte ein weiteres Bild vor Annabelles innerem Auge auf.



                                         insights

„Wieso zeigen Frauen denn nicht, dass sie herausragend sind?“
Dieser Satz kann - in vielfältiger Hinsicht - leicht und gerne vollkommen mißverstanden werden.
Aus der Perspektive des ego betrachtet, geht es hier um "besser sein als", um "überlegen sein", um "abgrenzen und ausgrenzen": von Männern, doch letztlich auch von Frauen.

"Herausragen" stelle ich mir hier gerade sehr bildlich vor.


Wenn in einem Strauß roter Rosen eine einzige weiß ist... zieht diese die ganz Aufmerksamkeit auf sich. 
Die Ausdehnung des Rot hat eine Irritation, eine Begrenzung erfahren. Hier gibt es nun nur ein "sein-im-Unterschied".
Dieses Streben nach Besonderheit wird vom ego-Denksystem geliebt. 
Denn: es dient der Illusion der Trennung.
Ja, Trennung ist definitiv eine Illusion.
Schwer zu akzeptieren, wo wir doch täglich von den Augen unseres Körpers scheinbar vielfältige "Beweise" der Trennung präsentiert bekommen.
Ja, es stimmt.
Körper(Formen) sind getrennt. Das ist auch die einzige Ebene, die die Körperaugen wahrnehmen können.
Doch:
Bin ich dieser Körper? Ist dies meine wahre Identität?

Was wäre, wenn sich die äußeren Augen täuschen?
Was wäre, wenn eine ganz andere Sicht möglich wäre?

"Ich bin kein Körper. Ich bin frei. Ich bin nach wie vor wie GOTT mich schuf." 
Diese Sicht bietet Jesus in "Ein Kurs in Wundern" an (Übungsbuch, S. 387)

Was geschieht jetzt?
In diesem Moment in Dir?
Spürst Du Widerstand? Unbehagen? Ablehnung?
Spürst Du Freude? Frieden? Öffnung?
Nimm einfach wahr, was jetzt ist.
Vielleicht gelingt es Dir ja, die Bewertungen Deines "Jetzt-Seins" für einen winzigen Augenblick beiseite zu legen?!
Vertraue auf diesen Moment. Er hat das Potential Dich mit Deinem wahren Selbst zu verbinden.
Das müssen wir jetzt nicht "per mind" verstehen. 
Doch können wir erlauben, dass wir eine Erfahrung machen, die unseren Geist befreit.
Eine Erfahrung, die uns ein wenig näher zu dem führt, wer wir wirklich sind.

Reiner Geist, Licht 
- wie immer wir das Unbegreifliche und Unbenennbare in Worte kleiden mögen.
Dies kann nur erfahren werden - als ein Geschenk der Gnade.



monDWeben am 7.12.2015

...erstaunte Frau Tierskulpturen schemenhaft erkennen. Das Licht hier war von einer besonderer Qualität: weder hell noch dunkel, es schien in einer grau-weißliche Wolkendecke gefangen zu sein. Durch dieses Licht hindurch konnte Annabelle allerdings die vollkommene Schönheit dieses Raumes erahnen, ja sie spürte, dass eine heilige Kultstätte vor ihr lag. Bedächtig setzte Annabelle nun einen Fuß vor den nächsten und tauchte damit tiefer in den Lichtschleier ein. Sie bemerkte, dass die Fackel ihr hier keine Dienste leistete. In diesem eigenartigen Zwielicht wurde sie immer kleiner und kraftloser. Dann erlosch das Feuer in ihrer Hand vollends.
Gab es hier denn keinen Sauerstoff? Wie konnte dieser Schleier das lodernde Fackelfeuer verzehren? Während sich diese Fragen in Annabelle formten, legte sie die erloschene Fackel auf den Boden, atmete tief ein und wieder aus. Hier war nun also ihr Ziel. Dies aber bedeutete, dass sie hier ein Geheimnis zu lüften hatte. Annabelle schmunzelte. Hier musste ganz eindeutig ein grauer Schleier gelüftet werden; das hatte sie gleich zu Anfang wahrgenommen: der Schatz dieses Tempels war verschleiert; ahn- und fühlbar zwar, doch nicht klar sichtbar. Sie erinnerte sich schmunzelnd an die Spielidee, die Höhle zu erforschen. Freude und Lust nahmen Einzug in Annabelle. Sie spürte Freude, diesen Schatz zu heben und ihm zu seiner Strahlkraft zu verhelfen und Lust, längst Vergessenes wieder lebendig werden zu lassen. Ehe sie anfangen konnte darüber nachzudenken, wie dies geschehen könnte, wurde ihr Blick nach oben gezogen. Ihre Ohren erkannten... 

                                 

                                  insights


Vor einiger Zeit zeigte sich diese Seite der FlüsterLippen bereits schon einmal beim monDWeben.
Was möchte mich heute ansprechen?
Was will Kontakt mit mir aufnehmen?
Zuerst hatte ich den Impuls, eine neue Seite zu finden... doch dann bemerkte ich:
"Nein. Heute ist es ganz anders. Neu eben. Heute spricht die selbe Seite ganz anders. Sie schlägt ganz andere Töne  - in mir - an."
Und noch ehe ich nach den vergangenen Tönen lauschend Ausschau halte ... 

bleibe ich!


Hier. In diesem besonderen Jetzt.


Wie häufig begegnet mir dies im sogenannten "Alltag"!?

"Ach, das kenne ich schon."
"Das mache ich doch immer so, ganz automatisch."
"Was soll es hier schon Neues geben?"
Eben genau dies: Das Neue im Alltäglichen finden.
Der andere Blick auf die Gewohnheiten.
Wie das geschieht?
Stille - in einem Moment der Betriebsamkeit...

Stop! 


Was ist j e t z t ?


Ich blicke um mich - schließe die Augen - blicke in mich hinein - werde still.

Für einige Atemzüge: zwei oder drei vielleicht.

Probiere es ... Jetzt


Ich öffne die Augen und spüre wie sich die Stille nun auf die Pflanze vor mir ausdehnt.

Ich bemerke eine neue Wahrnehmung - fast als wenn ich die Stille in mir nun auch in der Pflanze vor mir wahrnehmen kann.

Noch einmal schließe ich die Augen - jetzt bin ich neugierig geworden.


Drei Atemzüge.


Noch weiter dehnt sich diese Stille in mir aus. Ich öffne die Augen - sehe die Pflanze - schaue und schaue, während ich zugleich meinen ruhigen Atem und so etwas wie einen "stillen Innenraum" wahrnehme.

So still wächst sie vor mir: 
diese Pflanze wird gerade zum Spiegelbild der wachsenden Stille in mir.

Die still-wachsende-Pflanze zeigt mir die wachsende Stille in mir: zeigt mir: Ich bin die still wachsende Pflanze.

Diese Erfahrung lehrt mich: alles, was mich umgibt dient mir. Alles kann mir dienen, "neu" zu schauen.

"The world is my oyster" - "Die Welt ist meine Auster": eine Zeile aus einem alten song von Franky goes to Hollywood.


Ja. Bleibe ich in den Gewohnheitsspuren meiner begrenzten Wahrnehmung, bin ich zwar die Perle in der Auster - jedoch in einer verschlossenen.

Bin ich bereit, eine andere Wahl zu treffen und mich der Wahrheit zu öffnen... einer anderen Sicht auf die Welt... dann öffnet sich die Auster und die Perle - DU - wird erstmals sichtbar. 

Wir blicken nochmals zum Anfang der insights.

Wie re-agiere ich auf Bekanntes, das sog. Alltägliche?
Links liegen lassen und nur schnell etwas Neues erreichen wollen, denn darin könnte ja die so lange ersehnte Erfüllung liegen.

So leicht können wir uns mit ein paar neuen schicken Schuhen, einer neuen Beziehung oder gar einer neuen Inkarnation "eine Möhre vor die Nase halten". Das heißt: scheinbar erreichbaren Zielen nachhelcheln, um nur immer wieder enttäuscht zu werden.


Oder treffe ich eine neue Wahl?!


Möchte ich mit einer anderen Sicht auf alles blicken?



Sicht-weisen

"Das Alte ist vergangen. Siehe ich mache alles neu," so sind wir bereits gelehrt worden.


"Ein Kurs in Wundern" sagt:


"Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten."  (Übungsbuch, S. 50)




Das Ergebnis liegt im Auge des Betrachtenden



und

"Ich könnte stattdessen Frieden sehen."                  (Übungsbuch, S. 51)





monDWeben am 30.11.2015


...genau erfasst. Ich habe mich noch nicht eindeutig dafür entschieden ins unbekannte Land meiner Seele, meines Seins, meines Ausdrucks zu gehen.“ „Was hindert dich?“ „Angst!“ „Angst wovor?“ „Angst zu versagen.“ „Hast du einen Anspruch?“
„Natürlich. Wie immer will ich gut sein.“ „Du bist gut; es gibt nichts zu tun.“ „Ich bin unsicher, habe keine Ahnung, wo es hingeht. Das macht mir auch Angst.“ „Das verstehe ich, Anna. Das geht allen an der Schwelle zum Neuen so.“ „Ich habe Angst, wieder alleine zu sein, mich zu verirren, Fehler zu machen.“ „Ich umarme dich, starke Frau. Du bist an frühere Situationen erinnert. Deine Entbehrungen, dein Alleinsein, dein Verharren in einem Umfeld, das den Hunger deines Inneren nie stillen konnte. Du erinnerst aber auch etwas vom Abschied deiner Seele aus der heimeligen Seelenebene. Nun bist du jedoch an einem Punkt in deinem Leben, wo du die starke Verbindung mit der Quelle, dem Göttlichen, nahezu immer spürst. Das ist wichtig und das wird für dich auch immer wichtig bleiben. Keine Sorge! Diese Verbindung bleibt und ist ganz leicht für dich zu spüren, und du kannst dich jederzeit bewusst an die Quelle allen Seins anbinden. Dein Selbst in der physischen Gestalt bedarf nun der Aufmerksamkeit. Drücke deine Göttlichkeit aus. Feiere dein Leben! Nutze alles! Tanzen, Liebe, Erotik, Sexualität,Natur, Ausdruck deiner Weiblichkeit durch Schönheit, Lachen und Humor. Anna, ich frage dich nochmals, denn ich bin sehr beharrlich. Willst du dir selbst NEU begegnen?

Wendepunkt!?

                                  




                                          insights


Wir werden Zeugen eines Wendepunktes.
"Willst du dir selbst NEU begegnen?"
Diesem Tor begegnet Anna in sich - diesem Portal begegnest Du, dies in diesem Moment lesend.
"Willst Du Dir selbst NEU begegnen?"

Wieso?
Woher kommt diese Frage, diese Stimme, diese Unruhe?
Wieso jetzt?
Es ist doch alles in Ordnung!?
Wieso ich?
Ich lasse es mir doch gut gehen, sorge gut für mich.
Was soll das?
Ja.
Dieser Wendepunkt erscheint einfach.
Manchmal nach langem inneren Ringen und äußerem Suchen; manchmal plötzlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Sicher ist auf alle Fälle: er kommt auf Dich zu, zeigt sich Dir, wenn Du bereit bist.
Ganz liebevoll, beharrlich, sanft und klar wirst Du gefragt:
"Willst Du Deinem SELBST begegnen?"
Dies geht über den bisherigen Rahmen all unserer Selbsterforschungen und Neuanfänge hinaus.
Wir gelangen zu einem Punkt, wo all das bisherige lernen und lehren nicht mehr stimmt.
Wir erkennen das sich ewig drehende Hamsterrad - auch im scheinbar ´noch-nie-da-Gewesenen`.

Und:
Wir spüren Angst, das Gewohnte, scheinbar sichere Terrain, hinter uns zu lassen.
Was liegt vor mir? 
Unsicherheit beherrscht meinen begrenzten und begrenzenden Geist, wenn ich mich diesem Punkt in mir nähere.
Was gibt mir Sicherheit?
Worauf kann ich mich denn verlassen?
Wem oder was vertrauen?
Das ego-Denksystem bedient sich genau dieser Fragen, um eben die Angst zu schüren und die Wahrheit zu verbergen.
Die Angst, dass ich vollkommen verloren bin ohne meine Vergangenheit, ohne meine vergangenen geistigen Besitztümer: meine Gedanken, Konzepte, Analysen, Reflektionen.

Die Wahrheit hat kein Gegenteil.
Die Wahrheit ist.
Die Wahrheit leuchtet die Dunkelheit der Angst einfach sanft hinfort.
Die Wahrheit kämpft nicht, sie greift nicht an.


Die Wahrheit ruht... wartet auf dich-mich-uns... erwartet still deine-meine-unsere Antwort.
Deine Bereitwilligkeit genügt, dass sie den Weg vor dir erhellt.
Es ist ein Weg ohne Distanz... es ist der "Innen-Weg", der mich an mein WAHRES SELBST erinnert.

EinsSein des ewigen singulären Geistes.
Hier ist mein ZuHause - hier ist ewige Ruhe, Sicherheit: Frieden.




monDWeben am 23.11.2015

...und gefühlt hatte. Nur um im nächsten Moment ad absurdum geführt zu werden und dem Feld des Verstandes, der klaren Ratio, Raum zu bieten. Es war turbulent und hitzig wie ein Wirbelsturm in der Wüste. Feine Sandkörnchen wurden mit Macht gebündelt. Der Sandstrahl kam, um alles zu schleifen, nichts mehr am gewohnten Platz zu lassen, alles zu verändern, so lange bis es gereinigt war und sich völlig neu gestalten konnte. Nein, Margareta fühlte keine Zerstörungsenergie, keine Bedrohung in der Irritation. Ja, sie wurde heftig geschüttelt. Sie spürte immer wieder das Aufflackern ihres Wunsches nach Struktur und Sicherheit in vermeintlich sicheren alten Erklärungsmodellen. Ja, sie nahm den verlockenden Sog ins Bekannte und Vertraute wahr.

Und dennoch: das Ungewöhnliche der Zeitqualität, der würzige Geschmack der Mehrdimensionalität lag wie ein neuer Grundton auf ihrer Seele. Sie war bereit, seine Köstlichkeiten in sich kennen zu lernen und zu bewahren, zu hüten und bewusst zu mehren. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie zwar noch nicht, wie es sich in ihrem Leben zeigen würde. Doch die Herzöffnung, die innige Verbindung mit ihrem kleinen Mädchen und das nährende Sein mit ihrem tanzenden Selbst waren ihr Quelle und Richtung, das wusste Margareta jetzt ganz genau. Sie widmete sich nun der mehrfach zurückgestellten Frage nach dem Gewinn von Leid und Kümmernis in ihrem Leben. Die Posaune lud sie durch ein stürmisches Crescendo zur Wahrheit, zum Nacktsein ein. 



                                    insights 


Der Sog ins Vertaute, in Gewohnheiten, in bekannte,häufig erprobte Erklärungsmodelle...
eine Dynamik des an- und hinein-gezogen-werdens.
Das kenne ich gut.
Ein Sog hat immer etwas Fazinierendes, etwas, das ganz Aufmerksamkeit fordert. 
Fast hypnotisiert, kann ich meinen Blick, meine Aufmerksamkeit nicht mehr offen nach allen Seiten ausdehnen: ich bin fixiert und will diesem nicht mehr entrinnen.
Das klingt wie die Anziehung eines elektrischen Kraftfeldes.
Wir erhoffen uns (wie Margareta einst) hier endlich die Sicherheit, Gewißheit, Geborgenheit - ja unsere Heimat - zu finden.
Wenn ich Erfahrungen nur oft genug wiederhole, bringen sie Sicherheit. 
Gleichgültig ob mir das Ergebnis behagt oder nicht.
Ich kenne mich auf alle Fälle in dieser Dynamik aus. 
Da muß erst mal was "Besseres" kommen, dem ich vertraue und das mir einen Sichheitsrahmen bietet.
Margareta hat Kontakt mit Aspekten aufgenommen, die ihre Quelle und Richtung sind: 
Herzöffnung, Verbindung mit der inneren Quelle und dem tanzenden Selbst.
Was ist hier Deine Antwort?
Was ist Dir Quelle?
Was ist Dir Richtung gebend?
Wo hast Du schon überall nach Antwort gesucht - gefunden - um doch wieder erneut zu suchen?!

"Suche und finde nicht" so lautet das Motto des ego-Denksystems.

"Suchet so werdet ihr finden", so spricht Jesus zu uns.
Ebenso: "Bittet, so wir euch gegeben"
Und: "Klopfet an, wo wird euch aufgetan"

Mehr als 2000 Jahre liegen die Worte bereit - "eingepackte Geschenke": für mich - dich - uns.
"Ja" sagen, um sie zu empfangen, müssen wir selbst. 
Das ist es, was mit "freiem Willen" gemeint ist. 
Ich entscheide selbst, wann ich finden will...
Dass ich finden werde, steht außer Zweifel
Das ist ein ewiges Versprechen an mein WAHRES SELBST.




monDWeben am 16.11.2015



Du hast mir durch deine Wahrhaftigkeit, zu meiner eigenen Wahrheit verholfen. Du hast dich selbst ermächtigt, Schöpferin deines Lebens zu sein und mich durch dein Sein an meine eigene Macht erinnert. Du hast mir Mut gemacht, aus meiner Mitte heraus meinen Impulsen zu folgen. So wie in der Nacht, als ich dem inneren Ruf hierher zum Schreibpult gefolgt bin. Ich freue mich, dass du eine weise Großmama hattest, die dich so früh in deinem Sein und Wirken unterstützte und die meiner geliebten Freundin Anna so ähnlich ist. Auch eine Verbindungslinie? Natürlich! Und ich staune umso mehr, wenn ich daran denke, du könntest vielleicht meine oder ihre Enkeltochter sein. Es bedeutet letztendlich im Zusammenspiel des großen Ganzen nicht viel – und doch:  in meinem Herzen rührt mich diese Vorstellung. Ich fühle sogar einen warmen Hauch um mein Herz wehen.“
Wieder hielt Marie-Antoinette inne. Tränen liefen über ihr faltiges Gesicht und Annabelle konnte die beiden Freundinnen vor sich sehen, Hand in Hand im Garten der Großmama auf der weißen Bank sitzend.
Annabelle strich ein letztes Mal liebevoll über Marie-Antoinettes Schultern. Sie fühlte, dass es Zeit war, Abschied zu nehmen und küsste die leise schluchzende Frau in den Nacken und wie zur Antwort murmelte Marie-Antoinette:

„Ich schreibe den Bogen und male die Zeit.“
         
                                 


                                          insights 


Vor mir entfaltet sich eine Begegnung zweier Frauen jenseits von Zeit und Raum.
Marie-Antoinette und Annabelle.
Zwei Frauen, die dem inneren Rufen immer mehr Gehör, Aufmerksamkeit, ja Gehorsam schenken.
Es taucht die Frage von Verbindungslinien, von möglichen menschlichen Verwandtschaftslinien auf.
Ein Versuch, Dinge zu beschreiben, zu erforschen, zu erklären: ein Versuch des ego-mind, etwas kontrollieren zu wollen, was vollkommen außerhalb seiner Kontrolle liegt.

Verbindung im EINEN GEIST findet keine Bezugspunkte in der begrenzten und begrenzenden 3-Dimensionalität.
Alle Konzepte, Deutungs- und Erklärungsversuche können hier nur scheitern.

Wir "wissen" natürlich, dass "wir-alle-EINS-sind".
Doch: wir können bestenfalls erahnen, was dies bedeutet.
Gnade nenne ich das Geschenk, wenn ich ein glimpse (= flüchtiger An-Blick; Schimmer) dieses EINEN GEISTES mich erreichen lasse.

Ja! Genau so ist es: I c h  gebe zuerst, ehe ich empfange!

Ich gebe zuerst meine Bereitwilligkeit, mich von der Gnade berühren zu lassen.
Dann empfange ich sie: unverzüglich: denn das Licht IST immer schon da.
Das Licht, das ich selber bin.

Allzu viele Spielereien und Ablenkungen lock(t)en im Außen, so habe ich eben meine wahre Natur, mein WAHRES SELBST "vergessen".
Doch auch hier umhüllt uns unendliche Gnade: wir werden erwartet - von uns selbst!

Klar, Dein ego winkt spätestens an dieser Stelle ab. Alles Quatsch. Was ist das denn für ein Unsinn.
Ja genau: das ego stellt seinen Angriff (Unsinn) vor die Wahrheit, die kein Gegenteil hat.

Dem ego gefällt es überhaupt nicht, wenn Su Dich für diese glimpse bereit machst - und 

dann auch noch einen an den nächsten reihst... 
in wachsendem Vertrauen und zunehmender Gewißheit... 

Dich als Dein WAHRES SELBST immer mehr zu erinnern...








monDWeben am 9.11.2015

...den Bäuchen der Frauen sogar? Ich, Annabelle, bin eingetaucht, bin für eine Weile dem Alltag gestorben. Dies war die Voraussetzung, mich an die weibliche Urquelle, die Schöpfungskraft anzubinden. Ich bin der kraftvollen weiblichen Sexualität begegnet, habe mich durchströmen lassen und allen meinen Zellen die Erlaubnis zur machtvollen göttlichen Existenz gegeben, die sich in Lust, Leidenschaft und Liebe Ausdruck verschafft. Diese Verbindung ließ mich neu werden und den Tod des unterdrückten Weibes im Dunkel der Schatten feiern. Der Austritt aus dem Erdinneren war Eintritt ins Neue. „Es ist vollbracht! Das alte weibliche Wissen hat sich in mir lust- und kraftvoll verankert. Meine Zellen wurden neu informiert. Das Alte ist vergangen. Siehe, ich mache alles neu.“ Annabelle hielt erstaunt inne. „Ich mache alles neu? Ich? Annabelle?“ Sie fühlte die Ladung der Worte als intensives Herzklopfen. Ja, genau. Hier lag der springende Punkt, um den es jetzt ging. Lange hatte sie so getan, als würde sie es nicht bemerken. Hatte die leisen Sohlen der Unzufriedenheit wie Fliegen auf dem Käse verscheucht, nebenbei und reflexartig. Es zog in ihren Gedärmen, ein Stich in ihrem rechten Eierstock gemahnte sie, sich nun zu stellen. Wie Schuppen fiel es ihr von den Augen. Die Geburt in der erdigen Gebärmutter war nicht zu ihrer persönlichen Erbauung oder einzig zum privaten Vergnügen geschehen. Hier auf der Bank sitzend, erkannte Annabelle, es ging um Größeres. Sie war die Trägerin des alten Wissens von den... 



Vergehende NEU-Werdung




                                                insights 



"Das Alte ist vergangen."
Habe ich dies schon jemals erlebt?
Wirklich?
Tief - bis in jede Ecke meines Bewußtseins?
Was habe ich damit gemeint: ...mit "dem Alten"? ...mit "ist vergangen"?
Habe ich eine bestimmte Situation, einen Menschen, einen Ort, einen Lebensabschnitt hinter mir gelassen?
Meistens war es genau so:
Ich habe die Vergangenheit hinter mir gelassen. 
Sehr gerne, wenn sie unbequem oder gar bedrohlich war; mürrisch und zeternd, wenn ich mich von Liebsten, Glückvollem und lieben Gewohnheiten trennen mußte.
"Das Alte ist vergangen. Siehe, ich mache alles neu."
Hier werden wir mit etwas Umfassenderem bekannt gemacht. 
Hier erreicht uns eine andere Dimension der Veränderung.
Hier geht es um einen Wandel - eine radikale Er-NEUerung.
Wer spricht denn zu uns in diesem Versprechen "Siehe, ich mache alles neu"?
Wir selber können dies nicht "erzeugen". 
Wir - im beschränkten und beschränkenden Denken unseres mind - re-installieren immer wieder nur die Vergangenheit; indem wir immer gleiche Gedanken (auf der sog. horizontalen Ebene) denken.
Klar sehen die Geschichten, die wir erleben im ersten Moment immer "neu" aus: "einmalig, einzigartig, noch-nie-dagewesen, besonders".
Doch früher oder später enthüllt sich uns die vertraute Dynamik, das gewohnte Beziehungsmuster, die unbefriedigende Lebenssituation.
Es geht also nicht um die Veränderung der äußeren Umstände im "Vergehen-lassen des Alten" und der "Neu-Werdung".
Wir bdürfen eines Wandels in unserem Geist: vom horizontalen Erleben zur vertikalen Realität.
Das bringt uns in Kontakt mit einer Realität, die außerhalb unserer gewohnten und vertrauten Denkstrukturen weilt.
Diese "vertikale Realität" ist das ewig Schöpferische: ewig liebend, ewig ausdehnend: 

SEIN

Wir können uns dieser Gnade öffnen, sie einladen, bitten, uns empor zu heben: aus der horizontalen Ebene des sich selbst wiederholenden Alten in die vertikale Wirklichkeit des ewigen NEU-SEINS.

"Bittet, so wird euch gegeben" ...ist eine lebendige Erfahrung...wenn Du sie wählst!









monDWeben am 2.11.2015


...vor mir zeigten, spürte ich gleichzeitig eine starke Aufregung in mir, als ich mich daran erinnerte, dass Anna mir gesagt hatte, es gäbe noch ein Geschenk der Göttin an mich, das sich mir in besonderer Weise zeigen würde. Was konnte das nur sein? Was würde ich denn geschenkt bekommen? Eine besondere Gabe wie die Hellsichtigkeit? Oder die Fähigkeit zu heilen? Die Gabe, Frauen in ihre Kraft zu führen? Wissend, dass ich mit hohen Erwartungen nur Enttäuschung ernten würde, fiel es mir trotzdem sehr schwer, mich im Loslassen genau dieser diffusen Erwartungen zu üben.
„Loslassen, keine Erwartungen haben, offen sein, das Hier und Jetzt genießen, loslassen, lösen von Vorstellungen“, sagte ich mir und nahm dabei jeden meiner Schritte bewusst wahr. Doch es gelang mir nicht, die Gedanken um das geheimnisvolle Geschenk der Göttin an mich zu befreien. Ärger und Wut über meine Unfähigkeit, meine Gedanken zu kontrollieren durchzogen nun meine Stimmung. „Na fein, und das kurz vor einem so heiligen Moment in meinem Leben!“ rügte ich mich. „Ich sollte ganz in mir ruhen, mit einem milden Lächeln auf den Lippen, tief und gleichmäßig atmen und in Kontakt mit der Mitte in mir sein. Nun bin ich ganz außer mir. Außer mir vor Wut, Wut über meine Wut, ärgerlich über meinen Ärger auf mich – ein Teufelskreis.
Ein Kreis, der sich dreht, dreht, dass mir schwindelig wird, schwindelig, 
alles verschwimmt vor mir, muss mich setzen, kalt, ungemütlich, 
meine Hände feucht, der Atem kurz und knapp, 
Hast...






                                       insights 
  

"Nun bin ich ganz außer mir".
Besser kann es wohl kaum ausgedrückt werden: dieses Empfinden, "aus der Mitte gefallen zu sein, "nicht mehr zu Hause bei sich zu sein".
"Außer-mir-sein", beinhaltet, dass es ein "in-mir-sein" gibt.
Zwei Zustände.
Die ich wählen kann? Die einfach geschehen?
Unter welchen Bedingungen erlebe ich das Eine - wann das Andere?
Gibt es ein Muster? 
Dienen mir Dinge, Menschen, Situationen, "in-mir-zu-sein"?
Und können eben diese Dinge, Menschen, Situationen bewirken, "ganz-außer-mir-zu-sein"?
Welche Mechanik liegt diesem scheinbar magischen Geschehen zu Grunde?
Wie kann eine Situation den einen Menschen "in-sich-ruhen-lassen" und den anderen "außer-sich-sein-lassen"?
Wer oder was bedient hier die "Zauberknöpfe"?
All die Fragen können und wollen uns hier dienen. Sie können uns aufzeigen wie absurd es ist, irgwend etwas außerhalb von mir die Verantwortung/ja Macht zu geben, meinen Geisteszustand irgendwie zu beeinflussen.
Ja, genau.
Die Antwort liegt innen.
Nein, keineswegs geht es hier um Schuld und diese ganze Litanei des sog. positiven und negativen Denkens.
Wir kommen in Kontakt mit dem Macht- und Kraftvollsten
wir erinnern uns:
der EINE Geist ist die schöpferische Potenz.
Unser WAHRES SELBST ist in diesem singulären Geist beheimatet, verbunden - EINS - mit dem Höchsten, mit ALLEM/N.
Hier - und nur hier - wähle ich, was ich zu sehen/erleben/sein wünsche.
Bin ich ganz außer mir; heißt: habe ich - für einen Moment lang (manchmal dauert dieser "Moment" auch mehrere Inkarnationen an ;)) - vergessen, dass mein WAHRES SELBST reiner schöpferischer Geist ist... dann erlebe "ich-mich-außerhalb".
Dann erlebe ich mich getrennt, erfahre Menschen, Situationen, Dinge als außerhalb von mir.
Die zugrunde liegende Fährte ist dann Angst.
Dann dient all mein Suchen und Trachten dazu (meistens unbewußt!), dieser Angst zu entkommen.
Suche ich doch letztlich nur dies: "in-mir-sein", Frieden (der nicht von dieser Welt ist), das ursprüngliche 
                                                                  

                                   EINSSEIN




monDWeben am 26.10.2015


Stille – die Essenz allen Seins.
„Du bist weit gereist, Geliebte.“ Ein Wispern überall um sie herum. „Sie ist fast in der Mitte“, flüsterten leise Kinderstimmen. „Genau am Respektpunkt angehalten. Woher sie das wohl weiß?“ In diesem Moment schoss, Feuerpfeilen gleich, eine enorme Hitze in Annabelles Fußsohlen und verströmte sich in ihrem ganzen Körper. Sie hatte das Gefühl, das Feuer ströme in funkelnden Sternen aus ihrem Scheitelpunkt heraus, ergieße sich wie Regen wieder auf die Erde, um erneut den Feuerkreislauf in ihren Füßen zu beginnen. Nach der totalen Stille zuvor war diese kraftvolle Energie sehr präsent und unausweichlich. Auch hier gelang es Annabelle, sich atmend im Fluss dieser neuen Schwingung zu baden. „Willkommen im Tempel der Blutgöttin, Annabelle. Du hast die Feuerprobe bestanden. Der Weg zum Kessel ist jetzt frei für dich.“ Annabelle, noch ganz im Bade der Hitze, erstaunte die kraftvolle Stimme nicht; sie kam ihr sogar irgendwie vertraut vor. Und ehe sie die Augen öffnete, um den Weg zur Mitte zu vollenden, wusste sie, wem sie jetzt gegenüber stehen würde.
Alles war purpurfarben, selbst das Moos unter ihren Füßen. Gereinigt und geläutert durchs Feuer blickte sie auf die geifernde, blutüberströmte Kali, die in der Mitte des riesigen Blutkessels mit Schwert und Feuerfackel tanzte.
Da war sie also: Kali, Göttin der Zerstörung. 
Grausam, unnachgiebig im Töten von Altem und Verfaultem, 
Herrscherin...

                                 
point of no return


                                       insights



Stille 

- das erste Wort auf dieser heute angeschlagenen Saite.

Essenz allen Seins - so tönt sie tonlos in alles hinein: auch wenn die Töne vielfach von Gedankenschleiern verhüllt sind.
Musik kann ich nur wahrnehmen, wenn meine Ohren empfangen, wenn ich zum Resonanzkörper werde.
Der sound der ewigen Stille erreicht mich, denn er ist verborgen in mir. 
Eben weil es in mir ruht, kann es mich erreichen...
Ein Gong birgt bereits den Ton in sich:
- wird er berührt - enthüllt er sich - schwingt dahin, woher er kam... ins Ganze, Unendliche.

So wie ein Instrument, bereit zu erklingen, so ist mein Körper Instrument, bereit zu erklingen.
Ich wähle, welcher sound durch mich Ausdruck findet.

Gebe dich mich dem "sound of silence" hin und folge dem sich aus der Stille Gebärenden?

Gebe ich mich "neediness", meinen Bedürftigkeiten hin und folge dem sich aus Mangel und Angst Gebärenden?

Diese Wahl habe ich immer - und eine Wahl treffe ich auch immer: meisentens allerdings unbewußt.

Das gewohnte Denken ist von "neediness" magisch angezogen und durchzogen.

Es bedarf eines bewußten "side-step" - ein inneres Zurücktreten - um diesem "geheimen Zwang" auf die Spur zu kommen.
Und genauso wichtig: es bedarf meiner bewußten Wahl, eben diesem 
"auf-die-Spur-kommen-zu-wollen"!
Diese Wahl hat nichts mit Reflektion, Analyse und argumentativem Denken zu tun.

Spüre ich diesen "point of no return", an dem so etwas wie ein Gefühl von Unausweichlichkeit auftaucht, dann werde ich genau hier abgeholt.

Bin ich bereit, mein bisheriges lehren und lernen (sprich: meine alten Gewohnheits-Denk-Strukturen) zu verlassen---und---in einen Raum jenseits dessen einzutreten?

Bin ich bereit, mich von der Stille umhüllen zu lassen, ja mich aus ihr führen zu lassen?
Mich ihren liebevollen, sanften und klaren Weisungen hinzugeben?

Stille hat kein Gegenteil
Stille
ist

Lausche
Stille
spricht










monDWeben am 19.10.2015


...offensichtlich ihre Spuren bei mir hinterlassen“, murmelte die strahlende Frau. Also zurück zur Ausgangsfrage. Kann ich diese impulsive Kraft selbst erzeugt?  In diesem Moment wusste es Annabelle ganz genau. Ja! Sie sah ein neues Bild vor sich auftauchen. Nackte Frauen und Männer lagen rücklings auf roten und grünen Seidentüchern. Die Hände ruhten locker neben dem Becken. Alle hielten die Augen geschlossen und ruhten sehr konzentriert in sich. Gleichmäßig bewegten sich Brust- und Bauchbereich im Rhythmus des Atems auf und nieder. Dann verstärkte sich die Bauchatmung und die Leiber schwollen an. Wie auf ein geheimes Zeichen hoben alle gleichzeitig einatmend ihr Becken nach oben. Ausatmend führten sie es wieder zum Boden. Und wieder einatmend, bäumten sich die Becken auf, ausatmend sanken die Becken in den Untergrund ein. Leicht und geschmeidig waren die Bewegungen. Mit fortschreitendem Bewegungsablauf - es wirkte wie ein Tanz der Bäuche und Becken - stießen die Ausatmenden ein „Ha“ aus. Jedes „Ha“ lud nun ein, sich eine weitere Stufe empor zu schwingen. Höher hinauf, um so der feurigen Energie kraftvoll Ausdruck zu verleihen. Lauter und intensiver schwollen die Stimmen an, stöhnend und seufzend, ein Klangraum der Lust, der wiederum die springenden Becken mit heißem Strömen durchpulste. Frauen wie Männer erlaubten sich schneller und höher zu springen, Lust und Ekstase zu befreien. Stöhnen, seufzen, spitze Lustschreie und gedehntes „Ah“ feuerten Becken und Leiber zur vollkommenen Hingabe an die Lebensenergie an. Eine Einladung, die eigenen... 





                                        insights



Nackt sein. 
Im Kreis mit Frauen und Männern. 
Körper bewegen sich - für sich alleine und zugleich verbunden im Kreis liegend, Geräusche, Töne, Atem hörend. 
Nackt sein.
Die Szenerie, die sich vor unsern inneren Augen entfaltet, ist stark körperbetont.
Wir werden entführt in einen ekstatischen Klangdom: erinnern uns an ähnlich Erlebtes - oder sehnen uns danach.
Gemeinsam - nackt sein.
Welche Sehnsucht, welcher Hunger wird hier gelockt?
Bin ich nackt, hüllenlos, bin ich "so wie ich bin".
Nichts wird bedeckt und versteckt, alles ist sichtbar. In der "nackten Begegnung" mit mir selbst, sehe ich: "Das bin ich also."
Ganz nüchtern, ganz natürlich, vollkommen unspektakulär.
Das ist der Körper, der vollkommen neutral für diese Reise hier zur Verfügung steht.

Neutral?
Ja!

Diese Sicht ist erst einmal verwunderlich.
Doch blicke ich still tiefer - betrachte einfach z.B. meinen nackten Arm... so ist dieser vollkommen neutral.
Alles, was darüber hinaus geht, sind meine eigenen gedanklichen Bedeutungen und Interpretationen.
"An sich" ist der nackte Arm einfach: "an sich" bedeutungslos.
Dehne ich diese Sichtweise auf den gesamten Körper aus: ist auch der Körper einfach - neutral.
Schön, häßlich, attraktiv, abstoßend, angenehm, ungepflegt, krank, gesund sind Etiketten, die der mind dem Körper auferlegt.
Wir meinen - gefüttert durch gewohnte Konditionierungen - nicht anders zu können, als den Körper (und darüber hinaus alles, was wir wahrnehmen, fühlen, denken) in eine Bedeutungs-Form zu bringen.
Wir stehen nahezu unter einem hypnotischen Zwang, alles definieren zu müssen.
So - so glauben wir - erschaffen wir uns eine "sichere Welt".

Ist das wirklich wahr? 

Wie wäre es, nur für einen Augenblick einmal zu riskieren, Deine rechte Hand einfach nur zu betrachten: neutral.









Gelingt es Dir?

Grenzenlose Geduld kann sehr entspannend bei diesem Experiment wirken! :))

Die üblichen Bedeutungen drängen sich meist in rasender Geschwindigkeit in den Vordergrund und plappern das "alte Wissen" in Dein Ohr und Hirn.

Entspanne!

Lächle! :))

Try it again... oder nicht... oder später... oder mit dem Stuhl, dem Baum, ...whatever...

Play it again... and have fun!

...und Du wirst staunen, was Du ganz still bemerken wirst.







monDWeben am 12.10.2015


...Schritt sei von einer eigenartigen Kraft getragen, die in  engster Verbindung mit dieser Höhle stand. „Was will ich hier eigentlich? Ach ja. Ich bin eine Höhlenforscherin“, erinnerte sie sich und lächelte bei dem Gedanken an den vehementen Dialog mit ihrem kleinen Mädchen. Immer noch war sie gespalten. Einerseits spürte sie die Bedeutung dieses diffusen Unternehmens, andererseits nahm die Leichtigkeit im Kontakt mit dem kleinen Mädchen der Ernsthaftigkeit die Härte. Selbst hier im Reich der Träume und Visionen erlebte Annabelle diese Spannung. „Ich glaube, ich muss eine Entscheidung treffen. Es geht um meine Wahl. Und dann geht es um meinen ganzen Einsatz für meine Wahl. Also, was wähle ich zu sein? Ich wähle, ich selbst zu sein. Und wer bin ich? Ich bin eine Frau. Und wer bin ich als Frau? Als Frau bin ich... Plötzlich stockte Annabelle. Ja, wer war sie eigentlich als Frau? Was war eigentlich das Besondere daran, Frau zu sein? Und welche Bedeutung haben die Frauen in der Neuen Zeit? Oh, Göttin. Wie konnte ich das vergessen? Natürlich! Ich bin hier, um die Geheimnisse der weiblichen Macht zu lüften. Den Staub, die Verkrustung, den Schatten und den Schleier der hockenden Kröte zu entfernen und damit das Strahlen der Göttin in jeder Frau wieder zu aktivierten. Und ich bin hier in dieser Höhle, dem Ursymbol des Weiblichen, um altes weibliches Wissen neu zu erkennen, das alte Wissen in neuem Licht zu schauen. Zum Wohle aller, zur Ehre von Gaia, unserer Mutter.“ Der Weg wand sich einer Schlange gleich und führte Annabelle stetig tiefer ins Erdreich. Ihr... 

                                    
                                      



                                                 insights



Annabelle nimmt uns mit in ihr Forschen. Alles dreht sich um die Frage:
"Und wer bin ich?"
Das kennen wir vermutlich ganz gut.
Wer bin ich? Was bin ich? 
Welchem Sinn dient das Ganze? Welchen Sinn hat mein Leben?
Wir befinden uns an einem zentralen Ort - dem zentralsten überhaupt!

Es geht um meine Identität.
Fragend pirscht sich Annabelle an die sehnlichst - manchmal auch quälend - gesuchte Antwort heran.
Wer bin ich?
Wie vielen Pfaden, welch beeindruckenden Lehren, welch qualvollem Erleben habe ich mich schon ausgesetzt... hungrig nach der niemals sättigenden Antwort!?
Annabelle findet eine Definition.
"Ich bin eine Frau."
Entspannung und tiefes Glück könnte Platz nehmen, der Suche ihr Ziel reichen.
Doch wir spüren es: Unruhe bleibt... weiter... immer weiter.
Es scheint sogar so, als ob Annabelles Definition als Frau, den Beginn einer weiteren suchenden Reise markiert.
Kein Ende, kein Ziel in Sicht?
Annabelle verbindet sich mit der Erde als Mutter, verbindet sich mit den Frauen, erkennt Sinn und Zweck ihres Seins darin, "altes weibliches Wissen neu zu erkennen."
Ist das ihre wahre Identität?
Was wäre, wenn WAHRE IDENTITÄT nichts - wirklich absolut nichts - mit dem in Verbindung steht, was hier in diesem Leben als Körper geschieht?
Was wäre, wenn WAHRE IDENTITÄT jenseits all unseres Denkens, Fühlens, Analysierens, Meditierens liegt?
Was wäre, wenn wir unsere WAHRE IDENTITÄT niemals verloren hätten?
Sie also auch nicht zu suchen hätten?
Was wäre, wenn wir uns an unsere WAHRE IDENTITÄT nur zu erinnern haben? 

"Meine wahre IDENTITÄT weilt in DIR (GOTT)"

Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch, S. 440


Was wäre, wenn ich dies als wahr erkennen und erfahren kann?

Dann
...ist die Suche vorbei
...bin ich zu Hause
...bin ich angekommen, denn ich war niemals fort

Die Geschichte vom "Verlorenen Sohn" ist ein Symbol für diesen SEINSzustand.





monDWeben am 5.10.2015


...konzentrieren kann. Ich bin so dankbar und merke jetzt immer deutlicher, während ich dir davon erzähle, wie viel Kraft und Energie freigesetzt wird, wie viel Lebendigkeit, ja Leben, nach außen will und wie viel ich zurückgehalten und in mir unterdrückt habe. Das war mir überhaupt nicht bewusst! 
Ein Ventil öffnet hier eine Schleuse. 
„Raus, raus!“ schreit es in mir. Geballte Energie, geballte Freude, geballte Frauenkraft. Mein Gott, das ist ja ganz neu. Frauenkraft, welch ein Wort! Nein! Welch ein Gefühl, welch eine Kraft. Was ist das nur, ich kann mich gar nicht mehr auf das Thema unseres Gesprächs konzentrieren. Schwester, was ist das? Ich bin unruhig. Unkonzentriert. Irgendwie ist mir zum Lachen und zum Weinen zu mute. Alles gleichzeitig. Was ist nur los mit mir?“ „Ja, Margareta. Da kommt die Quelle deines Frauseins ins Fließen. Ich freue mich; freue mich über das Öffnen deiner Schleusen: deine Kraft, deine Schönheit, deine Energie, dein Lachen. Komm, lass uns aufstehen. Später erzählst du mir einfach weiter von deiner Herzöffnung. Nun will sich Energie befreien.“ Die beiden Frauen standen auf, fassten sich an den Händen und stampften mit den Füßen einen einfachen Rhythmus. Dazu tönten sie Silben, die sich spontan bildeten. „Hey, ho, ha, ha, ha. Hey, ho, ha, ha, ha.” Immer lauter stampften und tönten sie, bis sie schließlich schrien, kreischten und lachten. Das rhythmische Stampfen endete und die beiden drehten sich nun wie die Flügel einer Windmühle: schneller, immer schneller, die langen wehenden Haare umschmeichelten sie.




shifting - it's your choice




                                           insights


"Ein Ventil öffnet eine Schleuse", so drücken die FlüsterLippen hier einen shift, einen Wandel aus.
Bleiben wir auf der Ebene der Begegnung der beiden Frauen, kommen wir in Kontakt mit einer Urkraft, einer Schöpfungskraft: vibrierender Sexualität in einem erweiterten Verständnis.
Das Ventil hat dem Druck lange Stand gehalten; hat sich mit Vielem überrredet und überzeugt, nicht hinzusehen, was so sorgsam versteckt wurde.
Wir dehnen unser Verständnis aus.

Was versteckt sich denn in mir vor mir selbst?
Eine ungewöhnliche Frage, nicht wahr!?
Kraft? Ursprungskraft? Schöpfungskraft gar?
Wieso sollte ich diese Kostbarkeit verstecken und noch dazu vor mir selbst?
Weil "wir Angst vor dem Licht in uns haben", so hat es Mandela einmal beschrieben.
Ja, es klingt wirklich sonderbar - doch dem Licht in uns zu begegnen erfordert eben einen shift: einen vollkommenen Wechsel des Gewahrseins.
Hier hat die Dunkelheit keinen Raum mehr; mache ich das Licht an, weicht - ganz sanft und natürlich  die Dunkelheit: kein Kampf, kein Ringen, keine "harte Arbeit", keine besonders ausgeklügelten Techniken - auch keine vom spirituellen Flügel: eben nicht!
Wie ich das Licht anmache?
Es bedarf meiner tiefen und wahrhaftigen Bereitschaft, eben dieses zu erlauben.
Sanft, ganz sanft.
Letztlich "mache ich" natürlich gar nichts!
Vielmehr bin ich bereit, mich einer höheren Kraft vertrauend hinzugeben...
...mich mit dem LICHT selbst wieder als-EINS zu erfahren.

                                                               nothing to do
                                                               be as you are
                                                               rest in GOD






monDWeben am 28.9.2015



Marie-Antoinette war für dieses Fest die blutige Göttin. Und sie war nicht da! Das hatte es noch niemals zuvor gegeben. Marie-Antoinette diese zuverlässige und überaus pflichtbewusste Frau. Den Ruf der Blutgöttin zu missachten war ein schweres Vergehen. Keine der Anwesenden wollte sich auch nur im Entferntesten ausmalen, welche Konsequenzen das für den Kreis der Frauen haben würde. 
Dann – erst zart wie eine Schneeflocke den Schneesturm ankündigt – bahnte sich der Verdacht Bahn.
„Sie ist die Verräterin!“ 
Das zunächst scheue Flüstern machte schierem Entsetzen Platz.
Marie-Antoinette legte die Feder aus ihrer feuchten Hand, starrte auf die vier Worte vor sich und war fassungslos. “Sie ist die Verräterin!“ Eine andere Macht hatte ihr die Feder geführt und sie schreibend sehen lassen, was  zur gleichen Zeit am Ritualplatz geschehen war.


zeit-gleich-zeit-ig


                                        insights




Dieser Textausschnitt läßt uns in einem Raum der Zeitlosigkeit ankommen.
Wir sind eingeladen für einen Moment von der Illusion Zeit - sprich: dem linearen Geschehen, das wir Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft nennen - zu pausieren.
Das geht so einfach?
Das geht so einfach!
JETZT
Ankommen in diesem Moment, in diesem Atemzug: 
ein - aus und vergangen ist, was eben noch das JETZT füllte.
Doch es geht um mehr - bzw. wir können an dieser Stelle tiefer tauchen, wenn wir uns dazu entscheiden.
Willst Du?
Wenn ja: folge; wenn nein: atme dennoch weiter ;))

Dieses JETZT - immer wieder neu - ist eben nicht nur diese Oberfläche, zu der uns der Atem zunächst einmal sehr fühlbar, sehr erlebbar führt.
Bleibe ich hier, immer wieder: JETZT, so verschwinden die geschäftigen Gedanken: Zug um Atemzug.
Bleibe ich mit meiner Aufmerksamkeit, meinem Gewahrsein hier... dann... enthüllt sich mir dieses JETZT als eine beständige Seinsqualität, die über den Augenblick hinaus leuchtet.
Es ist wie ein Bordun (ein Grundton/Halteton), 
ein "sound of existence": immer da, total verläßlich: 
sanft - still - friedvoll - vollkommene Freude.
Diese Form von Sicherheit können wir weder "herstellen" noch "erwerben".
Diese Sicherheit ist Gnade, ist pures Sein, 
ist unser WAHRES SELBST im Lichte GOTTES.
So wie das JETZT immer und nur IST...
so ist unser WAHRES SELBST... immer... und nur...







monDWeben am 21.9.2015



...damit ich den Weg zurückfinde. 
Doch ich bin schon zu sehr eingetaucht. 
Meine beiden Hände umfassen wie von magischen Kräften geführt meine nackten Brüste und bewegen sie zu den Trommeln. Meine Brüste freuen sich über die genussvolle Berührung und ich gestatte mir, mich mit geschlossenen Augen dem Rhythmus noch mehr hinzugeben. Mein Blut pulsiert immer gleichmäßiger durch den ganzen Körper. Meine Brüste, jetzt heiß und prall. 
Wie Diamanten laufen kleine Schweißperlen vom Hals über die Wölbung meiner Brüste. Ich genieße! 
Entspannt und zugleich erregt spüre ich die kleinen Diamanten nun auch an meinen Schenkeln den Tempel meiner Weiblichkeit berühren. 
Alles um mich herum ist bedeutungslos, was zählt sind nur noch die Schläge der Trommeln und das Pulsieren meines Tempels. 
Ein angenehm kühler Windhauch umhüllt mich wie ein Seidenumhang. 
Lächelnd öffne ich meine Augen und wundere mich nicht, dass schwarze Hände auf den meinen liegen. 
Einer der nackten Tänzer ist zu mir gekommen und hält mich mit seinem pulsierenden Körper umfangen. Erdig riecht er, Feuer strahlen sein Atem und seine Haut aus. 
Ich bin völlig weich und gleichzeitig aufgeladen mit erotischer Energie, fühle meine Lust wie sie sich von meinen Brüsten zu meinem Bauch, dann zum Tempel meiner Weiblichkeit ausdehnt. Willig, lustvoll und eingetaucht in die Welt der Sinnlichkeit lasse ich mich ohne Worte zum Kreis der Tanzenden führen. 
Immer noch hält Mann mich umschlugen, halten wir... 










                                      insights



Puh, da kommt mir Lust, Sinnlichkeit, Erotik pur entgegen.
Nein, Begierde, Haben-wollen, Gier ist es nicht.
Vollkommen natürlich, vollkommen unaufgeregt - wie kann das sein?
Wie kann diese Form der Sexualität, des Ausdrucks begriffen, entdeckt, gelebt werden?
Be-Greifen kann der "über-sexualisierte mind" diese andere Form nicht.
Entdeckt werden will dieser natürliche Ausdruck von Lust, Lebenskraft und Potenz.
Findet diese Urkraft den Weg ins Leben, wird jede Form neu durchpulst.
Wie kann ich mich dieser neuen Ausdruckskraft nähern?
Es ist eine Entscheidung, alles bisherige Lernen und Lehren über Sexualität aufzugeben. So wie beim Aufgeben aller nicht-dienlichen Gewohnheitsmuster, begegnet "er" uns:
der Widerstand.

Was, wenn ich nichts anderes finde?
Was, wenn ich nur Leere begegne?
Was, wenn ich keine Richtung, kein Ziel, kein Wünschen und Wollen mehr treffe?
Was, wenn ich nicht mehr weiß, wer ich bin: als Frau - als Mann - als Wesen?
Vertraue ich darauf, dass mich eine andere Kraft führt, wenn ich bereit bin, mich dieser liebenden Kraft zu übergeben?
Ja, dass sie in alle Lebensbereiche einwirkt, die unendliche Liebe ausdehnt!?
In der totalen Hingabe "wundere ich mich dann nicht", dass ich von "schwarzen Händen berührt werde".

Vollkommen andere Berührungen, 
vollkommen andere Wahrnehmungen, 
vollkommen unbekanntes Erfahren, 
vollkommen(es) S e i n ...

Es geht nicht mehr um individuell-persönlich-begrenzte und begrenzende Erotik, Intimität, Begegnung zweier isolierter Menschen... 

...wir bewegen uns in das Gewahrsein der 
Ausdehnung der Liebens-Potenz... 
"zum Kreis der Tanzenden

                                          ... zu 
                                       

                                       A L L E N/M





monDWeben am 14.9.2015


...warmen Sommerwindes klang wie eine einladende Ouvertüre. Mit ihrem Eintritt in diese heilige Halle hatte Annabelle alles Vorherige vergessen. Weder Abschiedsschmerz, Hader oder Sorgen hatten an den Wurzeln ihrer Kraft genagt. Sie erinnerte sich daran, wie die alten Baumriesen ihr das Gefühl von Ewigkeit, Beständigkeit und Sicherheit eingeflösst hatten. Sie hatte sich ganz diesen Gefühlen hingegeben und fühlte sich wie eine Königin, die machtvoll durch Natursäulen wandelt, um allem Lebendigen Fürsorge zukommen zu lassen. Ja, genau dies erinnerte Annabelle nun sehr genau: Fürsorge war damals die treibende Kraft ihres Weges gewesen. 
Das Bild einer Mutter stand ihr vor Augen, die ihre ganze Liebe und Aufmerksamkeit den heranwachsenden Kindern schenkte. Und wieder erkannte Annabelle eine Parallele. Auch vorhin hatte sie diese mütterlichen Gefühle in sich wahrgenommen. Nur war sie sich wie eine schlechte Mutter vorgekommen, die ihre Kinder verlässt, eine so genannte Rabenmutter. 
Im Rückblick und mit ihrem erwachenden Bewusstsein veränderte sich jetzt etwas in Annabelle. Sie erkannte, dass sie ein anderes Stadium der Mutterschaft erreicht hatte. Aus der Fürsorge eines begrenzten Raumes heraus – für viele Frauen war es die Erziehung der eigenen Kinder – wechselte sie in das universelle Feld. Mit den nun anstehenden „Wechselnden Jahren“ hatte sie einen neuen Aspekt der Mütterlichkeit zu leben. Es ging um die Erweiterung über den persönlichen Bereich hinaus, die Ausdehnung hin zum Großen Ganzen.
Gleich-gültig, ob sie biologisch eine Mutter war oder nicht, alle hatten als reife Frauen Sorge für das Gemeinwohl zu tragen. Es galt, die Stimme zu erheben, wo Ungerechtigkeit herrschte und allem Lebendigen Schutz zu gewähren. Die reifen Frauen waren in die Lebensphase der Wächterin getreten. Und klar war: wenn sie die Stimme nicht erheben, wird es keine tun. 
Sie hatten nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Worte und Bilder schossen wie Pfeile durch Annabelle. So hätte sie das, was gerade ahnend zu ihr emporwuchs, nicht ausdrücken können. 
Etwas, das größer war als sie selbst, hatte dies getan
War sie gerade wieder stark mit der Energie der schreibenden Marie-Antoinette verbunden, die reife Weise, die ihre Stimme schreibend gegen das Vergessen erhoben hatte?! 
Oder bezogen sich die Worte doch ganz konkret auf Annabelles aktuelle Situation? Ihre Kinder, die Duft-Blüten-Wesen, hatte sie nun sieben Jahre gehütet. Ihre Medialität und Sensitivität hatte sie in viele Dimensionen geleitet, sie war zu einer reifen Frau geworden. Ihre Kinder würden niemals von selbst gehen. Sie musste sie aus dem Nest stoßen, sich selbst überlassen. Dieses Bild drängte sich Annabelle auf – auch wenn sie wusste, dass sie die Pflanzenwesen nicht von hier wegschicken wollte. Es ging noch eine Spur tiefer. Nicht die Kinder gingen aus dem Haus, nein! Sie selbst würde das behagliche und vertraute Nest verlassen, die Kinder zurücklassen. 
Ob es wohl auch Mütter gab, die so etwas mit ihren leiblichen Kindern erlebt hatten? 

Annabelle fühlte den Stich in ihrer Brust, der immer dann auftauchte, wenn sie sich einem kollektiven Erfahrungsfeld mental näherte.

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Mutter sein - Rabenmutter - reife Frau - nähren - geben - empfangen
Viel-fältige Eindrücke läßt der Text um uns kreisen: gleich-gültig, ob wir leiblich Mütter und Väter sind oder nicht.
Auf alle Fälle finden wir uns in der Position des Kindes wieder: dies verbindet uns alle.
Ja, wir haben alle Erfahrungen mit dem "Ende des Nestes" gemacht. 
Herausgestoßen werden, fliehen, liebevoll hinaus begleitet werden, ratlos ohne Mutter in der Wildnis/Welt... 
Irgendwann ist das Nesthocken sicher vorbei.
Groll und Angst oder Neugier und Liebe füttern dann den Motor, uns immer wieder aus dem behaglichen "Gewohnheitsnest" zu bewegen - oder die Wahl zu treffen, "im-Nest-verweilen", selbst wenn es Stagnation, Leid, Schmerz und Tod beschert.
Annabelle fühlt den Ruf der "reifen Frau", ihre Stimme zu erheben. Es ist nicht die Stimme des ego!

"Etwas, das größer war als sie selbst, hatte dies getan."

Sie wagt den Sprung aus dem "sicheren Nest", der gewohnten Denk-Spur-Rillen hin zur Bereitschaft zu lauschen, zu horchen.

...auf etwas, dass größer als sie selbst ist...

Dazu bedarf es der Stille, des Innehaltens, der Ruhe.
So kann ich Zugang finden zu dem zarten Stimmchen, das in mir aufsteigt: zart - sanft - unendlich liebevoll.
Ich nehme mir Zeit, diesem Zarten, Wohlwollenden, Friedvollen zu begegnen.
Jeden Tag neu: einen Atemzug lang, eine Minute, eine Viertelstunde oder mehr vielleicht?!
Vollkommen gleich-gültig; das Wesentliche ist die Unterbrechung des "Gewohnheitsstromes der Gedanken" - ein Stopp...

"Laß jede Stimme außer GOTTES STIMME in mir still sein"


Ein Kurs in Wundern, Übungsbuch, Lektion 254











monDWeben am 7.9.2015

...Gemeinschaft hatten die ganze Nacht die Mantren gesungen und mit Sonnenaufgang atmete Timoto das letzte Mal bei dem Mantra: Anta okate, anta deva me. 
Alles ist eins, alles ist Gott




                                                insights





Ein Abschied, ein Übergang, eine Erinnerung: 
Alles ist eins, alles ist GOTT.
Der äußere Abschied ist nicht nur ein Übergang, er ist eine Erinnerung an die ewige Einheit aus der wir kommen, in die wir gehen - und noch weiter: in der wir ewig waren, ewig sind, ewig sein werden.
Es gibt keine Lücke. 
Dieser Traum (Leben genannt), ja, es ist ein Traum. 
Wir können uns entscheiden aufzuwachen. 
Wir können aufwachend erfahren, dass der Traum eine Illusion ist, alle "Figuren" - unser eigener Körper inbegriffen - spielen ihre Rolle. Und: sie geben alle ihr aller Bestes, um uns gut zu unterhalten. 
Würdest Du sonst an dieser Illusion so konsequent festhalten?
Ich nicht!
Das Theaterstück muß schon wirklich was bieten, damit ich dran bleibe.
Da braucht es "ups and downs", Dramen, Komödien, Furcht und Schrecken, Liebes- und Glücksgefühle. All das muß sich einfach total echt anfühlen - sonst würde ich keine Sekunde länger in das Ganze Szenario investieren.
Und ist der Tod denn nicht der letztliche Beweis, dass dieses Leben doch "real" ist und "danach" eine andere Wirklichkeit auf uns wartet?!
Endlich Erlösung aus dem ganzen Wahnsinn!?
Schön wär´s.
Das ego hält uns diese Aussicht hin wie die berühmte Möhre, die dem Esel vorgehalten und immer ein paar Zentimeter vorenthalten wird.
So können sich alle (Menschenwesen wie Esel) immer zu neuen Zielen aufmachen - vielleicht klappt´s ja dieses Mal...
Was wäre, wenn der Tod einfach nur das Ablegen des Körpers ist?
Was wäre, wenn Erlösung im Jetzt - ja, in diesem `very moment´ - geschieht, wenn ich es wähle?
Was wäre, wenn mein WAHRES SELBST gar kein Körper ist, von einem Körper-Tod also vollkommen unberührt ist?
Was wäre, wenn ich eben genau hier mein WAHRES SELBST finde:

                      Alles ist eins, alles ist GOTT

...so auch ich - du - wir - alle - alles... Teile von GOTT... teilen GOTT

"Ich bin kein Körper. Ich bin frei. Denn ich bin nach wie vor wie GOTT mich schuf."

Ein Kurs in Wundern, Lektion 199







monDWeben am 31.8.2015



Annabelle ordnete sich mit Hilfe ihres Atems und dem Kontakt zum warmen weichen Waldboden wieder in Raum und Zeit. 
Mit jedem Atemzug gelangte sie bewusster in ihren physischen Körper und erinnerte sich, dass sie Beobachterin war. Der gewünschte Anker hatte einen Namen: Kontakt. 
Das wurde jetzt so deutlich, dass der Schwindel wich und Annabelle Kraft und Entschlossenheit in sich aufwallen fühlte. 
Die Innenwelt, geistige Welt oder welche anderen Bezeichnungen die Sphären des Göttlichen noch umschrieben, diese Ebene jedenfalls war ihr bestens vertraut, schnell und ganz einfach zugänglich, sie hatte sich nur hinzugeben. 
Die Herausforderung bestand für Annabelle darin, dieses Wissen in Kontakt zu bringen, mit anderen Frauen und Männern zu teilen. Ja tatsächlich, auch die Männer tauchten nun ganz selbstverständlich vor ihr auf. 
Die Versuchung war groß, immer wieder ins vertraute Feld der geistigen Sphären einzutauchen. Bislang war ihr nicht wirklich deutlich gewesen, wie stark sie dieser Verlockung immer wieder erlegen war. Was nutzte all ihr Wissen und ihre Fähigkeit des Pendelns zwischen den Dimensionen, wenn sie dies in der Kammer ihres Herzens für sich behielt. Sicher, in Kontakt mit der Natur hatte sie schon vieles erschaffen. 
Nun ging es aber um mehr. Das wusste sie und deshalb hatte sie ja auch ihr sicheres Heim verlassen. Hier am Kraftplatz der Göttin spürte sie nun die notwendige Beharrlichkeit, die sie für die Erweiterung der bisherigen Komfortzone benötigte. 
Sie schwankte leicht vom linken auf den rechten Fuß, und wie ein...




                                          insights



Jetzt zeigt sie sich so deutlich, dass Annabelle nicht mehr wegschauen - weghören - wegspüren kann:
                                       Komfortzone
Der sichere, vertraute und gewohnte Rahmen, in dem sie sich - indem ich mich - gut eingerichtet habe.
Ja, die eine oder andere Lektion lerne ich schon noch doch das Fundament steht und gibt Halt.
Wie erkennt Annabelle, dass es nun (wir befinden uns auf den letzten Seiten der FlüsterLippen) um eine Erweiterung der bisherigen Komfortzone geht? 
Wie erkenne ich es?
Wie erkennst Du es?
Im Außen ist kein Drama, kein Widerstand nötig, um zu bemerken, dass der bisherige Rahmen mir nicht mehr dient, mich sogar letztlich begrenzt.
Nein, es geht nicht um ein neues Projekt, eine interessante Beschäftigung, eine herausfordernde Begegnung oder Situation.
Nein eben nichts im Außen!
Die Begrenzung, die ich erlebe, wenn ich immer mehr erwache, befindet sich einzig in meinem (begrenzten) Geist!
Auch wenn sich Annabelle in "den geistigen Sphären zu Hause fühlt", findet sie sich als Frau auf dem "warmen weichen Waldboden" wieder.
Das bedeutet: sie befindet sich in einem Körper, ist nicht nur reines Licht - und hat genau dieses zu meistern.
Wie kann ich in der Welt sein, wenn ich nicht von dieser Welt bin?
Wie kann das Licht und die Liebe, die im "All-eins-Sein" im Geiste erfahren wird, Wirkungen durch den Körper in dieser Welt der Körper haben?
Genau so: den Körper als Mittel der Liebe GOTT, dem Heiligen Geist, der Quelle, dem Universellen Geist (wie auch immer Du das Un-Begreifliche nennen magst) hingeben.
Ich übe dies jeden Tag aufs Neue:
                           DEIN Wille geschehe
Ich trete zurück und übergebe die Führung GOTT.
Ich weiß nichts mehr und erfahre nun tatsächlich wie begrenzt und begrenzend meine bisherige Komfortzone war.
In der Hingabe erfahre ich eine vollkommen neue Sicht der Welt. 
Meine Wahrnehmug verändert sich - die Welt, das Außen, bleibt wie es ist: manchmal verändert sich auch etwas, doch das ist nicht wirklich entscheidend.
Entscheidend - und meine einzige Entscheidung ist es:
"anderen Geistes zu werden", dies ist es, wenn
DEIN Wille geschieht - dieser Wille, der nur Liebe ist und nur Liebe will.









monDWeben am 24.8.2015


ich hier direkt mit dir sprechen. Also, nichts für ungut. Ehrlich gesagt: ich finde es richtig schade, dass ich dich nicht sehen kann.“ 
„Doch“, schrie es aus Annabelle. „Ich bin tatsächlich hier bei dir. Ich sehe, höre und spüre dich. Ich rieche sogar kalte Asche, wer weiß, woher das kommt. Oh ja. Ich bedauere es auch sehr, dich wahrzunehmen, doch nicht direkt mit dir in Kontakt zu sein.“
„Na ja“, seufzte Marie-Antoinette über ihrem Pergament, „so ist es eben. Alleine gehe ich weiter. Wie es die Art der Pionierin ist.“ 
Wehmut schwang in Marie-Antoinettes Stimme...
...und berührte Annabelles eigenes Erleben aus der Zeit ihres einsamen Wirkens. 
Neben der Wehmut begann eine andere Seite in Annabelle zu klingen. Sie sann über das Jetzt nach und konzentrierte sich: die Energie beider Frauen war präsent. 
Beide hungerten nach Kontakt; genauer: nach Verbindung! Wie konnte das scheinbar Unmögliche Wirklichkeit werden? 
Wie konnte Verbindung zwischen den Zeiten erschaffen werden? Wie konnten sich die besten Absichten der beiden Frauen vermählen? 
Annabelle ließ noch einmal ihre inneren Verbindungsbilder von vorhin Revue passieren. Sie hoffte, hier einen Schlüssel für die Verbindung zu Marie-Antoinette zu finden. 
Das Urprinzip war das Eins-Sein. Trennung war durch die Dualität kreiert. Also strebte letztendlich alles zum Ursprung, zum Eins-Sein zurück. Das war der Motor im Wunsch nach Verbindung. Das Verbunden-Sein war die Erinnerung an die eigene Göttlichkeit, dem Sein in der Unendlichkeit. Jeder 





                                        
                                          insights



Der Hunger nach Kontakt, spezifischer: nach Verbindung.
Auf wie vielen Pfaden habe ich diese Speise zu kosten gesucht?!
Auf welche Art und in welcher Form habe ich Momente der Sättigung erfahren?!
Verbindung
mit der Natur
mit den Elementen
mit verschiedenen Energien
mit Menschen
mit einem Menschen

Atem, Stille, Berührung, Sexualität haben mir als Gefäße für die Nahrung gedient, die mich letztendlich nur hungriger zurück lies.
Erhascht ich einen Funken der Befriedigung der Sehnsucht nach Verbindung, mußte ich kurze Zeit später "in der Illusion des Getrenntseins" erwachen.
Hier halte ich einen Moment inne:

Illusion des Getrenntseins

Ein Widerspruch in sich?!
Die Illusion bezieht sich auf zweierlei:
Einmal beschreibt sie all das, was wir gemeinhin als "die Welt" bezeichnen.
Zum zweiten beschreibt die "Illusion des Getrenntseins" den wesentlichen Irrtum, dass wir jemals getrennt sein könnten vom Ursprung.
Ja, in der Welt der Dualität spürt es sich so an. 
Doch es ist nichts weiter als ein Irrtum.

Wir sind nicht getrennt!

Nicht getrennt vom Ursprung, vom Eins-Sein, von der Quelle, von GOTT: wie auch immer wir dieses Namenlose benennen mögen.

"Das Verbunden-Sein (und unser tiefes Sehnen dananch) war die Erinnerung an die eigene Göttlichkeit, dem Sein in der Unendlichkeit", erinnert sich Annabelle.

Der Text heute endet mit 

Jeder

Ja! 
Jeder: 

unendlich - göttlich - verbunden - von Ewigkeit zu Ewigkeit









monDWeben am 17.8.2015



erforschen. 
Und: es gab Frauen, die in einem kraftvollen und lebendigen Energiefeld wirkten, so wie Annabelle es sich immer gewünscht hatte mit anderen zu teilen. Es war schön, daran erinnert zu werden. Sicher würde es einen stimmigen Zeitpunkt zur Kontaktaufnahme geben, da war sich Annabelle ganz sicher. Ob es hier ausschließlich Frauen gab? Doch das kümmerte Annabelle nicht weiter. Sie hatte sich schon vom Frauenkreis abgewendet und atmete die frische Luft des neuen Tages genüsslich ein.
Wohin gehe ich? Was leitet mich?
„Freude, Lust und Neugierde weisen dir die Richtung. Und das Wichtigste: horche auf die Stimme deines Herzens, Annabelle“, so klangen die Worte in ihr. Sie folgte ihrer Lust sich zu bewegen und lief eine zeitlang über die grünensaftige Wiese, freute sich über ihre Lebendigkeit und sprang vor Übermut ein paar Mal jauchzend in die Luft. Annabelle spürte den heißen Strom des Blutes in ihrem Körper, die Wärme der Sonne auf ihrer Haut, und ihr Herz schlug rhythmisch wie eine Trommel. Schon immer hatte sie es geliebt, sich so frei zu bewegen, ihren wohl gerundeten, straffen Körper in Wallung zu bringen, um sich dann wie jetzt in diesem Moment ins Gras fallen zu lassen und ein paar Mal über die Wiese zu kugeln. Sie fühlte sich lebendig und aufgeladen und blieb dann wohlig bäuchlings im Gras liegen. Der Atem ging schnell, und Annabelle genoss das Pulsieren, betonte das Ausatmen mit lautem Stöhnen. Sie fühlte sich wohl in ihrem Körper. Ihr Atem wurde ruhiger und sanfter, und Annabelle gab sich dem wiegenden Atem ganz hin.





                                     insights


Zwei Fragen ziehen mich heute an.
Wohin gehe ich?
Was leitet mich?
Immer wieder kreuzten sie meinen Weg, begleiteten mich wie vertraute Gefährten. Mal liebevoll, mal nervig, mal neugierig, mal verzweifelt ihre Stimmen und Stimmungen.
Ihr Auftauchen hat mich immer gestoppt.
Innehalten.
Wie an einer Weggabelung: es gibt Wahlmöglichkeiten.
Wohin gehe ich?
Wohin gehe ich, wenn ich mit jedem Schritt erkenne, dass ich den Weg nicht kenne?!
Wenn ich jeden Atemzug nur in diesem Augenblick mache...
Was bedeutet es, wenn es gar nicht mehr um das Gehen geht?
Wenn es eine Reise, eine Lebensreise gar, überhaupt nicht gibt?
Was wäre, wenn ich schon längst angekommen bin? 
Es gibt kein Ziel, das ich erreichen muß oder erreichen will. 
Bin ich angekommen - b i n ich angekommen!
Angekommen?
Wo denn?

 "Die Liebe, die mich schuf, ist, was ich bin."

So lautet die heutige Tageslektion (229) aus Ein Kurs in Wundern.

Hier bin ich also angekommen -Zu Hause-, weil ich niemals vom Ursprung, der Quelle, getrennt war.
Hier liegt auch die Antwort auf die zweite Frage.
Was leitet mich?

Liebe

Liebe leitet mich, geht mit mir, ist mit mir: meine Wahre Identität.
In diesem Bewußtsein bin ich auf dem Weg ohne Ziel, weil jeder Augenblick das Ziel ist.

Annabelle hört im Inneren wie Freude, Lust, Neugierde und die Herzensstimme ihr als Richtunsweisung dienen.
Sie erkennt den jetzigen Moment und folgt...
offen - unschuldig wie ein Kind.





monDWeben am 10.8.2015


vermissten Geliebten
Zunächst spielte er an meiner äußeren Höhlung, neckte und lockte mich. Stark und kraftvoll spürte ich seine volle Präsenz, als ich ihn in meine Nasenflügel einsaugte, und dann gab ich mich ihm völlig hin. Der Duft drang ein. Durchzog nun achtsam, Zug um Atemzug Höhlungen, Windungen, Gänge und Kanäle in meinem Innersten. Die Frische des Außen belebte meine Zellen. Düfte strömten aus allen Poren meiner Innerwelt und ließen einen weiten Dufttempel entstehen. Auf Altären wurden Rauchopfer aus Weihrauch, Myrre, Sandelholz, Lavendel, Kampfer und herben Erddüften dargebracht. Plötzlich und unerwartet kam die Erkenntnis. Ein Tempel. Ich bin der Tempel.
Ich bereise mein Innerstes und erlebe mich in meinem eigenen Körper - als Tempeldienerin.
Ich sehe, wie ich würdevoll gemächlichen Schrittes die einzelnen Nischen, Gänge und Räume des vielgestaltigen Tempels durchschreite. Ich höre mich summen und die Töne hallen in den Gewölben wieder wie Choräle in einer Kathedrale. Licht durchzieht in immer wiederkehrenden Rhythmen das Heiligtum. Zunächst kann ich den zugrunde liegenden Rhythmus nicht erkennen. Doch als ich mich vor einem kleinen Altar im Bauchraum niederlasse und das Licht genieße, da wird es ganz deutlich. Das Licht nimmt zu und ab, im Rhythmus meines eigenen Atems. Es wird heller beim Einatmen und beim Ausatmen wird es dunkler. So als ob ausatmend das mitgenommen wird, was nicht mehr gebraucht wird; einatmend wird der Tempelraum mit Helligkeit und Frische gefüllt. Und noch etwas anderes beobachte

insights


Plötzlich und unerwartet.
Erkenntnis.
Erkenntnis, die tiefer geht, vorbei am bekannten und gewohnten Denken meines Verstandes.
Erkenntnis, die mir plötzich und unerwartet entgegen kommt. 
Von einem anderen Ort, außerhalb meines kleinen Selbst und doch irgenwie seltsam verbunden mit einem Ort tief und still in mir.
Plötzlich und unerwartet, trifft mich die Erkenntnis, dass mein SELBST - nicht dieser Leib - dieser Ort ist.
Ein Tempel - bereit zum Dienst.
Ich bin ein Tempel. 

Was bedeutet dies? frage ich nicht mehr.
Vielmehr: Welchem Zweck diene ich - als Tempel?
Welchem Zweck?
Welche Wahl habe ich denn?
Es gibt letztendlch nur zwei Möglichkeiten.
Dient der Tempel, der ich bin, der Liebe oder der Angst?

Mache ich mich bereit, den "vermissten Geliebten" ganz in mich hinein zu nehmen? 
Oder spiele ich mit ihm lediglich und lasse mich äußerlich berühren?

Wer oder was ist dieser "vermisste Geliebte"?
Welcher Duft will sich hier in mir ausdehnen?

Noch einmal beleuchten wir: 
Welchem Zweck dient der der Tempel, der ich bin?
Angst oder Liebe?
Wer oder was ist der "vermisste Geliebte"?

Ich selbst? 
Das SELBST, das nur Liebe ist?!
Außen und Innen - getrennt oder verbunden?
Was sehe ich im Tempel, das im Außen auf mich zukommt?
Liebe oder Angst? 
Plötzlich und unerwartet.
So kommt uns die Erkenntnis Schritt um Schritt entgegen. 
Ganz sanft und liebevoll.

Ich bin aus Liebe gemacht, die sich ewig ausdehnen will.
Diesem Zweck will ich dienen.










monDWeben am 3.8.2015



erstaunte Frau 
Tierskulpturen 
schemenhaft erkennen. 
Das Licht hier war von einer besonderer Qualität: weder hell noch dunkel, es schien in einer grau-weißliche Wolkendecke gefangen zu sein. Durch dieses Licht hindurch konnte Annabelle allerdings die vollkommene Schönheit dieses Raumes erahnen, ja sie spürte, dass eine heilige Kultstätte vor ihr lag. Bedächtig setzte Annabelle nun einen Fuß vor den nächsten und tauchte damit tiefer in den Lichtschleier ein. Sie bemerkte, dass die Fackel ihr hier keine Dienste leistete. In diesem eigenartigen Zwielicht wurde sie immer kleiner und kraftloser. Dann erlosch das Feuer in ihrer Hand vollends.
Gab es hier denn keinen Sauerstoff? Wie konnte dieser Schleier das lodernde Fackelfeuer verzehren? Während sich diese Fragen in Annabelle formten, legte sie die erloschene Fackel auf den Boden, atmete tief ein und wieder aus. Hier war nun also ihr Ziel. Dies aber bedeutete, dass sie hier ein Geheimnis zu lüften hatte. Annabelle schmunzelte. Hier musste ganz eindeutig ein grauer Schleier gelüftet werden; das hatte sie gleich zu Anfang wahrgenommen: der Schatz dieses Tempels war verschleiert; ahn- und fühlbar zwar, doch nicht klar sichtbar. Sie erinnerte sich schmunzelnd an die Spielidee, die Höhle zu erforschen. Freude und Lust nahmen Einzug in Annabelle. 
Sie spürte Freude, diesen Schatz zu heben und ihm zu seiner Strahlkraft zu verhelfen und Lust, längst Vergessenes wieder lebendig werden zu lassen. Ehe sie anfangen konnte darüber nachzudenken, wie dies geschehen könnte, wurde ihr Blick nach oben gezogen. Ihre Ohren erkannten 







insights


Die erstaunte Frau kann Tierskulpturen schemenhaft erkennen.
Wenn ich etwas schemenhaft erkenne, habe ich zwei Möglichkeiten: ich habe keine Lust, mich damit zu beschäftigen und wende mich ab. Oder ich bin neugierig, möchte wissen, welche "Tiere" denn da zu entdecken sind.
Welcher Stimme, welchem Impuls folge ich? 
Was verleitet mich, das eine Mal so und das andere Mal genau gegenteilig zu entscheiden?
Stimmung? Laune? Gewohnheit? Druck? Freude? 
Welcher Stimme in mir folge ich? Kann ich die Unterschiede erkennen?
Welche Stimme ermutigt mich, den Schleier zu lüften, der mir bis jetzt die klare Sicht raubte?
Oder ist es mir ganz lieb, "Tierskulpturen" zu erahnen und der klaren Sicht auszuweichen?
Denn: Was wäre, wenn sich der Schleier lüftet und ich plötzlich erkenne: da gibt es weder Tierskulpturen noch andere Objekte. 
Das "verschleierte Wesen": das BIN ICH selbst!

Ich habe vor mir selbst einen Schleier errichtet.
Dieser Schleier verhüllte das klare - warme - liebevolle Licht in mir.
Das Zwielicht hat mich davon abgehalten zu erkennen 

WER ICH WIRKLICH BIN

LICHT

Nur dies.
Und: ALLES ist DIES

Licht sein - unsere wahre Natur, unser WAHRES SELBST.

Können und wollen wir uns Annabelles Freude anschließen "diesen Schatz zu heben und ihm zu seiner Strahlkraft zu verhelfen und ihrer Lust, längst Vergessenes wieder lebendig werden zu lassen"?

"Ich bin kein Körper. Ich bin frei. Denn ich bin nach wie vor wie GOTT mich schuf."
Ein Kurs in Wundern Übungsbuch, S. 387








monDWeben am 27.7.2015

Doch so sehr sie sich auch bemühte, sie schaffte es nicht, sich zu bewegen, einfach aufzustehen und zu fliehen. 
Unsichtbare Ketten fesselten sie an diesen Ort und sie fühlte sich dieser höchst unangenehmen, ja bedrohlichen Situation vollkommen ausgeliefert
„Sie soll endlich mit dieser Marter aufhören! Hör auf!“, schrie es in ihr, doch im Außen blieb sie stumm und starr. 
Die Ängstliche hatte das Gefühl, seit Stunden in dieser Situation gefangen zu sein, als sie bemerkte, dass die Lachende inzwischen aufgestanden war und lachend ihren Körper hin und her bewegte und im Rhythmus ihres Lachens tanzte. 
Der ganze Körper schüttelte sich, die Füße stampften fest in den Boden, sie warf die Arme hoch, sprang dabei in die Luft und drehte sich, drehte sich wie ein Kreisel, so schnell, so lange, dass der Ängstlichen schon beim Zuschauen schwindlig wurde. 
Doch die Bewegungen und die Lebendigkeit der Tanzenden hatten mit einem Mal etwas Faszinierendes angenommen. 
Da wurde ihr klar, dass sie gar nicht ausgelacht wurde und dass sich die Tanzende auch nicht über sie lustig gemacht hatte. 
Sie lachte einfach, weil sie lachte. 
Tanzte einfach aus der Freude heraus. 
Und je mehr sie den Bewegungen und dem lachenden Körper der Frau zusah, desto mehr lockerten sich ihre eigenen Arme. 
Sie spürte, wie sich ganz langsam die Muskeln entspannten und sie ihren Beinen gestatten konnte, sich auszustrecken. Ihr Bauch dankte für die Befreiung mit einem tiefem Einatmenzug, Raum, den er so lange hatte entbehren müssen. 
Die ängstliche Margareta spürte allmählich, wie das Blut wieder in ihre... 


insights

Gefesselt von unsichtbaren Ketten, das Gefühl, in einer Situation gefangen zu sein, sich ausgeliefert fühlen: bekannte Empfindungen, die uns in dem Opfermodus halten.
Das Außen scheint eine dermaßen große Macht auf uns zu haben, dass an lachen, tanzen oder gar Freude nicht zu denken ist.
Margareta zeigt hier wie "wirklich die Wirklichkeit ist" bzw. "wie unwirklich das ist, was ich als Wahrheit empfinde".
Angst ist ein Gedanke, der sich sehr phantasievoll in die abenteuerlichsten Gewänder hüllt, um auf unserer Lebensbühne zu agieren.
Von uns wird dies als "unsere Umwelt, unsere Probleme und schwierigen Situationen, als unsere herausfordernden Beziehungen oder als unsere Krankheit" wahrgenommen.
Immer wieder definieren wir uns über diese "Äußerlichkeiten" - vergessen, dass wir in all diesen Definitionen nicht unser Wahres Selbst finden.
Wie wäre es, einmal etwas Neues zu wagen?
Wie wäre es, wenn wir einmal "Nein" sagen zu unseren gewohnten Identifikationen?
Wie wäre es, einmal den Satz zu wagen: "Nein, das bin ich nicht. Diesen Gedanken will ich nicht." z.B. wenn ich mich das nächste mal über jemanden im Straßenverkehr ärgere!?
Hier geht es nicht um eine "Zauberformel", die alle Schwierigkeiten wegzaubert.
Es geht vielmehr um eine andere Wahl der Gedanken, einen Ausstieg aus dem ewig rotierenden Hamsterrad des Ego-Denkens.

Es ist dieser Geisteswandel, den "Ein Kurs in Wundern" lehrt.

In den FlüsterLippen bemerkt Margareta diesen Wandel, indem sie die Tanzende in sich erblickt.
Die Tanzende ist frei, unschuldig, freudig und in Frieden - so wie unser 
                                   
                                       WAHRES SELBST 
ewig IST
ewig war und 
ewig sein wird








monDWeben am 20.7.2015

Das monDWeben hat sich am 20.7.2015 eine 
Sommer-Sonnen-Pause genommen. 
Das Weben geht weiter am 27.7.2015.
Fried- und freudvolles SEIN uns allen.




monDWeben am 13.7.2015


wunderbar verlockend. 
Danke für deine liebevolle Beharrlichkeit! 
JA! Ich, Anna, wähle, mir neu zu begegnen! 
So ist es!“ 
“Oh, wie schön, Anna. Ich freue mich und ich liebe dich.“ 
„Und nun?“ 
“Genieße!“

Als Anna wieder am Platz der Rosen auftauchte, hörte sie sich die Worte murmeln: 

„Ich erinnere mich an meine Zukunft.....“






insights

Jedes Wort dieses kurzen Textes streift das Geäst meines Denkens.
"wunderbar" "verlockend" so beginnt die Reise.
Dank schließt sich an, dem eine klare Entscheidung folgt. Eine neue Wahl.
Sich selbst neu begegnen. 
Wie kann das geschehen?
Ein neues Konzept, eine neue Lehre, ein neuer Guru, eine andere Sichtweise?
Worauf kann sich Anna, kann ich mich, gründen, wähle ich, mir selbst neu zu begegnen?
Anna nimmt uns mit zu dem Moment, wo sie in Kontakt mit diesem Wendepunkt in sich tritt. Ganz frisch, zart, scheu - eher ein Ahnen, doch zugleich schon so kraftvoll wie ein keimender Same, dem die ganze Potenz inne wohnt - wenn dies für die Körperaugen auch noch unsichtbar ist.
"So ist es", bekräftigt Anna ihre Wahl und es klingt wie das "Amen" eines Gebetes.
Weiss sie, dass sie sich damit einer weiseren, höheren Macht hingibt?

surrender of self 

ist das, was hier in aller Unschuld angedeutet wird. (keine "Übersetzung": reise selbst)
"wunderbar verlockend" ist der Duft dieser scheu erblühenden Blume. Ebenso mit Worten unbeschreibbar wie auch ein Rosenduft nur erfahren werden kann.

Rätselhaft endet die Textpassage:

"Ich erinnere mich an meine Zukunft....."

Wie ist das möglich? Völlig paradox!
Ja, im linearen Zeitverständnis unlogisch. Doch "surrender of self" führt genau in diesen "Raum ohne Begrenzung" (ebenfalls paradox :)).
Begegnung mit dem Wahren SELBST: grenzenlos - zeitlos - so erinnere ich mich an die Zukunft, die nicht von dieser Welt ist.

"Ich lege die Zukunft in GOTTES HAND."
Ein Kurs in Wundern, S. 370





monDWeben am 6.7.2015

Dies blieb in unserem Dorf natürlich nicht

verborgen. Gerne wollten wir unser Wissen teilen 

und zur Freude und zur Genesung Aller einsetzen. Wir wurden immer 

stärker in unserer Begeisterung, sangen auf den Straßen, lachten 

miteinander, trafen uns einfach zum fröhlichen, ausgelassenen Tanzen und

freuten uns über die neugierig gewordenen Menschen. Dann entwickelte 

sich wie von selbst die Idee, ein großes Dorffest zu feiern, wo wir unsere 

Tänze, unsere Lieder und unsere Spiele mit allen teilen wollten. Wir 

hatten viel Spaß bei der Vorbereitung und freuten uns schon darauf, wie 

es sein würde, wenn unser ganzes Dorf voller Freude, Lachen und Glück 

wäre. Das Fest nahte. Wir waren sehr aufgeregt. Wie viele würden 

kommen? Wie würden die Menschen unsere Art des Feierns auffassen? 

Ab und zu beschäftigten uns diese Fragen, aber sie hinderten uns nicht, 

weiterzumachen und in unserer Freude und Begeisterung zu bleiben. 

Dann war es soweit! Alle Frauen des Zirkels – so nannten wir uns – 

standen im Kreis auf dem großen Marktplatz. Gekleidet in weiß und rot 

und schwarz, die Farben der Göttin, bewegten wir uns summend im 

Kreis. 

Ich ergriff gerade das Wort: „Liebe Freundinnen und Freunde! Liebe 

Nachb....“

„HALT! STOPP! HALT!“ erklang eine aggressive Männerstimme. „Frauen ist es verboten, öffentlich zu wirken. Sofort auseinander. Sofort!“ Ein schwarz gekleideter Mann ritt auf unseren Kreis zu und drohend bewegte er einen langen Stock in seiner Hand. Ich war schockiert, sprachlos, konnte nichts tun, als mich vor diesem




insights

Wo bleibt Dein Auge hängen in diesem Textausschnitt? Wo Dein Herz?
Wo regt sich Freude? Wo Zorn?
Mich hat der letzte Absatz schockiert und wortlos gemacht, so dass ich erst inne halten musste, ehe ich mich jetzt Worten öffne.
Nein, es geht nicht um "Schwarz-Weiß-Malerei". Nicht um die gewohnten Opfer-Täter-Szenarien. Und ebensowenig um Schuld, Scham und Vergeltung.
Diesen leicht lockenden Verführungen, die diese Szene heraufbeschwört, wollen wir nicht folgen.
Welcher Knoten will hier gelöst werden? Was verbirgt die elend lange Geschichte von Unterdrückung, Schmerz und Angst?
Wie können wir all dies erkennen - und vergehen lassen?
Unser kleiner Geist, der gefangen ist im Spiel der Illusionen kann hier nicht dienen.
Wir benötigen eine andere Schau.
Wir brauchen einen anderen Blick auf das Ganze, damit "das Ganze anders zu uns blicken kann".
Verrückte Worte?
Genau!
Ver - rückt: anders gerückt. Wir können nicht in der Ebene der manifestierten Ängste auf eine wirksame Lösung hoffen.
Stopp! Stimmt nicht!
Hoffen können wir schon - und so funktioniert ja das "ego-Denksystem".
Ständig hält es uns "die Möhre vor die Nase" - die Illusion, dass wir sie dieses Mal erreichen und dann endlich "am Ziel" sind. Was auch immer das für uns im einzelnen bedeuten mag: Karriere, ein neues Auto, Urlaub, neue Partnerschaft, Gesundheit, spirituelles Erwachen.
Dieses Spiel spielen wir ja schon einige Jahrtausende - doch Besserung ist nicht in Sicht.
Gibt es andere Antworten?
Ja.
Es gibt eine Antwort. Doch diese ist so einfach, dass sie für die Meisten vollkommen unattraktiv ist.
FRIEDEN
Ach, das schon wieder - das hatten wir doch schon mal als ganze Bewegung. Was hat das gebracht?
Eben!
Nicht viel ... ein bisschen näher schien die Möhre gerückt zu sein; doch aktuell werden Trennungsillusion und Angstmaschinerie gut gefüttert.
Welcher Friede ist denn gemeint?
Der Frieden, der höher ist als alle Vernunft - der FRIEDEN GOTTES.
Aber eben nicht der Gott ist gemeint, der zugleich als Kriegsgott angebetet wird und als Götze dient.

GOTT  IST
definitionslos
grenzenlos
liebend

Sind wir bereit für diesen bedingungslos liebenden GOTT
- ER wartet auf uns - Immer - JETZT







monDWeben am 29.6.2015




Epilog




Sie steht vor Ihm

Dem Bild

„Lockende Lippen“

Das Geheimnis ist jetzt offenbart

LippenWeisheit

Geborgen und verborgen im Schoß

LippenWeisheit




FlüsterLippen





insights


Epilog
Also das, was nachher, nach all dem noch gesagt werden möchte...
Was steckt "zwischen diesen Zeilen", wenn die einzelne Zeile selbst mir schon Rätsel aufgibt?
Nehme ich es wort-wörtlich, verstehe ich auch nicht mehr.
Will ich dem alten Schulernen getreu interpretieren? Fehlanzeige!
Was will die Autorin damit sagen? führt auch eher in eine Sackgasse.
Lese ich einfach drüber hinweg? Ohne Bedeutung - Poesie hat mich noch nie angesprochen.
Oder bin ich bereit, mich für einen Augenblick auf ein Abenteuer einzulassen?!
Kann ich mir selbst erlauben neben und hinter allen vertrauten Einwänden, eine Lücke - etwas Namenloses zu entdecken?
Epilog --- also etwas, was zum Schluss kommt.
Wie beende ich das, was ich angefangen habe?
Den Tag, die Mahlzeit, die Gartenarbeit, das Arbeitspojekt, eine Begegnung, eine Beziehung gar - und schließlich: mein physisches Leben...!?
Welcher Art wären meine Epiloge?
Klar? Unmissverständlich? Sachlich? Emotional? Bild- oder Wortreich?
Welcher Art wäre ein Epilog meiner intinsivsten Liebesbeziehung?
Und wie würde er sich von dem zu meiner spannungsreichsten Beziehung unterscheiden?
Und ein Schlussakkort meines Lebens...
Was würde ich von Herzen gern noch mitteilen? 
Sind es Worte, die dazu ermuntern zwischen den Zeilen zu lesen? Oder beschreibst Du eine Schlüsselsituation, die Dein Leben verändert hat? 
Wie wäre es, den heutigen Abend dazu zu nutzen, ein "Tages-Epilog" zu kreieren?
Und wenn Du Geschmack daran findest, es häufiger in Dein Sein zu installieren...
am Ende eines Tages, einer Woche, einer Begegnung...
oder auch
rückblickend auf Ereignisse...
dankbar, freudig, beseelt und vielleicht auch versöhnlich und friedvoll mit Dir und allen Beteiligten...
so können Herz und Geist frei und offen 
werden-sein-bleiben





monDWeben am 22.6.2015


Heute "weben" wir live um 19 Uhr im "Raum für Zeit", 

Bövingen 111, 53804 Much

Herzlich Willkommen! 



Das monDWeben hat uns heute zu dieser Stelle geführt


Annabelle.
„Keine Sorge, ich habe mich auf das Wesentliche konzentriert. Bauch, Brüste, Lusthöhle: prall, drall und unendlich weiblich. Ich bin Baubo. Komm, Annabelle mach deinen Mund wieder zu, nutze ihn für schallendes Gelächter und diverse andere Genüsse.“ Schelmisch lächelte Baubo mit ihrer Lusthöhle, aus der sie offensichtlich sprach. Ja, tatsächlich bewegten sich ihre Lippen, dieses wollüstige Pfortentor, in einem fort. Entweder schmunzelte sie, kicherte oder brabbelte etwas Lustiges vor sich hin. Kurz darauf lachte sie laut und hemmungslos – fast ein wenig obszön für Annabelles Geschmack. Irgendwie fühlte sich Annabelle unwohl. Hier herrschte eine Stimmung, wie sie sie unter Frauen nicht kannte. Etwas zu derb und von den einzelnen Frauengrüppchen drangen Gesprächsfetzen zu Annabelle, die stark sexuell gefärbt waren. Es wurde viel herumgealbert und unflätig gelacht. Annabelle kam sich völlig deplaziert vor, wie ein kleines Mädchen, das in eine anrüchige Gesellschaft hineingestolpert war und nun peinlich die Hände zu verstecken suchte. Der Frauentorso stupste sie keck mit dem Armstumpf an. „Hey, junge Frau. Warum so scheu? Kommst du nicht gerade aus dem Lusttempel? Ist das deine Masche, um dich hier interessant zu machen? Ist gar nicht nötig. Hier braucht sich keine besonders hervor zu tun. Alle sind hier, um Spaß zu haben. Zier dich nicht. Auch wenn dir alles zunächst fremd und eigenartig vorkommt. Und ich sehe es dir an – dabei lugten die Brustknospen wie Glubschaugen aus ihren Höfen – du findest es hier obszön. Igitt! Das ist nichts für mich, denkst 








insights


Hemmungslos sein, schamhaft sein, Sexualität ist anrüchig, ist bedeutungsvoll. Oh ja! So bedeutend, dass sie für viel viel Streß sorgt - neben der kleinen Freude, die sie auch zu schenken vermag. Eifersucht, Besitzansprüche, Bedürftigkeit zeigen ihre Krallen während Nähe und Intimität gesucht wird wie ein hungriger Säugling nach der Mutterbrust giert.
Die kurzen inniglichen Zeiten von Intimität haben oft einen hohen Preis. Wird die erlebte Zweisamkeit doch vielfach zum Gefängnis ausgehungerter Seelen.
Wie schmerzhaft ist es zu erkennen, dass selbst das intimste Miteinander, sogar tantrisch angereicherte Ekstasen und Verschmelzungserlebnisse, den zugrunde liegenden, nagenden Hunger niemals stillen können.
Wie frustrierend zu erkennen, dass auch beim nächsten Liebhaber, der neuen Geliebten mein Sein hungrig und dürstend bleibt, wenn der Zauber des Anfangs verflogen ist. 
Wo finde ich denn, wonach meine Seele im Sex sucht?
Wo gibt es denn Befreiung aus dem Gefängnis der Bedürftigkeiten?
Wie kann ich das EinsSein der Körper feiern und zugleich erkennen: das wahre EinsSein liegt jenseits all dessen, was ich mit einem Menschen teilen kann?!
So beladen ist unser Verstehen und Bewerten von Sexualität, dass wir das natürliche Spiel der Körper vollkommen vergessen haben. Wir verbinden Sexualität mit Gefühlen, die unfrei machen - weit entfernt von einem Hauch des EinsSeins.
Doch: wenn wir ein Gefängnis erdenken können, sind auch wir allein es, die die Befreiung erdenken können.
Free your mind! 
Immer wieder!
Öffne ich meinen Geist - entweichen Ängste - ich kann mich dem EINEN GEIST annähern - hier gibt es keine Ängste
- nur Liebe -
... nicht die romantische oder körperliche Liebe... es geht noch weiter ... 

Hier nähern wir uns dem sehnsuchtsvoll gesuchten EINSSEIN - VerbundenSein ... mit unserem Ursprung - mit der QUELLE.
Ein offener Geist IST frei,

IST   L I E B E 

ohne Urteile - ohne Bewertungen - 

bedingungsfrei



monDWeben am 15.6.2015



                    Textauszug aus den FlüsterLippen



Das Rauschen des Windes erfüllte den Blätterwald. Die letzten braun und rot gefärbten Blätter klammerten sich noch verzweifelt an das nackte Geäst der Buchen und Kastanien. Nein, sie wollten nicht loslassen. Noch nicht. Zu schön war es in erhabener Höhe auf die Erde zu schauen, der Sonne so nahe zu sein und sich dem Tanz der Lüfte hinzugeben. Das Loslassen bedeutete den unentrinnbaren Tod; das Niederschweben zur Erde ein letztes Liebkostwerden vom Wind. Dann würde unausweichlich der Zerfall beginnen. Erst spielten noch Kinderfüße mit den Laubbergen und ließen sie wie Federn aufwirbeln. Doch mit zunehmendem Regen und einsetzender Kälte würde das ehemals frische Grün der Verwesung anheim fallen. Ein natürlicher Prozess, keine Frage. Immer neu zu durchleben, was so manches Mal auch ein Durchleiden war. Der Zyklus von Werden und Vergehen, der sich in der Hingabe an Mutter Erde vollendete. Alles entstand aus ihr und alles kehrte zu ihr zurück. Das Blatt, wie der Baum, wie der Mensch. Ein Kreis, der nur in Liebe und Demut zu schließen und immer wieder neu zu beginnen war. Die Wandlung des Lebens. Lebenswandel: zyklisch und natürlich.
Annabelle durchlief ein kalt–heißer Schauer, als sie aus ihrer Starre auftauchte. Sie hatte eine Frage mitgebracht: Ist das Leben in wandelbare Gewänder gekleidet?
Annabelle schüttelte sich, als müsste sie nach einem tiefen Schlaf erst einmal wach werden. „Welch eine ungewöhnliche Frage“, dachte sie und verspürte doch sofort Lust, der Antwort zu lauschen.



insights 


Lust, die Antwort zu erlauschen?
Wir schliessen uns Annabelles Neugierde an. 
"Ist das Leben in wandelbare Gewänder gekleidet?"
Die Natur zeigt uns in anschaulichen Bildern, Formen, Gerüchen und Geräuschen wie Materie erwacht - wächst - vergeht: täglich sind wir Zeugen dieses Geschehens. 
Meist nehmen wir es einfach so hin, ohne uns darüber im Klaren zu werden, dass sie uns das Werden und Vergehen unserer eigenen Körperformen präsentiert.
Ist das Leben in wandelbare Gewänder gekleidet? 
Eine ungewöhnliche Frage - weist sie doch über das Jahreszeiten-Schauspiel hinaus. Doch wohin richtet sie unsere Aufmerksamkeit? Wie können wir über unsere gewohnte Sicht zu einer tieferen - weiteren - freieren Wahrnehmung gelangen?

Ein offener Geist ist hier der hilfreiche Führer. 

Nein, kein neues Denkmodell, kein interessantes Konzept oder innovativer Erklärungsrahmen.
Nein, all dies ist es nicht. Ganz im Gegenteil.
Ein offener Geist ist  l e e r,  hat all die gewohnten und einstudierten Sichtweisen und Antworten aussortiert.
Ein offener Geist hat das Urteilen vergehen lassen: weder positiv noch negativ, weder unangenehm noch angenehm: nichts von all dem ist existent.
Offen ist offen ist be-freit!
Ein offener Geist ist bereit, völlig neue Sichtweisen zuzulassen. Er fühlt sich nicht bedroht, weil er nicht urteilt, Angriff wie Verteidigung Fremderscheinungen für ihn sind und Freiheit von jeglicher Be-Urteilung (Be-Wertung) als grenzenlose Freiheit erlebt werden kann.

Ist das Leben in wandelbare Gewänder gekleidet?


Gelingt es Dir, für einen Moment der Versuchung von "automatischen Antworten" zu widerstehen? Ist es Dir möglich, hier für einen Augenblick Deinen Geist zu öffnen - still - offen wie ein unschuldiges Kind?

Widerstehe dem plump daher kommenden "Ja" wie dem "Nein".

Bleibe in der Erwartung des Ungewöhnlichen. Etwas Neues möche Dich erreichen.

Halte diese Frequenz - JETZT - in diesem gegenwärtigen Moment.

Ja - Du hast es JETZT erleben können, wenn Du Dich dafür entschieden hast.

Du hast Deinen Geist geöffnet, Kontakt mit einem erweiterten Raum ermöglicht.

Wenn Du Dich jetzt noch nicht dazu entschieden hast - wisse und erinnere Dich daran: 


Jeder Augenblick ist ein neues Gelegenheitsfenster für diese Erfahrung.

Free your mind!










monDWeben am 8.6.2015


Textauszug aus den FlüsterLippen



...

Mahnmal
Der Fürsorge bis über den Tod
Die Hilflosigkeit lässt sie in ihrer
Trauer nicht erstarren
Sie sind einfach da!
Schmerzend der Anblick
Des unschuldig Gemordeten
Heilend, ihm nahe zu sein
Im Tod wie im Leben

„Ich stelle mich zu den Frauen, die von ferne zusehen. Ohnmächtige Trauer wandelt sich in Wut. Beim Hinsehen schreit es in mir: ´Lasst uns was tun und nicht nur zusehen, wie er sich Spott, Ungerechtigkeit und Befehlsausführung hingibt`. Und meine Worte reichen nicht aus, die Präsenz im Angesicht des Kreuzes zu beschreiben. Mich stützt die Gemeinschaft der Schwestern, ich fühle, wie ihre Annahme dessen was ist, mich stärkt. Sein Tod bestätigt seine Worte in der Tat. Gehe ich für meine Wahrheit auch bis zum Tod? Nehme ich das Kreuz des Nicht-Verstanden-Werdens auf mich? Trage ich es oder breche ich unter der Last zusammen? Was mache ich, wenn selbst Gott mich verlässt? Und bin ich in der Liebe, den Nicht-Wissenden zu vergeben, trotz Ungerechtigkeit? Warum prangert Jesus nicht an? Kein Laut der Rechtfertigung, der Erklärung. Im Kontakt mit Gott ist er in seiner Todesstunde. In der Hingabe auch ein Stück ...


insights


Was mache ich, wenn selbst Gott mich verlässt?
Kennst Du dieses Gefühl: "von aller Welt und Gott verlassen sein?"
Vielleicht bist Du ja einmal kurz damit in Kontakt gekommen? Oder hast Andere so reden hören? Vielleicht bist Du aber auch jemand, die die so genannte "dunkle Nacht der Seele" durchschritten hat ... oder mitten drin ist ...
Gleichgültig wie unsere Erfahrung aussieht: wir alle wissen: es geht um das Erleben von Verzweiflung, Aussichtslosigkeit, Angst, Schwäche, Ohnmacht - Sterben und Tod vielleicht sogar.
Ich frage: Wie kommt Gott denn hier auf den Plan? Wie kann ich Gott mit diesen Gedanken und Gefühlen verbinden?
Täusche ich mich? Oder bin ich gar getäuscht worden? Welches Bild von Gott habe ich in mir gemacht? Welche Denkmuster liegen dem zu Grunde?
Ein liebender GOTT - oder: QUELLE, GROSSES GEHEIMNIS - kann dieser mich auch verlassen?
Wenn dem so wäre ... Warum?
Selbst meinem menschlichen Verstand will das nicht wirklich einleuchten.
Ich bewege einmal eine etwas mutige und provokante Frage:
Was würde sich verändern, wenn ich die Frage umdrehe?!

aus:      Was mache ich, wenn selbst Gott mich verlässt?
wird:    Was mache ich, wenn ich selbst GOTT verlasse?

Diese Frage ist so unverschämt wie gehaltvoll. Lasse ich sie etwas näher an mich heran treten, erkenne ich Vielerlei:
- Meine Rolle ist komplett gedreht: aus dem passiven Opfer wird ein Aktivposten: TuendeR/TäterIn
- Unsere Entscheidungsmacht leuchtet auf
- Mein bisheriges wohl behütetes Gottesbild wankt in seinem Bilderrahmen
Es wird auch impliziert, dass ich wählen kann - und zwar immer.
Ich kann mich GOTT auch wieder zuwenden, wenn ich zuvor wählte, mich von IHM zu trennen und auch wieder trennen ...
Was wäre, wenn Schuld, Angst und Opfer, eine Illusion, ein Traum in der Matrix sind?
Was wäre, wenn diese "EWIG-LIEBENDE-QUELLE" nur auf unser Signal wartet, zu IHR zu gelangen?
Was wäre, wenn wir diese LIEBE als das erkennen lernen könnten, was sie ist: ohne Gegenteil, nicht in der Dualität dieser Welt beheimatet, Wesensgrund in allem, verschleiert im illusionären Blick, den wir dieser Welt gewohnheitsmäßig schenken?!

Erwachen - so heiss ersehnt in spirituellen Kreisen - so kalt kann es uns jedoch erwischen, wenn wir bemerken in welchem Tollhaus wir uns befinden. 
Erwachen bedeutet: Ich erkenne, dass ich diese duale Welt mit allen anderen erträumt habe... und sie ist nicht meine und unserer wahre Heimat.

GOTT hat uns nie verlassen ... was wäre, wenn dies wahr ist?




monDWeben am 1.6.2015


                  Textauszug aus den FlüsterLippen


Schwarze Hände trommeln, nackte, schwarze Männer stehen im Kreis, mit roter Farbe ist ihre Haut bemalt, die langen Haare offen und mit Perlen geschmückt. Schon seit Stunden trommeln sie und bewegen dazu ihre Körper. Verzückt tanzen im inneren Kreis Männer wie Frauen. Stampfend und geschmeidig sind die Bewegungen. Ich stehe im Schutz eines großen Baumes dicht am Ritualkreis. Dunkelheit lässt mich sicher vor dem Entdecken sein. 
Ich bin eine weiße Frau und habe verbotenes Land betreten. 
Doch wie ein Magnet zieht mich der Rhythmus der Trommeln an. „Nein, du darfst es nicht zulassen“, verbietet mir eine strenge innere Stimme. „Du darfst dich nicht einlassen, nicht hingeben. Zu gefährlich ist es, dich diesem Verbotenen zu nähern. Du könntest in Ekstase geraten, dein Bewusstsein, deine Kontrolle verlieren.“
Und schon spricht mein Körper eine andere Sprache, bewegt sich wieder rhythmisch zu den Trommeln. Vor und zurück, vor und zurück stößt mein Becken sich in die Lust. Die Hitze des Feuers auf meiner Haut, mein Bauch kribbelt. Oh, nein, ich muss weg, ich muss mich der Wildheit entziehen. Panik, Angst kommt auf, mein Atem heiß, hechelnd; leise ermahne ich mich, mich zu beruhigen, damit ich den Weg zurückfinde. Doch ich bin schon zu sehr eingetaucht. Meine beiden Hände umfassen wie von magischen Kräften geführt meine nackten Brüste und bewegen sie zu den Trommeln. Meine Brüste freuen sich über die genussvolle Berührung und ich gestatte mir, mich mit geschlossenen Augen dem Rhythmus noch mehr hinzugeben. Mein Blut pulsiert immer gleichmäßiger durch den ganzen Körper. Meine Brüste, jetzt heiß und prall. Wie Diamanten laufen kleine Schweißperlen vom Hals über die Wölbung meiner Brüste. Ich genieße! 








insights


"Ich bin eine weiße Frau und habe verbotees Land betreten."
Weiß - schwarz, hell - dunkel, klein - groß, nah - fern, dick - dünn ...
Polaritäten, die täglich gegenwärtig sind, sich nicht selten zu unversöhnlichen Gegensätzen, ja Feindschaften, emporschwingen.
Weiß - schwarz: Farben der Häute.
Wieso hat sie, Annabelle, "verbotenes Land" betreten?
Was trennt sie vom Kreis der schwarzen Tänzer?
Die Hautfarbe.
Die Hautfarbe?
Unmöglich!
Wie sehr dies in unserer polaren Weltwahrnehmung möglich ist - bis heute.
Hier steigt Annabelle aus jeglicher "netten Geschichte", Fiktion oder "phantasierten Erzählung" aus, hinein in unser Hier und Jetzt.
Wie ist es möglich, Trennung zu sehen, wo nur Einheit möglich ist?
Ganz klar! Wir frönen optischen Täuschungen...
Wir lassen uns von den Augen des Körpers erzählen, was "die Wahrheit" ist--- und sie berichten uns, was sie als "Realität" vorfinden: Unbekanntes und Fremdes führt (nahezu) automatisch zu Distanz, innerer Trennung.
Doch ist das die Realität?
Was ist wahr?
Die Luft, die ich atme ist sie wahr oder real?
Nicht sichtbar, ermöglicht sie dem Körper Leben.
Ohne in philosophische Diskurse zu gleiten - lohnt sich hier ein Moment der Innenschau.
Ich halte inne...

S t i l l

Triff eine Entscheidung - mehr noch: triff Deine Entscheidung!
Was willst Du sehen?
Wahrheit oder Täuschung?
Wahrheit oder Manifestationen jahrtausend alter Konditionierungen, die inzwischen "für-wahr-gehalten-werden".
Ich kann Dir nicht sagen, was die Wahrheit ist...
nur...
sie liegt "darunter - dahinter"

"Nichts ist wie es scheint!"

Doch wenn Du Deine Bereitwilligkeit gibst, die Wahrheit zu finden...
... sie liegt bereit für Dich, wartet auf Deine Entscheidung, ihr zu begegnen.

U n d

Sie ist näher als Dein Atem...

in    Dir...    Lausche!...   

Ihre Natur ist sanft und mächtig zugleich...

PURE   LIEBE




monDWeben am 25.5.2015



                    Textauszug aus den FlüsterLippen



...wie sie ihr Wirken beginnen und - geschweige denn - vollenden könnte. 
Da trat plötzlich das Gesicht  ihrer Großmama klar und deutlich aus dem Gedankenkarussell in Annabelles Kopf  hervor. 
„Alles ist in der rechten Ordnung, liebes Kind. 
Und es ist gleich-gültig, wo du beginnst. Doch: Beginne!“ Annabelles Herz wurde ganz warm und ein Gefühl von Geborgenheit und Liebe umschmeichelte sie. 
Großmama war ihr immer Trost und Wegweiserin gewesen, hatte ihr diese Weise Alte doch so oft mit ihren Worten und ihrer Herzenswärme die Richtung gewiesen. 
Und ein zweites Bild tauchte vor ihrem inneren Auge auf. Sie sah sich selbst als kleines achtjähriges Mädchen, sah ihr kleines inneres Kind. Es schaute sie fröhlich an und sprang freudig vor Aufregung hin und her. 
„Komm Annabelle, lass uns endlich spielen. Hier gibt es viel zu entdecken.“  Da geschah es auch schon. 
Annabelle stieß einen lauten Seufzer aus, so als wolle sie das Zögern und Zaudern nun endgültig aus ihren Zellen stoßen und rieb sich voller Tatendrang die Hände. 
Sie ging achtsam und zugleich forsch tiefer in den grauen Schleier hinein. Sie wusste, dass es wichtig für die Befreiung des Lichtes war, dass sie in die Mitte ging, die Mitte fand. 
Dort war der magische Kraftpunkt des Tempels, von hier aus würde es Licht werden und Annabelle würden die Geheimnisse offenbar werden. 
Die forschende Frau  hatte angenommen, dass die Mitte unmittelbar vor ihr liegen müsste und sie nur drei oder vier Schritte zu machen habe, um zu ihr zu gelangen. Doch das war ein Irrtum. Mit dem ersten Schritt nahm der Schleier die Frau vollends auf, verschluckte, nein, saugte sie wie ein... 







insights


Das Gedankenkarussell in Annabelle´s Kopf...
Plötzlich: Stopp! Halt!
Das Hoch und Runter, Hin und Her, alle Wenn und Aber, alle: was ist wenn... oder doch anders? 
Alle Fragen, Analysen, Diskussionen, Argumente...

all das
                                                 r u h t

Ruhe im Angesichts der Großmama, der "Weisen Alten" wie sie in einige Traditionen genannt wird.
Die Ruhe im gegenwärtigen Moment.
Eine Ruhe, die die Gedanken sanft beruhigt...   l a n g s a m  auf den Grund sinken lässt...
sanft und leicht wie Schneeflocken zur Erde sinken...
Die Ruhe, ja sie besänftigt mich auch in diesem gegenwärtigen Moment, jetzt - schreibend...
sie lässt mich l a n g s a m e r werden, sie entschleunigt mich, lässt mich den Worten lauschen, die gehört/er-hört werden wollen.
Sanftmut, Frieden und stille Freude breiten sich in mir aus. 
Diesen Augenblick SEIN lassen ...

STILLE

Schenke sie Dir!

Frei vom Vorhin, frei vom nächsten Gedanken

Einfach: STILL  -  JETZT

Schließe Deine Augen, wenn Du magst - für einen stillen Moment 

Kannst Du die Stille hören?

Ja, sie spricht --- und sie benutzt Deine Stimme, Deine Innere Stimme.
Sie wartet immer auf Dich - mehr noch:
Die Stille er-wartet Dich, sie ruft nach Dir.
Begegnung ist jederzeit möglich - in Dir selbst!
Es braucht lediglich Deine kleine Bereitwilligkeit, zur Seite treten zu wollen.
Sie beschenkt Dich mit Freude und Frieden.

Mit Großmama´s Worten:
"Alles ist in der rechten Ordnung, liebes Kind!"

Immer!

Und: nicht immer gleich erkennbar.

Wir sind auf einer Entdeckungs-Reise! Willkommen!





monDWeben am 18.5.2015


Heute "weben" wir live um 19 Uhr im "Raum für Zeit", 

Bövingen 111, 53804 Much

Herzlich Willkommen! 



Das monDWeben hat uns heute zu dieser Stelle geführt




               Textauszug aus den FlüsterLippen




Tiefes Gähnen erfüllte Annabelle nun bis ins Becken hinein, ein Zeichen vollkommener Entspannung, der die völlige Anspannung voraus gegangen war. Die Fenster ihrer Seele hatten diese Anspannung gespeichert. War sie nun bereit, sich an das Geschehene zu erinnern?
„Mach aus der Erinnerung keine heilige Kuh“, hörte sie die Stimme des kleinen Mädchens plötzlich. „Wie bitte? Das ist doch jetzt nicht wahr, was ich da höre“, entrüstete sich Annabelle. „Es ist essentiell wichtig, dass ich mich erinnere, um das Unbewusste zu befreien.“ Und während sie der Kleinen dies mitteilte, sie über ihre Aufgabe aufklärte, sah Annabelle zugleich, wie das Mädchen, einem Rumpelstilzchen gleich, um einen großen Papierkegel herumtanzte. Irgendwie amüsierte Annabelle dieses Bild, doch gleichzeitig hatte sie nun noch stärker das Bedürfnis, ihrem Mädchen den Ernst der Lage klar zu machen. Die Kleine schien nur Spaß und Spiel im Sinn zu haben. Wahrscheinlich war es Annabelles Aufgabe die Ernsthaftigkeit bestimmter Realitäten deutlich zu machen. Und was sollte das denn heißen? 
„Mach aus deinen Erinnerungen keine heilige Kuh.“
 „Ach, Annabelle, du Große. Was machst du es dir so unnötig schwer? Ich bin so fröhlich und entspannt, wenn du lachst, singst und tanzt. Wenn du anfängst zu grübeln, setze ich mich immer in die Ecke, dann wird es im Herzraum, meiner Wohnstatt, immer etwas kühler und dunkler, irgendwie ungemütlich.“

„Ehrlich? Das ist ja bemerkenswert. Ich dachte immer, ich müsste hart 
und intensiv nachdenken, um den Sinn hinter dem Schein der Dinge 
zu ergründen. 
Doch ich habe oft keine rechte Freude dabei und Spaß sowieso nicht 
und im warmen Herzgefühl erlebe ich mich auch selten dabei. 
Ich habe das immer so gemacht, weil ich dachte, es gibt nur diesen einen Weg, 
um die Tiefen des Lebens zu ergründen und harte konzentrierte Arbeit sei nötig, 
um Dinge, ja auch ein Stück weit die Welt zu verändern. 
Und außerdem meinte ich bisher immer, es sei absolut wesentlich, 
mich zu erinnern, um mich von der Vergangenheit zu lösen. 

Und nun sagst du, ich mach damit aus der Erinnerung eine heilige Kuh?“




insights 



Um was geht es bei der "heiligen Kuh"?
Nun, die FlüsterLippen nehmen den Schleier von der sogenannten Vergangenheitsbewältigung.
Welch ein gewaltiges Wort! Welch eine Schwere, Tragweite, Last und Bürde hat es im Gepäck.
Etwas soll bewältigt werden, was hinter mir liegt. Wie soll das gehen? Es ist vergangen, liegt hinter mir. Erreichbar nur über meine Gedanken - die ja bekanntlich trügerisch sein können. (Ich persönlich habe hier ein sehr "dünnes Gewebe" ;))Und außerdem beschwert die eh schon so belastete Vergangenheit noch zusätzlich die Beobachtung, dass meine Erinnerung der deinen wenig ähnlich ist. Und je weiter die Distanz zum Ereignis...desto nebulöser die Erinnerung. Also hier findet sich die "heilige Kuh" auf dünnem Eis; eh ein Ort, wo sie sich sichtlich unwohl fühlt. Oder glaubst Du, die "heilige Kuh" liebt es, aufs Glatteis geführt zu werden?
Also nochmals: wozu der ganz Rummel um das "Getier"?
Und dabei ist es völlig gleich-gültig, ob wir uns auf psychologisches, spirituelles, intellektuelles oder politisches Eis begeben. Vergangenheit ist was sie ist: v e r g a n g e n.
Klar, wir können sie Kraft unserer Gedanken immer wieder herbeizaubern... doch es ist eben Zauberei: denn Gedanken kommen ... und gehen ... und kommen ... und ...
Und wer entscheidet darüber?
Ich und Du!
Immer!
Ich entscheide, welche Gedanken kommen, so wie ich die Hoheit darüber habe, diese wieder vergehen zu lassen.
Ja genau! Ich habe die Gedanken - Hoheit: und sonst niemand!
Wenn Viele gleiche Gedanken denken, heißt das noch lange nicht, das diese dann mehr Bedeutung haben: mit Wahrheit hat das nicht zwingend (meist sogar überhaupt nichts) zu tun.
Wie wäre es, einmal zu be-"denken" - und damit kommen wir wieder zum Ausgangspunkt unserer heutigen Reise zurück, der "heiligen Kuh" -

Vergangenes ist vergagen

Zukünftiges ist noch nicht da

Gegenwart: das einzige WAS  IST


                             dieser Moment

                                    JETZT

... und schon vorbei ... ein neues

                                    JETZT

von Augenblick zu Augenblick

                          jedes JETZT

eine Perle, aufgereiht auf einem endlosen unsichtbaren Faden

Was macht diesen unsichtbaren Halt aus?
Unsichtbar: scheinbar nicht "real" und doch 

                          das einzig Verlässliche

ES ist immer DA: ewig - sicher - haltend 
Fehlt ES - ist alles ohne Halt - haltloses Durcheinander von rollenden Perlen

Kommt Dir etwas vertraut vor? Die Perlen? Der unsichtbare Faden? Das Durcheinander? ES?

Worte können nicht wirklich beschreiben, was ES ist; manchmal tauchen welche auf, um sich diesem Geheimnis anzunähern:

QUELLE  LICHT  LIEBENDE KRAFT  REINER GEIST

sind einige davon...







monDWeben am 11.5.2015



Textauszug aus den FlüsterLippen



Annabelle nahm ihren ganzen Mut zusammen und sagte: „Es hat sich dir doch der Mann aus Nazareth mit seinem ganzen Leben hingegeben. Hast du damals nicht geweint?“
„Oh, Annabelle. Du rührst an einen sehr empfindlichen Punkt meiner Geschichte, der mich seit Anbeginn meines Keimens als kleiner Baum schon quälte. Wusste ich doch um meine Bestimmung. Den sollte ich tragen, der als Opferlamm für irgendwelche Sünden herhalten musste. Es gab sogar Jahre, da habe ich mich trotz Sonne und Regen geweigert, gut und gerade zu wachsen, wie es sich für einen Baum gehört. Und doch wusste ich, ich konnte meiner Bestimmung genau so wenig entgehen wie der Mann, der an mir hängen würde. Diese unwürdigen und nutzlosen Opferrituale habe ich schon immer gehasst. Dienen sie doch nur der Befriedigung von Unterdrückungsmustern und Machtinteressen. Ich weiß, es ist nicht sehr heilig, was ich hier von mir gebe, einige würden mich sogar der Ketzerei bezichtigen und verbrennen. Wie amüsant es doch wäre,  aus dem Kreuz der religiösen Scheinheiligkeit einen Scheiterhaufen zu machen. Oder wäre es ein Freudenfeuer, einen Haufen des Scheiterns aufzuschichten? Ein Scheitern der Unterdrückungsmacht. Ein weiteres Scheit im Feuer der Manipulation und Kleinhaltung der zur Freiheit geschaffenen Menschen. Oh, das sind eher einige Balken, die da auf dem Scheiterhaufen auflodern wollen. Hinzu reiche ich noch die verbrämte Unterdrückung der weiblichen Macht, eingelullt in die flauschigen Tücher verklärter Marienkulte. Welch ein Frauenbild ist hier verbreitet worden? Grotesk, verzerrt und in keiner Weise die urweibliche Energie der Göttin würdigend.“ 


                                            insights

Der Text heute: provozierend oder amüsant, grotesk oder plausibel... wohin führt er mich, folge ich dieser Spur? (und wenn es nur "ausnahmsweise" für ein paar Minuten ist :))
Ja, wohin führt ES uns... wenn Fundamente, die wie eine Wahrheit in unseren Geist gemeisselt sind, plötzlich angetastet, befragt und dadurch in Zweifel gezogen werden?
Wie begegne ich dieser Verführung?
Was taucht in mir auf?
Das Holz des Gekreuzigten schenkt uns eine vollkommen andere Sicht auf das scheinbar Unantastbare!
Es rüttelt an den Festen dieses Gebäudes, das doch so sicher, so unumstößlich schien und immer noch mit letzten Krämpfen und Kämpfen aufrecht erhalten wird.
Es sagt uns: "Der Mensch ist zur Freiheit erschaffen."
Ich gehe noch weiter: Freiheit ist unser natürlicher Seinszustand. Nicht die "begrenzte und begrenzende Freiheit" des Verstandes, die sich nur "auf-Kosten-Anderer" definiert: wo es lediglich um einen Handel geht: die Ausdehnung meiner Freiheit bedeutet automatisch die Einschränkung deiner Freiheit. Das ist das vertraute "Ego-Spiel" auf der Bühne des Lebens.
Nein! Dies ist nicht unser natürliches Sein. 
Die Natur dieser Freiheit ist pure Ausdehnung, die keine Lücke hat! Sie kann sich nur mit mir UND dir ausdehnen, sie bezieht alles ein, grenzt sich weder ab noch grenzt sie aus.
Wenn wir einmal - und sei es für einen kleinen Augenblick - den Geschmack unserer Natur gekostet haben, erleben wir, dass das, wonach wir uns schon ewig sehnen, IN UNS beheimatet ist.
Freiheit ist zutiefst verbunden mit Frieden, Freude, Glück und Sicherheit: ursprüngliche-reine-Liebe, die sich uns in all diesen Qualitäten einfach schenkt.
Es ist einfach - jedoch nicht immer leicht, das Getöse und Gepoltere des Ego zu entlarven, 
ihm "den-mund-zu-verbieten" und 
STILL
zu werden.
Denn die Wahrheit liegt schon ewig in uns - bereit zu sprechen und gehört zu werden: wenn wir bereit sind zu 
LAUSCHEN.




monDWeben am 4.5.2015



Textauszug aus den FlüsterLippen


...aufgenommen hatte, war Annabelle plötzlich auf allen Vieren und folgte der verlockenden Süße. Eine Spur zeigte sich und aus dem anfänglich fröhlichen Spiel entstand eine aufregende Reise ins Land der Düfte. Annabelle war anfangs unsicher, ob es diese Spur tatsächlich gab und sie wendete den Kopf erst nach links und dann nach rechts. Doch es gab hier keinen Duftteppich. Es war tatsächlich eine Fährte hier für sie ausgelegt worden, der sie nun schnüffelnd nachforschte. „Das ist ein schönes Spiel“, freute sich das kleine Mädchen, genau in dem Moment, als sich Annabelle fragen wollte, ob sie jetzt völlig verrückt sei. „Danke“, murmelte die krabbelnde Frau und gab sich wieder ganz der Sinnenspur hin. „Der Duft, der Duft, an was erinnert er mich? Woher kenne ich ihn? So süßlich, so betörend.“ Annabelle hielt inne, kniete sich auf die Erde, ihre Hände legte sie wie Schalen um den aufgeblähten Bauch. Die ganze Zeit über hatte sie nun diese Süße in sich hinein gesogen, sich betören lassen. Fast so, als wäre sie selbst zum aufblühenden Jasmin geworden. Ja genau! Jetzt erkannte Annabelle was geschehen war. Sie war der erotischen Kraft des Jasmins gefolgt. Wie ein Schwamm hatte sie sich mit dieser Schwingung voll gesogen; angefüllt mit erotischer Energie, sexueller Ladung, die sich gerade im Becken voluminös Platz machte. Und in diesem besonderen Moment wusste es Annabelle. Sie war an einem wesentlichen Geheimnis des weiblichen Wissens und der weiblichen Macht angekommen. Die erotische Kraft der Frauen! 




insights


So eine schöne, verspielte, lustvolle Szene. Ja, ich sehe Annabelle direkt vor mir: krabbelnd, neugierig, frei und unbeschwert: 
total mind-less :))

So erfrischend, so befreiend strömt die natürliche Lebendigkeit in diesen Moment. 
Kannst Du es auch wahrnehmen?
Erkennt Dein inneres Kind sich in diesem wieder: unschuldig, freudig und voller Lebenslust!?
Was duftet hier so schön?
Das lockt mich... und ehe irgendein zweifelnder Gedanke mir den Spaß verderben will... folge ich der betörenden Süße!
Ja, das kenne ich gut.
Die Zweiflerin in mir, die "jetzt nicht albern sein will", "vernünftig sich zu verhalten hat" oder sich selbst als "verrückt" bezeichnet.
Zweifel sind Gedanken, die mich verunsichern.
Zweifel lassen jeden Impuls im Keim ersticken.
Zweifel produzieren einen Film - im Kopfkino.
Will ich diesem "Spiel des Zweifels" oder doch lieber dem "Schnüffelspiel" der kleinen Annabelle folgen?

Ich wähle. IMMER!

Wähle ich die Zweifel, die mir echt den Spaß verderben? Wozu?
Diese Runden im Gedanken-Hansterrad kenne ich doch schon viele Jahrzehnte - ewig, wie es mir oft erscheint.
Bin ich bereit, neu zu wählen? Meine Komfortzone zu erweitern? 
Raus aus den Gewohnheitsschuhen - Rein ins pralle Sinnenland: Hier und Jetzt!
Folge einem Duft! Lass Dich in diesen Tagen der aufspringenden Blüten-Düfte betören!
Finde DEINEN Jasmin... Finde Deine Natürlichkeit - und wenn es für einen kleinen feinen - ja "heiligen Augenblick" ist!
Bemerke einen Unterschied!
Hier ist die Eingangspforte...
Ja! Hier entlang. Dieser winzige Unterschied in Deiner Wahrnehmnung... wirkt!

Er beWIRKT den Kontakt zum EROS...
Diese Kraft der Schöpfung pulst immer in uns und wartet darauf von Dir-Mir-Uns erweckt und be/gelebt zu werden.
Ungewohnt, die erotische Kraft im Zusammenhang mit Schöpfung zu denken, nicht wahr!?
Ja! Das liegt daran, dass EROS zu einem lieblichen handzahmen Schoßhündchen kastriert wurde. 
Vollkommen seiner Potenz beraubt, musste er sein Dasein auf dem sexuellen Markt der ungestillten Bedürfnisse fristen.
Wir haben vergessen wie kraftvoll unsere erotische Präsenz ist.
Die Inanspruchnahme dieser schöpferischen Kraft befreit von der Annahme, meine Bedürfnisse könnten durch Andere/das Außen befriedigt werden.
Erotische Präsenz lässt Deinen Augen funkeln. 
Sie bringt Dich in Kontakt mit Deinem FrauSein wie Deinem MannSein.
Und finalemente: 

die Präsenz beider Urkräfte - das feminine wie das maskuline Bewußtsein - in Dir selbst. 

So bist Du SELBST-bewußt; d.h. Dir selbst gewahr darüber, dass Du schon "ganz" bist... ein ekstatischer Tanz mit anderen "SELBST-Bewußten" beginnt...

ENJOY!




monDWeben am 27.4.2015


Heute "weben" wir live um 19 Uhr im "Raum für Zeit", 

Bövingen 111, 53804 Much

Herzlich Willkommen! 


das monDWeben hat uns heute hierher geführt:



Textauszug aus den FlüsterLippen



linke aufgestützte Hand und sah eine zeitlang in die grüne brennende Kerze auf ihrem Schreibpult. 

„Manches verstehe ich immer noch nicht“, fuhr sie dann fort. „Ich habe auch den Eindruck, je intensiver ich deinen Weg schreibend begleiten durfte und darf, umso mehr Fragehorizonte eröffnen sich. 
Anfangs dachte, nein, ich hoffte und erwartete sogar von dir, mir und uns allen die drängenden Fragen der Zeit gänzlich zu beantworten. 
Du hattest dich schließlich auf den Weg in die andere Realität gemacht. Ich spürte sogar Anflüge von Wut, als ich erlebte, wie du hier und dort aus deiner Mitte gefallen bist, dich unsicher und gehemmt fühltest, ja sogar Angst war dir bekannt. 

Ich wollte so gerne ein Vorbild, endlich eine Frau der Neuen Zeit als Modell für mich haben. Eine, die perfekt ist, an der ich mich orientieren kann. 
Eine Pionierin, die den Weg für mich schon gegangen ist, ihn zumindest vom Dschungelkraut befreit hat, so dass ich nicht mehr so viel zu tun hätte. 

Doch du, Annabelle, hast mir diesen Gefallen nicht getan. Du hast die Zuständigkeit für die Erfüllung meiner Bedürfnisse nicht übernommen. 
Und genau dadurch hast du mir ein großes Geschenk gemacht – das größte, das Frau sich wünschen kann. 
Du hast mir durch deine Wahrhaftigkeit, zu meiner eigenen Wahrheit verholfen. Du hast dich selbst ermächtigt, Schöpferin deines Lebens zu sein und mich durch dein Sein an meine eigene Macht erinnert. 
Du hast mir Mut gemacht, aus meiner Mitte heraus meinen Impulsen zu folgen. 
So wie in der Nacht, als ich dem inneren Ruf hierher zum Schreibpult gefolgt bin. 
Ich freue mich, dass du eine weise Großmama hattest, die dich so früh in deinem Sein und Wirken unterstützte und die meiner geliebten Freundin Anna so ähnlich ist. 
Auch eine Verbindungslinie? Natürlich! 
Und ich staune umso mehr, wenn ich daran denke, du könntest vielleicht meine oder 

insights

Vorbilder... Bilder, die vor-mir-stehen, die mir Richtung, 
Weisung, Rat geben.
Wie geht das hier? Wie kann ich meinen Weg gehen?
VOR-Bild - wo bist Du?
Kennen wir das nicht alle? Irgendwann, wenn Neues, total Unbekanntes auf meinem Weg aufkreuzt... wenn das Leben seine Wunder tütenweise über mich ergiesst...
Wie nur weiter? fragt es dann in mir.
Ratlosigkeit, Unsicherheit - ja manchmal auch Angst führen mich dann eher in die Enge, als zu einer mutig-kreativen Er-Lösung.
Ganz zu Beginn - auf der ersten Seite der FlüsterLippen - erinnert sich Annabelle an die "magischen Worte", die die Pforte in die AndersWelt öffnet - und sie vor ihrem Verfolger rettet.
"Erhebe und bewege Dich!"
So einfach, so wirkungsvoll!
Erhebe Dich über die Situation, das aktuelle Problem... 
Ja! Genau DAS kannst Du nicht nur, es ist sogar Deine Verpflichtung an Dich selbst. Das kann Dir niemand abnehmen.
"Erhebe Dich" ... dafür bist Du gemacht Mensch. Das Außen ist einfach wie es ist... doch Du, und wirklich nur Du allein, führst Regie in der einzigartigen Wahrnehmung dieses "Außen".
Sitzt die Brille des Opferlamms auf meiner Nase oder trage ich Schuld auf meinen Schulten spazieren?
Vollkommen gleich-gültig, welche Variante ich gerade wähle -
DAS BIN ICH IN WAHRHEIT NICHT!
Meine wahre Natur ist Freude, Frieden und Glück... also: 
"Erhebe Dich" aus den Unterdrückungsspielen und "Bewege Dich" zu dem Wesen, das Du von Natur aus bist: frei, liebend, liebenswürdig, freudig, glücklich.
In unserem Geist tobt so oft der Wahnsinn von "besser - schneller - größer": alles und alle sind in ständigen Vergleichs-Konkurrenz-Leistungs-Spielen. Leider werden diese Spiele meist bitter ernst genommen - und die Spielenden kommen gar nicht auf die Idee, dass "alles nur ein Spiel" ist!
So halten all die grausamen Spiele an - bis es immer wieder und häufiger Menschen erkennen: Sie "erheben und bewegen sich", steigen aus den "Spielchen" aus und er-innern sich an ihre wahre Natur, die wir alle in uns tragen: das göttliche Lichtwesen , das wir ALLE sind.

Eine lichtvolle Woche uns ALLEN!




monDWeben am 20.4.2015

Ein Textauszug aus den FlüsterLippen


Plötzlich musste sie schallend lachen. Und je mehr sie sich lachen hörte, desto intensiver breitete sich das Lachen aus. Es umfasste ihren ganzen Körper, schüttelte ihn und vor Vergnügen sprang Margareta ein paar Mal in die Luft. Mit johlendem Gelächter hielt sie sich schließlich mit beiden Händen ihren kribbelnden Bauch und bemerkte zunächst gar nicht wie Tränen über ihre Wangen liefen. Außer Atem und vollkommen glücklich ließ sie sich ins noch feuchte Gras plumpsen und juchzte vergnügt vor sich hin. 
„Herrlich, einfach göttlich“, dachte sie. „Pralle Lebensfreude, einfach so. Alles ist in mir. Alles will raus. Alles darf so sein wie es ist und alles darf sich wandeln.“  
Der letzte Satz ließ Margareta innehalten. Wo war dieser ihr das letzte Mal begegnet? Doch sie hatte jetzt keine Lust, diesem Gedanken weitere Nahrung zu geben, viel  zu sehr genoss sie das Vibrieren ihres üppigen, kraftvollen Körpers.
Ein Sonnenstrahl kitzelte sie wach. Sie war eingedöst und die Sonne schien durch das Geäst der alten Buchen, die den großen Garten umsäumten. Margareta musste sich nun entscheiden. Wollte sie zurück in die Gemeinschaft oder wollte sie sich von ihren Impulsen leiten lassen? Und plötzlich wurde ihr klar: dies war keine Frage des jetzigen Moments. Dies war die Entscheidung, die sie seit drei Jahren in sich reifen fühlte. Nun war es also soweit.

Während sie sich im Gras aufsetzte und ihren Körper kräftig dehnte und streckte, stiegen die schmerzhaften Erinnerungen in ihr auf und forderten ihre gesamte Aufmerksamkeit.

insights

Alles SEIN lassen... so wie es in diesem
Augenblick, diesem JETZT ist... 
immer wieder und wieder... 
eben von Augenblick zu Augenblick... 
von einem Jetzt zum nächsten - erkenne ich:
es gibt nur 
EIN-JETZT
nur diesen einen Moment, jedes Mal: 
neu - frisch - noch nie da gewesen...
So kann ich immer mehr "sein lassen": 

soSEINlassenwieesgeradeist
wissend
erkennend
sanft und kraftvoll zugleich erfahrend:
nur dies ist wirklich.
die letzte minute, das vergangene Jetzt, es liegt eben hinter mir, das, was wir so gerne als zukunft bezeichen liegt eben vor mir - ungewiss, ob sie jemals zu meinem Jetzt wird.

wortspielereien! denkst du vielleicht.
ja und nein...
ich lade dich ein, für diesen Moment, 
die gegenwart dieses Jetzt zu erfahren.
Jetzt schreibe ich, sehe wie die tinte sich aufs papier verströmt. keine ahnung wie viele worte sich an dieses Jetzt anschliessen...
moment-mal-auf-nahme
du liest, d i e s e s wort... die vorherigen sind der vergangenheit geschenkt... 
im erinnern holst du sie in diesen augenblick...
doch das letzte wort dieses textes...
er-wartet-dich
oder du wählst an dieser stelle zu verweilen...

Margareta hier in den FlüsterLippen erlebt sich in all diesem zeitgeströme in einem moment. Ihr wird deutlich: es geht immer wieder um wahlen.
wohin richte ich meinen geist aus?
womit verbinde ich mich?
wie nähre ich meinen geist?
wem bzw. was schenke ich aufmerksamkeit? 
folge ich dem schmerz, dem leid oder der freude und dem frieden?
unserer gedanken sind unsere schöpfungsquelle... 

wir haben es "in-der-hand-des-geistes" :)),
was wir in unserem leben sehen bzw. erfahren möchten.


"Glücklichsein ist eine Wahl, die Du triffst"
aus: Ein Kurs in Wundern



monDWeben am 13.4.2015


Ein Textauszug aus den FlüsterLippen


Annabelle nahm ihren ganzen Mut zusammen und sagte: 
„Es hat sich dir doch der Mann aus Nazareth mit seinem ganzen Leben hingegeben. Hast du damals nicht geweint?“ 
„Oh, Annabelle. Du rührst an einen sehr empfindlichen Punkt meiner Geschichte, der mich seit Anbeginn meines Keimens als kleiner Baum schon quälte. 
Wusste ich doch um meine Bestimmung. Den sollte ich tragen, der als Opferlamm für irgendwelche Sünden herhalten musste. Es gab sogar Jahre, da habe ich mich trotz Sonne und Regen geweigert, gut und gerade zu wachsen, wie es sich für einen Baum gehört. 
Und doch wusste ich, ich konnte meiner Bestimmung genau so wenig entgehen wie der Mann, der an mir hängen würde. 
Diese unwürdigen und nutzlosen Opferrituale habe ich schon immer gehasst. Dienen sie doch nur der Befriedigung von Unterdrückungsmustern und Machtinteressen. 
Ich weiß, es ist nicht sehr heilig, was ich hier von mir gebe, einige würden mich sogar der Ketzerei bezichtigen und verbrennen. 
Wie amüsant es doch wäre,  aus dem Kreuz der religiösen Scheinheiligkeit einen Scheiterhaufen zu machen. 
Oder wäre es ein Freudenfeuer, einen Haufen des Scheiterns aufzuschichten? 
Ein Scheitern der Unterdrückungsmacht. Ein weiteres Scheit im Feuer der Manipulation und Kleinhaltung der zur Freiheit geschaffenen Menschen. 
Oh, das sind eher einige Balken, die da auf dem Scheiterhaufen auflodern wollen. Hinzu reiche ich noch die verbrämte Unterdrückung der weiblichen Macht, eingelullt in die flauschigen Tücher verklärter Marienkulte. 
Welch ein Frauenbild ist hier verbreitet worden? 
Grotesk, verzerrt und in keiner Weise die urweibliche Energie der Göttin würdigend.“

insights

Hui ja da nehme ich auch meinen ganzen Mut zusammen, diese Worte öffentlich sichtbar zu machen.
Immer und immer wieder gerate ich an diese Grenze... diese Grenze, die mir die Implantate der sogenannten christlichen Werte einverleibten... diese Grenze, die mir sagt: "Stop!" und zugleich "Gehe weiter, hier gilt es mutig voran zu schreiten, hier will ein Schleier der Furcht und der Angst durchschritten werden."
Doch was werde ich hinter dem Schleier finden?
Will ich das überhaupt wissen?
Der Reiz der Neugierde ist ebenso groß wie die Angst, in die Bodenlosigkeit zu fallen.
Was bedeutet denn, dass wir "zur Freiheit geschaffen" sind?
Freiheit von Zwängen, Begrenzungen, Schmerz und Leid?
Oder könnte es sein, dass es um eine ganz andere Freiheit geht?
Die "Freiheit ZU"!?
Zu was denn?
Freiheit zu sein, die Ich-Du-Wir schon ewig sind: LICHT!
Dazu braucht es keine Ppfer, denn wir sind schon das, was wir immer waren: Licht!
Und: Licht hat keine Lücke.
Wie schmeckt das Deinem Seelchen?
Spürst Du Widerstand?
So einfach soll das sein?
Nein! So geht das doch nicht!
So vertraut diese Stimmen - so veraltet ihre Botschaft.
Was würde geschehen, liessen wir für einen Moment an jedem Tag (z.B. die ersten 5 Minuten jeder Stunde :)) einmal diese neue Wahrnehmungsoption in unserem Geist Platz nehmen?
Try it!
or not ... every day your choice!

BE  FREE!

... und habe Spaß - egal welche Wahl Du triffst.

Ich wünsche uns eine freud-volle Woche!




monDWeben am 6.4.2015



Ein Textauszug aus den FlüsterLippen




"Völlig unbeirrt, ob dieser Gedankenstrang für ihr weiteres Voranschreiten von Bedeutung war oder nicht, sie ließ ihn einfach zu. Das war neu. 
Ungefiltert nahm sie das Kreisen und Vibrieren der sich verdichtenden Worte wahr. „Macht, Matrix, Materie, Auflösung, Lichtenergie.“ Die Worthülsen kamen ihr seltsam vertraut vor und noch ehe sie der Versuchung des angestrengten Erinnerns erlag, lichtete sich der Nebel um die Worte so wie das Grau des Morgens den lichten Tag freigibt. 
Hinter dem Schleier des Vergessens sah ihn Annabelle. Zunächst nahm sie nur dunkle Punkte wahr, die zu einem Kreis angeordnet waren. Das Bild kam in rasender Geschwindigkeit näher, erfasste zunehmend den ganzen Raum und stand dann in seiner ganzen bedrohlichen Schwärze vor ihr. Annabelle erkannte den Kreis der Schwarzgewandeten. Ihre Häupter in die Kapuzen eingehüllt, standen die zwölf Männer im Kessel des heiligen Berges um einen großen Opal herum. Der schwarze Stein schien undurchdringlich und zugleich das gesamte Licht zu absorbieren. 
Annabelles Blickfeld erweiterte sich und sie sah sich selbst bäuchlings am Rande des Kessels liegen, die geheimnisvollen Gestalten im Rund beobachtend. 
Lange hatte sie an dieses Ereignis nicht mehr gedacht und auch jetzt schien es wie aus einer anderen Welt zu ihr zu kommen. Sie spürte ihren Impuls, diese Erinnerung als verrückt und unwichtig einfach abzuschütteln, um nun ihrer wahren Aufgabe, der Initiation des Frauenheilkreises, entgegenzugehen. 
Doch die Erinnerungsspur forderte ihre Aufmerksamkeit, klopfte bei ihr an wie ein drängender Bote, ..."

 insights


"Licht! Licht!" schreit es in mir. Es werde Licht in diesem Schwarz. Der Text fordert mich heraus, angesichts des Dunkel im Licht zu bleiben, das Ich BIN!
Ja, am liebsten wegschauen, Erinnerungen an das, was-nicht-Licht-ist verdrängen, wegschieben, so wie Annabelle; sich der "wahren Aufgabe" hinwenden...
Doch: Was ist meine "wahre Aufgabe"?
Welche Bilder, Vorstellungen, welche gelernte wie unbewußte Imprints tauchen auf?
Wer BIN ich?
LICHT! Das ist meine wahre Natur. Und alles, was dies verhüllt, all das, was mich ablenkt davon LICHT zu sein, klopft wie "ein drängender Bote" in den Gedanken auf, fordert mich heraus, ihm Aufmerksamkeit zu schenken...
Meine Entscheidung...meine Wahl... Immer!
Welchen Gedanken schenke ich meine Aufmerksamkeit, 
meine Be-Achtung!?
Was wähle ich in diesem Augenblick?

Lichtvolles Ostern:))



monDWeben am 30.3.2015


Heute "weben" wir live um 19 Uhr im "Raum für Zeit", 



Bövingen 111, 53804 Much



Herzlich Willkommen! 





das monDWeben führt uns


I N   D I E   H Ö H L E


I. Ein Textauszug aus den FlüsterLippen

Seit Stunden regnete es und die harte Erde gab sich dem Aufweichen hin, bis es soweit war: kleine Rinnsale flossen geschmeidig wie Samt und zugleich scheu und vorsichtig zwischen den Falten des schwarzen Vulkangesteins hervor. Annabelle konnte von ihrem Unterschlupf aus das stetige Anschwellen beobachten und je länger sie in dieses Fließen und Strömen eintauchte, desto mehr entspannte sich ihr hart gewordener Körper. Die Angst ließ nach und mit dem Einswerden der schlängelnden Erdrinnsale kamen auch wieder leichte Bewegungsimpulse in ihre Glieder. Annabelle atmete nun ruhig und gleichmäßig. Sie sog den Duft der fließenden Erde tief in ihre Lungenflügel ein. Dieser erdig-herbe Strom, der sie nun vollkommen erfüllte, holte sie aus den Fesseln der Angst, die sich in den letzten Tagen um ihre Seele wie ein Eisenkorsett geschlossen hatten. Und schon beim leisesten Gedanken an das Geschehene wurde Annabelle übel, ihre Atmung wurde wieder flach und kurz. Eisige Kälte bahnte sich den Weg in Herz und Glieder. „Tief einatmen und ganz bewusst ausatmen“, ermahnte sie sich. Sofort kam ihre Aufmerksamkeit zurück zum Höhleneingang, an dem sie saß. Sie folgte der Erdschlange mit ihrem Blick und nahm ihr Fließen erneut in sich auf. Annabelle war ratlos. Sie wusste nicht, wie es gelingen konnte. Sie wusste aber, dass es unbedingt erforderlich war. Sie musste sich an alles erinnern, was sie gesehen und gehört hatte, damit es Kraft ihrer weiblichen Macht für immer aus dem kollektiven Unbewussten erlöst werden konnte. Und genauso gut wusste sie, dass sie am liebsten alles vergessen wollte.“

II. Glossar der FlüsterLippen

Höhle: Ort der Wandlung und Transformation; Gebär-Mutter, Ur-Schoß der Erdmutter aus dem alles entsteht; Tor zur Anderswelt; Zugang zu magischem Wissen und tiefer Weisheit

III. Frageimpulse zum nachspüren (schreibend,   
                                                malend, tanzend,...)

Was bringt der Textauszug in Dir zum klingen?

Was verbindest Du mit „Höhle“?

Wie könnte das „Höhlenwissen“ in Deinem Alltag bedeutsam sein/werden?







monDWeben am 23.03.2015



Inspiration aus meinem Werk

FlüsterLippen


Schwellensituation – nicht mehr zurück gehen können –

 bewusstes Überschreiten der Schwelle


insights


„... DA! Plötzlich erwacht ein Herzenswunsch, von dem ich
gar nichts wusste: es geht um den öffentlichen Auftritt (Ver-
Öffentlichung) der FlüsterLippen. 
Da schlummert etwas so tief in mir; dem kann das 
Tagesbewusstsein keine Möglichkeit zum Auftauchen bieten. Die FlüsterLippen entspringen meiner Seele...sind wesentlicher Ausdruck meiner Seele... das geschriebene Wort, das Magie ins Leben webt.
Deshalb fordern sie einen besonderen Rahmen ein...gerade für ihren ersten Auftritt auf der Weltenbühne.

Magie

Hier wird immer eine Schwellensituation erzeugt
Weiter-immer weiter

Doch:
achtsam-noch feiner-noch stiller-Dasein

Haben die FlüsterLippen tatsächlich deshalb 
SO-ewig-lange 10 Jahre in der Erde gewummert!?
Könnte es sein, dass nun ein bewusstes Überschreiten der Schwelle ruft?!

Erwachen des

FEMININEN PRINZIPS

Jetzt

Schon ewig

immer schon unendlich

Schwellen überschreitend

das Wässrige, das bewässernd wirkt

wartende Gerichtetheit

das Erdige, das empfangend 

D A 

I S T

Also:

das Voranschreiten bewässern...Aufmerksamkeit vom 
Verdrehten nehmen – nicht kämpfen, nicht bekämpfen, nicht re-agieren...
einfach: „die Türe zu machen“
SO verschwindet es... das, was nicht bewässert wird -
VERTROCKNET!
Ein ganz natürlicher Prozess.
Versuch macht WIRKLICH klug:))
...und DA! Teile ich jetzt mit Dir - keine 48 Stunden nach diesem Schreiben...

gestern hatten die FlüsterLippen ihren ersten öffentlichen 
Auftritt in Neuer Form:

monDWeben


eine Verbindung von Lesung (aus den FlüsterLippen) und Satsang ist geboren.

Nun jeden monDtag hier im Blog und 

jeden letzten monDtag im Monat „live“ 
um 19 Uhr im „Raum für Zeit“ (53804 Much, Bövingen 111)



Ich freue mich, wenn Du Deine Erfahrungen mit dem 

monDWeben 

hier teilen magst. 

Wie erlebst Du "Schwellenmomente"?